"FONDS professionell" KONGRESS 2020: Source For Alpha, EM Value und ProfitlichSchmidlin präsentieren ihre Fondskonzepte


18.02.20 10:00
Universal-Investment-GmbH

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Vielversprechende Strategien, drei Fondspartner und ein großartiges Publikum: Am Donnerstag, 30. Januar 2020, war es wieder soweit, drei Fondspartner zeigten in spannenden Kurzvorstellungen, warum sie gekonnt den Recall gemeistert und den Einzug ins Finale verdient haben, so die Experten der Universal-Investment-GmbH in ihrer aktuellen Ausgabe von "ChampionsNews".

Auf der Bühne hätten Dr. Christian Funke, Vorstand von Source For Alpha, Axel Krohne, Head of Portfoliomanagement von EM Value, und Marc Profitlich, Vorstand von ProfitlichSchmidlin, ihre Fondskonzepte präsentiert.

Source For Alpha: Anders denken - anders performen. Der Weg zur Erfolgsgeschichte

Das sei eine Erfolgsgeschichte: Seit Auflage im Dezember 2013 habe der Deutschland-Aktienfonds aus dem Hause Source For Alpha, der S4A Pure Equity Germany, den DAX in jedem Jahr geschlagen. Dieses Kunststück sei nach Aussage des Fondsmanagers Dr. Christian Funke, Vorstand und Mitgründer von Source For Alpha, keinem anderen Fonds seiner Vergleichsgruppe gelungen. Die Rating-Agenturen Morningstar und Scope würden die herausragende Wertentwicklung des Fonds jeweils mit ihrer Top-Bewertung von fünf Sternen beziehungsweise dem A-Rating würdigen. Zudem sei der Fonds im Rahmen der diesjährigen Lipper Fund Awards in Deutschland, in der Kategorie Equity Germany, auf Sicht von drei Jahren, als bester Fonds ausgezeichnet worden.

Was sei das Erfolgsgeheimnis des S4A Pure Equity Germany? Funke fasse es in seinem Vortrag in zwei Worten zusammen: "Anders denken!" Üblicherweise würden sich Fondsmanager überlegen, welche Aktien sie kaufen möchten. Funke sei der Ansicht, dass Fondsmanager oft mit den getätigten Investitionen kaum Mehrwert gegenüber einer passiven ETF-Strategie erzielen würden. "Kein Wunder", so Funke "Millionen von Anlegern sind auf der Suche nach dem Schnäppchen am Kapitalmarkt. Durch ihre Käufe lösen sie eine möglicherweise vorhandene Unterbewertung sehr schnell auf und machen die Preise auf der Kaufseite extrem effizient." Ganz anders auf der Verkaufsseite: Häufig würden Anleger wissen, dass bestimmte Unternehmen überbewertet seien, könnten dies jedoch kaum ausnutzen. Der Grund: Leerverkäufe könnten beziehungsweise dürfen sie nicht eingehen. Hierdurch würden Überbewertungen länger bestehen bleiben und würden, anders als Unterbewertungen, nicht so schnell von den Marktteilnehmern abgebaut.

Funke und sein Team würden mit dem S4A Pure Equity Germany von diesem Verhalten profitieren. Anders als die meisten Fondsmanager würden sie sich darauf fokussieren, welche Aktien sie nicht kaufen möchten. Sie würden mit ihrem regelgebundenen, systematischen Investmentansatz konsequent die schlechten Aktien herausfiltern und nur in die Werte investieren, die keine Zeichen einer Überbewertung aufweisen würden. Das Ergebnis dieses anders durchdachten Investmentansatzes: Der Fonds habe in den ersten sechs Jahren seit seiner Auflage in jedem Kalenderjahr besser abgeschnitten als der DAX - das sei tatsächlich einmal etwas anderes.

EM Value: Der Indiana Jones der Geldanlage

Gebe es Kaufgelegenheiten an exotischen Börsen? Axel Krohne, Chefstratege des AvH Emerging Markets Fonds UI von EM Value, berichte in seinem Vortrag, dass er sogar viele finde. Er sei schon in über 100 Ländern auf der Suche nach unterbewerteten Aktien gewesen und gelte als ausgewiesener Spezialist für unterbewertete Emerging und Frontier Markets. Denn seine außergewöhnliche Schwellenländerexpertise habe er in den vergangenen 15 Jahren bereits mit dem von Krohne Capital gemanagten Krohne Fund auf beeindruckende Weise unter Beweis gestellt. Die größten Chancen sehe er meistens dort, wo die Mehrheit der Anleger nicht - oder noch nicht - investiert sein wolle.

Gerade komme er von einer Reise zurück, auf der er unter anderem Nigeria, Ghana, Ägypten und Kenia besucht habe. In einigen dieser Länder könnten normale Anleger gar nicht investieren. Gemeinsam mit Universal-Investment habe EM Value diese Märkte für den AvH Emerging Markets Fonds UI zugänglich machen können.

"Heute sind es nun einmal die Schwellenländer, die das höchste Wachstum und das meiste Entwicklungspotenzial aufweisen", so Krohne. "Zugleich sind die Schwellenländerbörsen aktuell historisch günstig bewertet, und es gibt dort viele hervorragende Unternehmen, die vom Markt ignoriert werden", erkläre er weiter. Fondsmanager sollten das jeweilige Unternehmensmanagement kennen und erfahren, wie die Leute vor Ort die Situation sähen. Wer sich keinen eigenen Eindruck verschaffe, für den würden die "exotischen Märkte" immer exotisch bleiben. "Die Tatsache, dass sich die meisten Investoren zurzeit nicht für diese Börsen interessieren, bestätigt unseren Optimismus eher noch", sage Krohne. Er sei sich sicher: "Wäre Warren Buffett heute noch einmal jung und voller Tatendrang, dann wäre auch er längst ins Flugzeug gestiegen und hätte die Emerging Markets von vorn bis hinten abgeklappert."

ProfitlichSchmidlin: Sondersituationen als stabilisierende Säule

Das Niedrigzinsumfeld stelle eine Herausforderung dar: Welche Anlageklasse könne Portfolios noch wirksam stabilisieren? "Eine Möglichkeit bieten Sondersituationen bei Aktien und Anleihen. Und im gegenwärtigen M&A-Umfeld gibt es davon genügend", sage Marc Profitlich, Vorstand von ProfitlichSchmidlin, in seinem Vortrag. Bei Aktien-Sondersituationen könnten Strukturmaßnahmen das Verlustpotenzial wirksam reduzieren, während Investoren durch rechtliche Besonderheiten über Optionalität und damit Gewinnpotenzial verfügen würden. Auch bei Anleihen-Sondersituationen würden rechtliche Aspekte und Prospektdetails Renditequellen bieten.

Anstelle der für Mischfonds klassischen Anleihekomponente - die im gegenwärtigen Umfeld keinen Ertrag und nur noch Risiken beimische - setze der ProfitlichSchmidlin Fonds UI (ISIN DE000A1W9A28 / WKN A1W9A2; clean share class ISIN DE000A1W9A36 / WKN A1W9A3) darum auf Aktien- und Anleihen-Sondersituationen als stabilisierende Säule. Derartige Sondersituationen würden sich Anfang 2020 für etwa 40 Prozent des Portfolios ergeben, hälftig aufgeteilt in Aktien- und Anleihen-Sondersituationen.

Daneben investiere der ProfitlichSchmidlin Fonds UI langfristig und value-orientiert in Aktien. In der Regel halte der Fonds weniger als 20 derartige Beteiligungen. Das Research von ProfitlichSchmidlin finde direkt vor Ort bei den Unternehmen statt: Treffen mit den Unternehmensführungen, Fabrikbesuche, Gespräche mit Mitarbeitern und Kunden - nur so könne sich der Fondsberater ein dezidiertes Bild von qualitativen Faktoren, wie der Unternehmenskultur, verschaffen. In einem Umfeld, in dem die mächtigsten Spieler passive Investoren - kurzfristig getrieben oder quantitativ orientiert - seien, hebe sich der Fondsberater deutlich vom Marktumfeld ab. ProfitlichSchmidlin suche nach Unternehmen, die ein langfristiges Wachstumspotenzial aufweisen würden, innerhalb des Kompetenzbereichs lägen und von intrinsisch motivierten Unternehmern geleitet würden. Profitlich veranschauliche dies an einem Beispiel: Kaum eine Branche verfüge über derart langfristige Produktzyklen, regulatorisch bedingt hohe Markteintrittsbarrieren sowie stabile, wiederkehrende Erträge wie die Hersteller von Flugzeugtriebwerken. Aus diesen Gründen würden Unternehmen wie MTU Aero Engines oder Rolls Royce gut in das Portfolio des ProfitlichSchmidlin Fonds UI passen, so Profitlich.

Der ProfitlichSchmidlin Fonds UI sei als flexibler Mischfonds konzipiert, der in Aktien (25 bis 100 Prozent) und Anleihen (0 bis 75 Prozent) investiere. Seit Auflage des Fonds vor sechs Jahren habe mit dieser Strategie eine Rendite von rund 4,5 Prozent pro Jahr bei einer Volatilität von rund 7,2 Prozent erzielt werden können.

Die Verleihung "Deutscher Fondspreis 2020" sei im Rahmen des "FONDS professionell" KONGRESS wieder großes Kino gewesen - mit vielen strahlenden Gesichtern. "FONDS professionell" habe mit sachkundiger Unterstützung durch das Institut für Vermögensaufbau 36 Investmentfonds von 32 Gesellschaften in insgesamt zwölf Kategorien für ihre herausragenden Anlageergebnisse ausgezeichnet. Universal-Investment gratuliere allen Gewinnern und freue sich insbesondere für ihre Fondspartner Andreas Rachor und Bernd Bötsch von Prisma Investment mit dem Prisma Aktiv UI sowie Alois Filgertshofer und Roland Beer von der FIMAX Vermögensberatung mit dem FIMAX Vermögensverwaltungsfonds UI (ISIN DE000A0M49S4 / WKN A0M49S). (Sonderausgabe 2020) (18.02.2020/fc/n/s)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
182,23 € 179,76 € 2,47 € +1,37% 01.01./01:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000A1W8960 A1W896 188,78 € 129,36 €
Werte im Artikel
182,23 plus
+1,37%
142,61 plus
+0,77%
146,64 plus
+0,60%
154,73 plus
+0,58%
121,67 plus
+0,45%