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Europas Fondsmarkt verzeichnet 13 Monate in Folge Mittelabflüsse - Fondsnews


26.06.19 12:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Stolze 22 Milliarden Euro zogen Anleger im Mai allein aus Aktienfonds ab, so die Experten von "FONDS professionell".

Auch Mischfonds hätten Abflüsse verbucht, zeige eine Lipper-Auswertung. Damit gehe die Serie der negativen Monate am europäischen Fondsmarkt weiter.

Anleger hätten im Mai unter dem Strich 12,7 Milliarden Euro aus europäischen Fonds abgezogen. Das gehe aus einer aktuellen Auswertung des Lipper-Teams von Refinitiv hervor. Rechne man die Zuflüsse in Geldmarktfonds heraus, die in aller Regel nur als kurzfristiger Liquiditätsparkplatz dienen würden, belaufe sich das Minus sogar auf 27 Milliarden Euro.

Damit sei der Mai der 13. Monat in Folge mit Nettomittelabflüssen gewesen, betone Detlef Glow, der das Lipper-Research in der EMEA-Region leite. Davor habe es an Europas Fondsmarkt 16 Monate lang ohne Unterbrechung Zuflüsse gegeben.

Die meisten Zuflüsse im Mai hätten Rentenfonds verzeichnet: Sie hätten unter dem Strich fünf Milliarden Euro eingesammelt. An zweiter und dritter Stelle würden Immobilien- und Rohstofffonds mit 1,0 beziehungsweise 0,3 Milliarden Euro folgen. Aus Aktienfonds hätten Anleger dagegen 22 Milliarden Euro abgezogen. Auch alternative Ucits-Fonds (-5,7 Milliarden Euro) und Mischfonds (-5,2 Milliarden Euro) hätten signifikante Abflüsse verbucht.

Der absatzstärkste Anbieter im Mai sei PIMCO gewesen: Die Allianz-Tochter habe netto 3,8 Milliarden Euro frisches Geld eingesammelt, gefolgt von Morgan Stanley (3,5 Milliarden Euro) und Vanguard (2,6 Milliarden Euro). Die DWS stehe in diesem Ranking mit knapp 1,4 Milliarden Euro auf dem siebten Platz. (26.06.2019/fc/n/s)