ETF-Nachfrage nimmt weltweit weiter zu - ETF-News


02.05.14 08:48
FundResearch

München (www.fondscheck.de) - Die Nachfrage an Exchange Traded Funds (ETFs) nimmt weltweit weiter zu, so die Experten von "FundResearch".

Die Anzahl der Produkte sei im laufenden Jahr (per 24. April 2014) auf 3.264 angestiegen, wie eine aktuelle Statistik der Deutschen Bank zeige. In europäischen ETFs hätten Anleger derzeit 303 Milliarden Euro investiert - ein Zufluss von 16,3 Milliarden Euro in diesem Jahr. Aktienprodukte würden sich dabei mit einem Volumen von 217,3 Milliarden Euro der stärksten Nachfrage erfreuen. Bis zum 24. April 2014 hätten allerdings Renten-ETFs mit rund 8,6 Milliarden Euro höhere Zuflüsse generiert. Mit einem Gesamtvolumen von 69 Milliarden Euro lägen sie jedoch weit abgeschlagen hinter den Aktienprodukten, die im laufenden Jahr bisher 7,1 Milliarden Euro hätten einsammeln können.

Bei den ETF-Anbietern liege nach wie vor BlackRock vorne. Der Marktanteil der Gesellschaft sei allerdings rückläufig. Ende 2013 habe er mit 145 Milliarden Euro verwalteter Assets noch 50,6 Prozent betragen. Inzwischen sei dieser Anteil auf 50,0 Prozent gesunken - obwohl das verwaltete Gesamtvolumen auf 151,6 Milliarden Euro angestiegen sei.

Hinter BlackRock auf Platz zwei halte sich die Deutsche Asset & Wealth Management mit einem Marktanteil von 12,2 Prozent und 37,1 Milliarden Assets under Management. Auch hier sei der Marktanteil seit Ende 2013 leicht zurückgegangen. Damals habe er noch 12,5 Prozent bei einem Volumen von 35,9 Milliarden Euro betragen.

Ein wenig aufholen können habe Lyxor auf Rang drei. Der Marktanteil sei von 11,1 Prozent auf 11,2 Prozent und das verwaltete Vermögen von 31,9 Milliarden Euro auf 33,9 Milliarden Euro gestiegen. Auch UBS als viertgrößter ETF-Anbieter habe zulegen können: Die Schweizer hätten ihren Marktanteil von 4,0 Prozent auf 4,3 Prozent gesteigert. Die Assets under Management seien von 11,4 Milliarden Euro auf 13,2 Milliarden Euro gewachsen.

Auf Produktebene im Aktienbereich habe der MSCI Europa Value von Source die höchsten Zuflüsse verzeichnen können. Anleger hätten im laufenden Jahr bisher 237,4 Millionen Euro investiert. Der iShares S&P 500 - B UCITS von BlackRock folge mit 185,9 Millionen Euro dahinter. Der Deka MSCI USA habe bis zum 24. April 2014 107,4 Millionen Euro generiert.

Die höchsten Abflüsse habe 2014 bisher der iShares S&P 500 Euro Hedged von BlackRock verzeichnen müssen. Anleger hätten 155,2 Millionen Euro abgezogen. Der Lyxor ETF MSCI EMU Value habe 135,7 Millionen Euro verloren. Auch der iShares DAX habe die Masse der Anleger nicht überzeugen können. Er habe 103,1 Millionen Euro verloren.

Im Rentenbereich sei der BlackRock-ETF iShares J.P. Morgan USD Emerging Markets Bond der große Gewinner. Er habe 2014 bisher 690,7 Millionen Euro eingesammelt. Der db x-trackers II iBoxx Euro Sovereigns Eurozone Yield Plus Index der Deutschen Bank habe Zuflüsse in Höhe 488,3 Millionen Euro generiert. Die dritthöchsten Zuflüsse hätten Anleger dem Amundi ETF Ex AAA Government Bond EuroMTS (ISIN FR0010892190 / WKN A1C0B7) beschert. Ihm seien 393,3 Millionen Euro zugeflossen.

Die höchsten Abflüsse habe der Lyxor ETF Euro Cash mit 159 Millionen Euro hinnehmen müssen. Der iShares Euro Government Bond 1-3yr habe 96,8 Millionen Euro verloren. Und mit dem Lyxor ETF EuroMTS Global (ISIN FR0010028860 / WKN A0B9ED) habe ein zweiter Fonds der französischen Gesellschaft Mittelabflüsse verkraften müssen. Er habe 23,7 Millionen Euro verloren. (News vom 30.04.2014) (02.05.2014/fc/n/e)





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