DNCA Invest - Evolutif-Fonds: 09/2020-Bericht, Performance von -0,89% - Fondsanalyse


23.10.20 11:00
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Evolutif ist bestrebt, den zusammengesetzten Index aus 60% EURO STOXX 50 Net Return, 30% FTSE MTS EMU GOV BOND 1-3 years, 10% EONIA, berechnet mit reinvestierten Dividenden, über den empfohlenen Anlagezeitraum zu übertreffen und gleichzeitig das Kapital in negativen Phasen durch opportunistisches Management und flexible Allokation von Vermögenswerten zu schützen, so die Experten von DNCA Investments.

Seit dem Sommer verlangsame sich die Wirtschaftserholung in den USA, China und Europa. Weit davon entfernt, das Kapitel der Epidemie geschlossen zu haben, würden zahlreiche Wirtschaftszonen vielmehr eine zweite Welle befürchten. Gleichzeitig sei festzuhalten, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen Lockdowns noch nicht alle Auswirkungen gezeigt hätten (Verschuldung, Konkurse, erste umfangreiche Sozalpläne insbesondere in der Automobil- und Luftfahrtindustrie). Die Ungewissheiten über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA könnten zwar keine Änderung des wohlwollenden geldpolitischen Ansatzes der FED bewirken, würden aber ebenfalls nicht für eine kurzfristige Verbesserung der Perspektiven sorgen.

Nach Ansicht der Experten werde das Rendite-Risiko-Verhältnis an den Rentenmärkten unverändert ungünstig ausfallen, was den Experten keinen Anreiz gebe, in das Portfolio mehr Kredit- oder Zinsrisiken aufzunehmen. Dabei würden die Experten vor allem denken, dass die Inflation mit der Ausweitung der Bilanzen der Staaten und der Zentralbanken nunmehr ihren Tiefpunkt erreicht haben könnte, was für diese Asset-Klasse ein weiteres zusätzliches Risiko beinhalte.

Die Experten würden also weiterhin bei ihrer Allokation die Klasse der Aktien bevorzugen, die mit nunmehr über 80% des Portfolios ein historisches Hoch erreicht habe. Allerdings würden die Experten das Marktrisiko zum einen über taktische Absicherungspositionen reduzieren, zum anderen aber auch insbesondere im Zuge einer defensiven gezielten Werteauswahl, unter denen die Faktoren Growth (Wachstum), Qualität, Momentum und geringe Volatilität unverändert besonders stark vertreten seien.

Folglich falle die Sensitivität des Portfolios gegenüber dem Aktienmarkt in Wirklichkeit äußerst schwach aus. Das Beta des Portfolios liege nahe 64%. Dies sei dem Anlageschwerpunkt auf den Technologie- und Digitalwerten (SAP, PROSUS, Teamviewer, Hellofresh, ASML, Accenture usw.), Monopolisten (Deutsche Börse), Pharmawerten (Orpéa, Novo, Roche, AstraZeneca, Biomérieux), Luxuswerten (LVMH) oder auch den Marktführern oder neuen Gewinnern der aktuellen Konsumtrends (Nestlé, Reckitt, L'Oréal, Puma, MIPS...) zuzuschreiben, die seit Jahresbeginn ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis hätten stellen können.

In diesem Umfeld zunehmender Unsicherheiten hätten die Experten beschlossen, das Engagement des Portfolios gegenüber dem Luftfahrtsektor zu reduzieren. In diesem Sinne hätten die Experten Safran zugunsten von Alstom veräußert (sehr gut gefülltes und widerstandsfähiges Auftragsbuch, Synergien, die sich aus dem Bündnis mit Bombardier ergeben würden, viel versprechende Märkte für U-Bahnen und klassische Züge, aber auch im Wasserstoff). Damit finde Alstom im Rahmen der Platzierung von nahezu 5% des Kapitals durch Bouygues erneut in das Portfolio zurück.

Desgleichen hätten die Experten eine Linie in Accenture (Wachstum, Qualität), den amerikanischen weltweiten Marktführer in den Bereichen Strategieberatung und Digitale Transformation von Unternehmen opportunistisch in ihr Portfolio aufgenommen. Dies sei nach der Vorlage von Ergebnissen erfolgt, die leicht unter den Erwartungen gelegen hätten, jedoch den Wachstumspfad und die Rentabilität der Gruppe als Champion seiner Kategorie nicht in Frage stellen würden.

Insgesamt würden die Experten US-Aktien mittelfristig nach wie vor positiv einschätzen: Sie würden Innovationsfähigkeit bieten und seien weiterhin für Talente attraktiv. Auf die US-Aktien entfalle über den S&P500 und Accenture mehr als 5% ihrer Allokation und die Experten würden eventuelle Schwächephasen nutzen, um diese Position der geografischen Diversifizierung weiter auszubauen. In Bezug auf die Goldwerte würden die Experten einen vergleichbaren Ansatz verfolgen, da sie die jüngste relative Schwäche des Goldes veranlasst habe, ihr Engagement gegenüber den Werten des Sektors weiter auszubauen (4% des Portfolios). (Stand vom 06.10.2020) (23.10.2020/fc/a/f)





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