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DJE beschenkt sich zum Jubiläum mit Nachhaltigkeitsfonds - Fondsnews


26.06.19 11:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Aus einem Börsenbrief entstand einer der größten unabhängigen Vermögensverwalter Deutschlands: DJE Kapital, so die Experten von "FONDS professionell".

Das Unternehmen feiere dieser Tage den 45. Firmengeburtstag - und bringe einen Fonds an den Start, der bei Investments auf nachhaltige Kriterien setze.

"Wie schützen Sie sich vor der Inflation und einer möglichen Weltwirtschaftskrise?" und "Wird Gold sich noch einmal im Preis verfünffachen?" - mit diesen Überschriften sei vor 45 Jahren die erste Ausgabe von "Die Finanzwoche - Münchener Finanzbrief für Deutschland und die Schweiz" erschienen. Herausgeber und Autor des neuen Börsenbriefs sei der frisch promivierte Jens Ehrhardt gewesen. Aus dieser Keimzelle sei einer der größten unabhängigen deutschen Asset Manager gewachsen, der heute Kundenvermögen in Höhe von 12,7 Milliarden Euro betreue.

Dieses Jubiläum feiere die Gesellschaft aus Pullach bei München gebührend. Firmengründer Jens Ehrhardt habe bei einer Pressekonferenz in Frankfurt auf die Geschichte des Vermögensverwalters und die Entwicklung der hauseigenen Analysemethode zurückgeblickt. Ehrhardt Senior habe 1987 den ersten Fonds eines Vermögensverwalters in Deutschland aufgelegt, den nach der hauseigenen Analysemethode benannten FMM-Fonds. Der selbstentwickelte Investmentansatz fuße auf der Inaugenscheinnahme fundamentaler, monetärer und markttechnischer Faktoren (FMM).

"Bei einem eigenen Fonds wissen wir, was wirklich drin ist", erläutere Jens Ehrhardt die Überlegungen, die zur Auflage geführt hätten. Der FFM-Fonds sei auch in der hauseigenen Vermögensverwaltung zum Einsatz gekommen. Dank des Portfolios habe er auch Kunden mit kleineren Vermögen eine breite Diversifikation und Risikostreuung bieten können. "Mit der spätern Gründung der eigenen Fondsgesellschaft flossen die Gebühren zudem nicht mehr vor allem an die Banken, sondern für unsere Arbeit blieb auch endlich etwas übrig", erinnere sich Ehrhardt. "Wir wollten die Kunden aber nicht schröpfen", betone der Veteran.

Sohn und Fondsmanager Jan Ehrhardt wiederum berichte, wie das Haus die Methoden und Kriterien im Laufe der Zeit justiert habe. So habe das Haus die Zahl der Indikatoren, die bei der Analyse herangezogen würden, auf gut 3.000 erweitert. Doch längst nicht alle seien immer relevant. "Die Prognosekraft einer Kennzahl ist je nach Branche verschieden", erkläre Jan Ehrhardt. "In Zeiten der Informationsflut fokussieren wir uns auf das, was wirklich eine Aussagekraft hat". Zudem erläutere er, wie mit dem Online-Vermögensverwalter Solidvest das Haus den Sprung in das digitale Zeitalter schaffen möchte.

Zudem hätten die Ehrhardts die Auflage eines neuen, auf nachhaltige Kriterien ausgerichteten Fonds angekündigt. Der "DWS Concept DJE Responsible Invest" solle Anfang Juli starten und die Geldanlage nach ökologischen, sozialen sowie Prinzipien der guten Unternehmensführung ermöglichen (ESG). Nachhaltige Kriterien würden bei der Auswahl der Investments intern ohnehin eine große Rolle spielen, ESG-Faktoren und bestimmte Ausschlusskriterien beachte das hauseigene Research auch heute schon, berichte Jan Ehrhardt. Der an der Deutschen-Bank-Tochter DWS aufgehängte, neue Fonds solle nun aber explizit ESG-Kriterien beinhalten. (26.06.2019/fc/n/s)