Börsen in Europa am Morgen: Zugewinne, voestalpine im Blick


07.08.12 10:44
aktiencheck.de

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes zeigen im frühen Dienstaghandel eine positive Tendenz und können damit an ihre zuletzt positive Entwicklung anknüpfen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,97 Prozent auf 2.422,52 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 0,21 Prozent zu auf 2.536,83 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Aufschläge aus.

Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren befinden sich im britischen Leitindex FTSE 100 die Anteilsscheine von Intercontinental Hotels mit einem Zugewinn von 4 Prozent wieder. Auf Platz zwei folgen Eurasian mit einem Plus von 3,2 Prozent. Am Indexende brechen Standard Chartered um mehr als 15 Prozent ein. Dem Kreditinstitut drohen rechtliche Schwierigkeiten in Amerika.

Im französischen Leitindex CAC 40 stehen AXA als bester Wert mit einem Aufschlag von 2,4 Prozent hoch im Kurs. Daneben können auch ArcelorMittal und Crédit Agricole Zugewinne von mehr als 2 Prozent ausweisen. Legrand verschlechtern sich daneben am Indexende um 1,9 Prozent.

Die Gewinnerliste im schweizerischen Leitindex SMI wird derweil von Swatch Group mit einem Plus von 1,1 Prozent angeführt. Auf den letzten beiden Plätzen geben daneben Swisscom und Holcim um mehr als 1 Prozent nach.

In Österreich verschlechtern sich die Aktien von Andritz um 2,7 Prozent. Der Technologiekonzern verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg, musste jedoch einen deutlichen Einbruch beim Auftragseingang hinnehmen. Für das laufende Fiskaljahr äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Leitner trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten verhalten optimistisch: "Trotz der steigenden Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in unseren Hauptabnehmerindustrien sowie in China und Südamerika sehen wir in der Mehrzahl der von uns bedienten Märkte noch eine ausreichende Projektaktivität." Auf Basis dieser Erwartungen und des sehr hohen Auftragsstands von knapp 7 Mrd. Euro per 30. Juni 2012 erwartet Andritz für das Geschäftsjahr 2012 aus heutiger Sicht einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Auch beim Konzern-Ergebnis werde mit einer Steigerung im Jahresvergleich gerechnet. Sollte sich jedoch die Weltwirtschaft im Jahr 2012 weiter stärker eintrüben, so ist nach Aussage des Konzerns mit negativen Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung von Andritz zu rechnen, die das Erreichen der Umsatz- und Ertragsziele unmöglich machen könnten. voestalpine musste unterdessen im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz des Stahlkochers lag indes auf Vorjahresniveau. Für das laufende Fiskaljahr hält der Konzern unter der Voraussetzung, dass es zu keiner zusätzlichen Verschärfung des konjunkturellen Umfelds kommt, eine Wiederholung des bereinigten Vorjahres-EBIT von rund 900 Mio. Euro für möglich. Der Titel steigt um 4,3 Prozent.

Danske Bank schießen schließlich um 6,7 Prozent nach oben. Das Unternehmen legte die Geschäftszahlen für das zweite Quartal vor und konnte dabei einen Gewinnanstieg ausweisen. Insgesamt hat man vor allem von einer soliden Entwicklung im Kerngeschäft profitieren können. Auch die Kostenbasis konnte Konzernangaben zufolge dank der umgesetzten Sparmaßnahmen weiter verbessert werden.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.422,52 (+0,97 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.536,83 (+0,21 Prozent) FTSE 100 (London): 5.808,24 (-0,01 Prozent) CAC40 (Paris): 3.425,23 (+0,70 Prozent) MIB (Mailand): 14.535,24 (+1,35 Prozent) SMI (Zürich): 6.457,70 (-0,08 Prozent) ATX (Wien): 2.045,64 (+0,30 Prozent) (07.08.2012/ac/n/m)





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