Börsen in Europa am Morgen: Indizes erholen sich von den Vortagesverlusten
03.08.12 11:02
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes können sich im frühen Freitaghandel von ihren deutlichen Vortagesverlusten erholen. Mit Spannung warten die Anleger bereits auf den am Nachmittag erwarteten US-Arbeitsmarktbericht für Juli. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 1,68 Prozent auf 2.301,28 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 0,89 Prozent zu auf 2.494,52 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Aufschläge aus.
Royal Bank of Scotland verteuern sich als Spitzenreiter im britischen Leitindex FTSE 100 um 4,1 Prozent. Die Bank hat im ersten Halbjahr 2012 ihren Verlust vergrößert. Hintergrund hierfür ist eine Neubewertung der Konzernschulden. Die Gesamteinnahmen zeigten sich ebenfalls rückläufig. Daneben stehen auch Barclays mit einem Aufschlag von 3,8 Prozent hoch im Kurs. Für eine Enttäuschung sorgte indes International Consolidated Airlines Group (IAG) (ISIN ES0177542018 / WKN A1H6AJ). Die aus dem Zusammenschluss von British Airways und der spanischen Fluggesellschaft Iberia hervorgegangene Fluggesellschaft musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Verlust ausweisen. Die Umsätze konnten gleichzeitig deutlich gesteigert werden. Dabei hatte man vor allem unter den deutlich gestiegenen Kerosinpreisen zu leiden, die im Vorjahresvergleich um 25,0 Prozent zugelegt hatten. Die spanische Tochtergesellschaft Iberia hat indessen in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres einen deutlichen Verlust eingeflogen. Neben strukturellen Problemen hat Iberia dabei nach Aussage von CEO Willi Walch vor allem unter dem immer schwieriger werdenden konjunkturellen Umfeld in Spanien zu leiden. Im Anschluss wurde außerdem die Prognose für das Gesamtjahr leicht nach unten korrigiert. Demnach geht IAG nunmehr vor dem Hintergrund der konjunkturell schwierigen Situation in Spanien für das Gesamtjahr von einem leichten operativen Verlust auf Konzernebene aus. IAG fliegen am Indexende des FTSE 100 mit einem Abschlag von 3,7 Prozent hinterher.
In Frankreich notieren die Aktien von AXA mit 1,1 Prozent im Plus. Der Versicherungskonzern hat im ersten Halbjahr den Gesamtumsatz steigern können. Der Nettogewinn war allerdings rückläufig. Im Vorjahreszeitraum hatte AXA aber aus dem Verkauf von Tochtergesellschaften in Australien und Neuseeland einen hohen positiven Einmaleffekt verzeichnet. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn lag knapp über dem Vorjahresniveau. Nach Aussage des Konzerns hat sich im ersten Halbjahr vor allem der Bereich Schadens- und Unfallversicherung stabil entwickelt, während man in der Vermögensverwaltung unter dem schwierigen Umfeld an den Kapitalmärkten zu leiden hatte. In Frankreich stehen heute daneben Banktitel hoch im Kurs. So belegen Société Générale, BNP Paribas und Crédit Agricole mit Aufschlägen zwischen 3,5 und 4,6 Prozent die Plätze eins, zwei und vier der Gewinnerliste. Am Indexende müssen lediglich Arcelor Mittal rote Vorzeichen ausweisen.
Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im Schweizer Leitindex SMI die Papiere von Adecco, die 2,2 Prozent an Wert hinzugewinnen, während am Indexende Givaudan um 5,2 Prozent nachgeben. Der Aromenhersteller konnte mit seinen Zahlen zum ersten Halbjahr die Märkte nicht überzeugen.
Wie bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Energieversorger Enel im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatzanstieg verbucht. Der Gewinn ging aufgrund höherer Steuern und niedrigerer Margen jedoch zurück. Das Papier steigt um 1,7 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.301,28 (+1,68 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.494,52 (+0,89 Prozent) FTSE 100 (London): 5.713,12 (+0,90 Prozent) CAC40 (Paris): 3.283,26 (+1,57 Prozent) MIB (Mailand): 13.697,61 (+3,12 Prozent) SMI (Zürich): 6.442,29 (+0,55 Prozent) ATX (Wien): 1.980,74 (+1,81 Prozent) (03.08.2012/ac/n/m)
Royal Bank of Scotland verteuern sich als Spitzenreiter im britischen Leitindex FTSE 100 um 4,1 Prozent. Die Bank hat im ersten Halbjahr 2012 ihren Verlust vergrößert. Hintergrund hierfür ist eine Neubewertung der Konzernschulden. Die Gesamteinnahmen zeigten sich ebenfalls rückläufig. Daneben stehen auch Barclays mit einem Aufschlag von 3,8 Prozent hoch im Kurs. Für eine Enttäuschung sorgte indes International Consolidated Airlines Group (IAG) (ISIN ES0177542018 / WKN A1H6AJ). Die aus dem Zusammenschluss von British Airways und der spanischen Fluggesellschaft Iberia hervorgegangene Fluggesellschaft musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Verlust ausweisen. Die Umsätze konnten gleichzeitig deutlich gesteigert werden. Dabei hatte man vor allem unter den deutlich gestiegenen Kerosinpreisen zu leiden, die im Vorjahresvergleich um 25,0 Prozent zugelegt hatten. Die spanische Tochtergesellschaft Iberia hat indessen in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres einen deutlichen Verlust eingeflogen. Neben strukturellen Problemen hat Iberia dabei nach Aussage von CEO Willi Walch vor allem unter dem immer schwieriger werdenden konjunkturellen Umfeld in Spanien zu leiden. Im Anschluss wurde außerdem die Prognose für das Gesamtjahr leicht nach unten korrigiert. Demnach geht IAG nunmehr vor dem Hintergrund der konjunkturell schwierigen Situation in Spanien für das Gesamtjahr von einem leichten operativen Verlust auf Konzernebene aus. IAG fliegen am Indexende des FTSE 100 mit einem Abschlag von 3,7 Prozent hinterher.
Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im Schweizer Leitindex SMI die Papiere von Adecco, die 2,2 Prozent an Wert hinzugewinnen, während am Indexende Givaudan um 5,2 Prozent nachgeben. Der Aromenhersteller konnte mit seinen Zahlen zum ersten Halbjahr die Märkte nicht überzeugen.
Wie bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat der Energieversorger Enel im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatzanstieg verbucht. Der Gewinn ging aufgrund höherer Steuern und niedrigerer Margen jedoch zurück. Das Papier steigt um 1,7 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.301,28 (+1,68 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.494,52 (+0,89 Prozent) FTSE 100 (London): 5.713,12 (+0,90 Prozent) CAC40 (Paris): 3.283,26 (+1,57 Prozent) MIB (Mailand): 13.697,61 (+3,12 Prozent) SMI (Zürich): 6.442,29 (+0,55 Prozent) ATX (Wien): 1.980,74 (+1,81 Prozent) (03.08.2012/ac/n/m)
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