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Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover auf Wachstumskurs - Fondsbörse Deutschland behauptet Marktführerschaft


30.12.19 14:54
BÖAG Börsen AG

Düsseldorf, Hamburg, Hannover (www.fondscheck.de) - Zwanzig Jahre seit ihrem Bestehen befindet sich die BÖAG Börsen AG weiterhin auf Wachstumskurs, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der aktuellen Pressemeldung:

Die zum Start 1999 aus zwei Börsen bestehende Trägergesellschaft hat sich mittlerweile zu einer Gruppe mit drei Skontroführer-Börsen, zwei elektronischen Handelsplattformen und einer Fondshandelsplattform entwickelt. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr können die Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover in einem schwierigen Marktumfeld auf zwölf erfolgreiche Monate zurückblicken.

Insgesamt haben die BÖAG-Handelsplätze einschließlich Quotrix und LS Exchange 2019 ein Handelsvolumen von 31,4 Milliarden Euro erzielt. Damit liegen sie mit plus 11 Prozent nicht nur über dem Niveau des Vorjahres (28,3 Mrd. Euro), sondern konnten sich auch deutlich von einem insgesamt rückläufigen Gesamtmarkt lösen. "2019 konnten zwar die Kursverluste am deutschen Aktienmarkt wieder aufgeholt werden, die Handelsumsätze an den Börsen waren insgesamt jedoch rückläufig. Dabei konnte die BÖAG Börsen AG gegen den Trend ihre Position behaupten, was nicht zuletzt auf die erfolgreiche Entwicklung unserer elektronischen Handelssysteme Quotrix und LS Exchange zurückzuführen ist. Es zeigt sich, dass wir trotz eines herausfordernden Wettbewerbs mit unseren insgesamt fünf börslichen Plattformen gut positioniert sind", erläutert Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der BÖAG Börsen AG.

Das seit 2001 an der Börse Düsseldorf betriebene Market-Maker-System Quotrix hat 2019 neue Marktteilnehmer wie Commerzbank, comdirect oder den neuen Kostenlos-Broker justTRADE hinzugewonnen und das Geschäft mit Währungsanleihen ausgebaut. Der Skontroführerhandel ist in den Asset-Klassen Aktien, Anleihen und Investmentfonds zurückgegangen; lediglich die Exchange Traded Products, inklusive der bei Anlegern beliebten ETFs, konnten mit über 30 Prozent erneut einen deutlichen Umsatzzuwachs vorweisen. Insgesamt ergab sich für die beiden Düsseldorfer Handelsplätze eine Umsatzsteigerung von rund 16 Prozent.

Daneben erfreute sich das Primärlisting-Geschäft weiter steigender Nachfrage. Neu hinzu kamen acht Aktiengesellschaften und 26 Anleihen. Das Qualitätssegment "Primärmarkt" wuchs durch Upgrades aus dem allgemeinen Freiverkehr sowie über Dual-Listings. "Mit sechs neuen Kapitalmarktpartnern zeigen auch die Emissionsbegleiter ein erhöhtes Interesse an den Listing-Möglichkeiten der Börse Düsseldorf", freut sich Geschäftsführer Thomas Dierkes.

Unverändert sammeln sich an der Börse Düsseldorf Unternehmen, deren Geschäftsfeld im Themenbereich von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen angesiedelt ist. Im Umfeld der in diesem Jahr spürbar zunehmenden Aktivitäten rund um die Tokenisierung von Vermögensgegen-ständen und deren Handel ergeben sich auch für die Börse neue Perspektiven.

Das an der Börse Hamburg angesiedelte elektronische Handelssystem LS Exchange konnte 2019 entscheidende Meilensteine erreichen. Neu angeschlossene Handelsteilnehmer wie die Commerzbank, comdirect, S-Broker, BAWAG PSK, easybank, TRADE REPUBLIC und justTRADE sorgten für deutlich höhere Handelsumsätze und Trades in allen Assetklassen. Die LS Exchange erreichte bis Jahresende 2019 ein Umsatzvolumen von 1,6 Mrd. Euro bei überdurchschnittlichen Wachstumsraten in den letzten drei Monaten.

Der maklergestützte Fondshandel der Börse Hamburg konnte 2019 seine Position mit einem Umsatz in Höhe von 560 Mio. Euro ebenfalls gut behaupten. Der rückläufige Handel von in Liquidation befindlichen Offenen Immobilienfonds (OIFs) wurde durch zusätzliche Umsätze in neuen Immobilienfonds, Aktien- und Mischfonds und insbesondere durch ETFs kompensiert. Mit mehr als 3.500 Fonds gehört der Fondshandel Hamburg unverändert zu den führenden Handelsplätzen für Investmentfonds in Deutschland. Anleger haben hier die Möglichkeit, ihre Anteile ohne Ausgabeaufschlag zu Marktpreisen jederzeit kaufen und verkaufen zu können.

Wie bereits in den zurückliegenden Jahren konnte der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover auch im Jahr 2019 bei Performance und investiertem Volumen deutlich zulegen. Während Indizes wie der DAX oder der MSCI World auf Jahressicht eine Performance von 26 bzw. 29 Prozent erzielten, beendete der GCX das Jahr 2019 mit einem deutlichen Plus von 38 Prozent. Seit seiner Auflage am 3. September 2007 konnte der GCX insgesamt eine Wertsteigerung von 225 Prozent verzeichnen. Zudem konnte das Anlagevolumen in Lizenzprodukte auf den GCX auf rund 650 Millionen Euro (Vorjahr: 500 Mio. Euro) gesteigert werden.

Auch der German Gender Index konnte sich 2019 mit einem Plus von 24 Prozent erfreulich entwickeln. Im Index sind 50 börsennotierte, deutsche Aktien enthalten, die sich durch eine hohe Diversität in der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat auszeichnen. "Wir sind mit der Entwicklung unserer Indizes sehr zufrieden. Insbesondere der GCX hat bei Performance und investiertem Volumen unsere Erwartungen sogar übertroffen", erläutert Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG.

Die Fondsbörse Deutschland blieb 2019 unangefochtener Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Zweitmarkt-Plattform (www.zweitmarkt.de) der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG und ihrem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG wurde mit mehr als 7.300 Vermittlungen ein Nominalumsatz von rund 300 Millionen Euro erzielt. Bei den gehandelten Assetklassen dominierten weiterhin Immobilienfonds mit einem Umsatzanteil von 70 Prozent.

Ende September 2019 wurde die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG Mehrheitsgesellschafter bei der digitalen Zeichnungsplattform "Capital Pioneers" für Anlageprodukte aus dem Bereich der alternativen Investmentfonds, Vermögensanlagen und Direktinvestments.

Der Bereich "Erstmarkt" wurde ebenfalls weiterentwickelt. Der Ausbau eines B2B-Partnerportals wurde in 2019 optimiert und dadurch ein erfreuliches erstes Umsatzergebnis erzielt. Über www.erstmarkt.de können Anleger Alternative Investmentfonds (AIFs) online zeichnen. Die neue Zeichnungsplattform kombiniert neutrale Informationen mit der Option zur direkten Zeichnung - KAGB- und WpHG-konform. Sie bietet alle relevanten Daten zu aktuellen Produkten und deren Anbietern sowie Hintergründe rund um das Thema Sachwertinvestments. (30.12.2019/fc/n/s)