Börsen in Asien: Indizes zeigen keine einheitliche Tendenz
09.02.12 12:33
aktiencheck.de
Tokio (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten asiatischen Börsen tendierten am Donnerstag uneinheitlich. Gestützt wurde die Stimmung der Investoren allerdings von Hoffnungen auf eine baldige Einigung im griechischen Schuldendrama. Der DAXglobal Asia, der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, gibt aktuell 0,56 Prozent nach auf 335,64 Punkte.
An den chinesischen Aktienmärkten standen heute insbesondere Konjunkturdaten im Blickfeld der Anleger. Die chinesischen Verbraucherpreise sind im Januar 2012 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde mit beschleunigtem Tempo angestiegen. So kletterten die Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,5 Prozent, nach 4,1 Prozent im Dezember. Damit hat sich die Inflation nach fünf Rückgängen in Folge erstmals wieder beschleunigt. Die chinesischen Erzeugerpreise verbuchten indes im abgelaufenen Monat erneut einen Zuwachs, der jedoch schwächer ausfiel als noch im Vormonat. So zogen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat nur noch um 0,7 Prozent an, während Volkswirte im Vorfeld mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet hatten. Davor war das Preisniveau im Dezember noch um 1,7 Prozent angestiegen. Der Pkw-Absatz in China lag schließlich im Januar deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dies gab der Herstellerverband China Association of Automobile Manufacturers heute bekannt. So schrumpfte die Verkaufszahl auf 1,16 Millionen Fahrzeuge, womit der Rekord aus dem Vorjahresmonat mit 1,5 Millionen Pkw um 24 Prozent verfehlt wurde. In diesem Nachrichtenumfeld rettete der Shanghai Composite am Ende ein kleines Plus von 0,09 Prozent auf 2.349,59 Zähler in den Feierabend. In Hongkong verschlechterte sich der Hang Seng gleichzeitig um 0,04 Prozent auf 21.010,01 Punkte. Lenovo Group legten um 3,8 Prozent zu. Der Computerkonzern verlautbarte nach Börsenschluss, dass er seinen Gewinn dritten Quartal deutlich gesteigert hat. Dabei profitierte man von gewonnenen Marktanteilen. Die Erwartungen wurden geschlagen. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn belief sich auf 153,5 Mio. US-Dollar, gegenüber einem Vorjahresgewinn in Höhe von 99,7 Mio. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 130,2 Mio. US-Dollar ausgegangen. Der Umsatz kletterte um 44 Prozent auf 8,37 Mrd. US-Dollar. Ferner gab es noch eine Nachricht zu Alibaba.com (ISIN KYG017171003 / WKN A0M5W0). Der Betreiber der gleichnamigen E-Commerce-Website will einem Medienbericht zufolge die vom US-Konzern Yahoo! (ISIN US9843321061 / WKN 900103) gehaltene 40-prozentige Beteiligung zurückkaufen.
Der japanische Leitindex Nikkei notierte heute fast während des ganzen Handels in der Verlustzone. Am Ende stand hier ein Abschlag von 0,15 Prozent auf 9.002,24 Stellen zu Buche. Damit konnte die Marke von 9.000 Punkten hauchdünn verteidigt werden. Besser machte es indes der breiter gefasste Topix, für den es zum Handelsende um 0,27 Prozent auf 784,49 Zähler nach oben ging. Das japanische Verbrauchervertrauen hat sich im Januar 2012 nach Angaben des Kabinettsbüros weiter verbessert. So erhöhte sich der entsprechende saisonbereinigte Index auf 40,0 Punkte, nachdem er im Vormonat lediglich bei 38,9 Punkten gelegen hatte. Unterdessen wiesen die Auftragseingänge im Maschinenbau im Dezember 2011 nach Regierungsangaben einen Rückgang aus. In der Kernberechnung (bereinigt um Kraftwerksanlagen und Schiffbau) verringerten sich die Auftragseingänge im Vormonatsvergleich saisonbereinigt um 7,1 Prozent. Dagegen waren sie im November 2011 um 14,8 Prozent geklettert. Im Gesamtjahr 2011 lagen die Auftragseingänge um 7,8 Prozent über dem Niveau von 2010.
In Indien geht es heute wieder nach oben. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) verbessert sich zur Stunde um 0,70 Prozent auf 17.830,75 Stellen. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Titel des Kupferunternehmens Sterlite Industries mit einem Aufschlag von 4,6 Prozent wieder. Die Verliererliste wird unterdessen von den Papieren von Sun Pharma mit einem Abschlag von 1,4 Prozent angeführt.
Der Gouverneursrat der indonesischen Notenbank hat seine Geldpolitik weiter gelockert und das Leitzinsniveau um 25 Basispunkte zurückgenommen. So wurde der Leitzinssatz auf 5,75 Prozent reduziert. Die Währungshüter wollen hiermit das Wirtschaftswachstum unterstützen. Volkswirte hatten hingegen im Vorfeld keine Veränderung erwartet.
Nikkei 225 (Japan): 9.002,24 (-0,15 Prozent) TOPIX (Japan): 784,49 (+0,27 Prozent) Hang Seng (China): 21.010,01 (-0,04 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.349,59 (+0,09 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 2.014,62 (+0,54 Prozent) SENSEX (Indien): 17.830,75 (+0,70 Prozent) JSX (Indonesien): 3.978,99 (-0,24 Prozent) STI (Singapur): 2.981,17 (-0,03 Prozent) (09.02.2012/ac/n/m)
An den chinesischen Aktienmärkten standen heute insbesondere Konjunkturdaten im Blickfeld der Anleger. Die chinesischen Verbraucherpreise sind im Januar 2012 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde mit beschleunigtem Tempo angestiegen. So kletterten die Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,5 Prozent, nach 4,1 Prozent im Dezember. Damit hat sich die Inflation nach fünf Rückgängen in Folge erstmals wieder beschleunigt. Die chinesischen Erzeugerpreise verbuchten indes im abgelaufenen Monat erneut einen Zuwachs, der jedoch schwächer ausfiel als noch im Vormonat. So zogen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat nur noch um 0,7 Prozent an, während Volkswirte im Vorfeld mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet hatten. Davor war das Preisniveau im Dezember noch um 1,7 Prozent angestiegen. Der Pkw-Absatz in China lag schließlich im Januar deutlich unter dem Vorjahresniveau. Dies gab der Herstellerverband China Association of Automobile Manufacturers heute bekannt. So schrumpfte die Verkaufszahl auf 1,16 Millionen Fahrzeuge, womit der Rekord aus dem Vorjahresmonat mit 1,5 Millionen Pkw um 24 Prozent verfehlt wurde. In diesem Nachrichtenumfeld rettete der Shanghai Composite am Ende ein kleines Plus von 0,09 Prozent auf 2.349,59 Zähler in den Feierabend. In Hongkong verschlechterte sich der Hang Seng gleichzeitig um 0,04 Prozent auf 21.010,01 Punkte. Lenovo Group legten um 3,8 Prozent zu. Der Computerkonzern verlautbarte nach Börsenschluss, dass er seinen Gewinn dritten Quartal deutlich gesteigert hat. Dabei profitierte man von gewonnenen Marktanteilen. Die Erwartungen wurden geschlagen. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn belief sich auf 153,5 Mio. US-Dollar, gegenüber einem Vorjahresgewinn in Höhe von 99,7 Mio. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 130,2 Mio. US-Dollar ausgegangen. Der Umsatz kletterte um 44 Prozent auf 8,37 Mrd. US-Dollar. Ferner gab es noch eine Nachricht zu Alibaba.com (ISIN KYG017171003 / WKN A0M5W0). Der Betreiber der gleichnamigen E-Commerce-Website will einem Medienbericht zufolge die vom US-Konzern Yahoo! (ISIN US9843321061 / WKN 900103) gehaltene 40-prozentige Beteiligung zurückkaufen.
In Indien geht es heute wieder nach oben. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) verbessert sich zur Stunde um 0,70 Prozent auf 17.830,75 Stellen. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Titel des Kupferunternehmens Sterlite Industries mit einem Aufschlag von 4,6 Prozent wieder. Die Verliererliste wird unterdessen von den Papieren von Sun Pharma mit einem Abschlag von 1,4 Prozent angeführt.
Der Gouverneursrat der indonesischen Notenbank hat seine Geldpolitik weiter gelockert und das Leitzinsniveau um 25 Basispunkte zurückgenommen. So wurde der Leitzinssatz auf 5,75 Prozent reduziert. Die Währungshüter wollen hiermit das Wirtschaftswachstum unterstützen. Volkswirte hatten hingegen im Vorfeld keine Veränderung erwartet.
Nikkei 225 (Japan): 9.002,24 (-0,15 Prozent) TOPIX (Japan): 784,49 (+0,27 Prozent) Hang Seng (China): 21.010,01 (-0,04 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.349,59 (+0,09 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 2.014,62 (+0,54 Prozent) SENSEX (Indien): 17.830,75 (+0,70 Prozent) JSX (Indonesien): 3.978,99 (-0,24 Prozent) STI (Singapur): 2.981,17 (-0,03 Prozent) (09.02.2012/ac/n/m)
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