BlackRock bleibt der weltweit größte ETF-Anbieter - ETF-News


02.07.14 08:45
FundResearch

München (www.fondscheck.de) - Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock bleibt nach wie vor auch der größte Anbieter für Exchange Traded Funds (ETFs), so die Experten von "FundResearch".

Die Gesellschaft habe einen globalen Marktanteil von 49,8 Prozent. Das gehe aus einer aktuellen Statistik der Deutschen Bank hervor. Verwaltet werde ein Volumen von rund 163 Milliarden Euro in 267 Produkten. So schnell würden die New Yorker ihre Spitzenposition nicht verlieren: Auf Platz zwei, aber weit abgeschlagen, liege die Deutsche Asset & Wealth Management (DeAWM). Der Marktanteil betrage 11,9 Prozent. In 246 ETFs würden die Deutsch-Banker gut 39 Milliarden Euro verwalten. Dieser zweite Platz sei hingegen alles andere als gefestigt, denn es folge Lyxor mit einem Marktanteil von 11,2 Prozent knapp dahinter. Das verwaltete Vermögen belaufe sich auf etwa 37 Milliarden Euro, die Produktpalette umfasse 205 ETFs.

Es verwundere nicht, dass BlackRock im laufenden Jahr mit 8,9 Milliarden Euro auch die stärksten Nettomittel-Zuflüsse habe generieren können. Lyxor folge dahinter mit 2,5 Milliarden Euro vor UBS mit 2,4 Milliarden Euro. Die DeAWM komme auf 993 Millionen Euro.

Bei Aktien-ETFs stelle BlackRock die zwei Fonds mit den stärksten Zuflüssen: Der iShares Core S&P 500 habe im laufenden Jahr 927,5 Millionen Euro eingesammelt. Der iShares Core MSCI Japan IMI komme auf 604,2 Millionen Euro. Platz drei gehe an die Deka Investment GmbH: Der Deka MSCI Europe habe 2014 bisher 341,8 Millionen Euro einsammeln können.

Bei Renten-ETFs stelle BlackRock sogar die Top 3: Der iShares Euro Corporate Bond habe 2014 bisher 735,5 Millionen Euro eingesammelt. Der iShares Emerging Markets Local Government Bonds habe Zuflüsse von 577,2 Prozent verzeichnet und dem iShares Euro Corporate Bond ex-Financials hätten Anleger 155 Millionen Euro anvertraut.

BlackRock nehme aber auch bei den Abflüssen eine Spitzenposition ein: Auf Aktien-Seite hätten Anleger im laufenden Jahr bisher 410,1 Millionen Euro aus dem iShares S&P 500 abgezogen. Der iShares DAX habe 269,3 Millionen Euro und der iShares MSCI World 191,9 Millionen Euro verloren.

Bei Abflüssen aus Renten-ETFs stehe BlackRock erneut vorne: 154,1 Millionen Euro habe der iShares Global Corporate Bond im laufenden Jahr verloren. Der iShares Euro Government Bond 1-3yr sei mit Abflüssen in Höhe von 151 Millionen fast genauso stark betroffen. Aus dem ComStage ETF Commerzbank EONIA Index - einem Geldmarkt-ETF - hätten Anleger 35,1 Millionen Euro abgezogen. (News vom 01.07.2014) (02.07.2014/fc/n/e)





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