Aramea Hippokrat-Fonds: 09/2020-Bericht, Wertrückgang von 2,3% - Fondsanalyse


23.10.20 16:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Ziel des Management des Aramea Hippokrat-Fonds ist es, mit einer wachstumsorientierten Anlagepolitik, einen langfristigen Kapitalzuwachs zu erzielen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Das Fondsmanagement sehe keine Anlageschwerpunkte vor, aber zeitweilige Schwerpunktbildungen im Rahmen der taktischen AssetAllokation seien möglich. Um dies zu erreichen, stünden bei der Auswahl der Anlagewerte die Aspekte des langfristigen Vorsorgesparens, also Werterhaltung und Wachstum auf lange Sicht, im Vordergrund.

Im September sei an den Kapitalmärkten ein gewisser Gleichlauf mit leicht schwächeren Kursen zu beobachten gewesen. Gründe für diese Entwicklung lägen einerseits in der wachsenden Möglichkeit einer weltweiten zweiten Coronawelle und damit verbundenen Einschränkungen, andererseits hätten die Sentimentindikatoren der Industrie leicht zulegen können, und damit sei der Optimismus gestiegen, dass die Weltwirtschaft nur mit geringen Blessuren durch diese Krise kommen könnte.

Der ifo-Index habe den fünften Monat in Folge zugelegt und sei von 92,5 auf 93,4 gestiegen und der ZEW-Index sei von 71,5 auf das Zwanzig-Jahreshoch von 77,4 gestiegen. Das ifo-Institut habe seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft von minus 6,7% auf minus 5,2% erhöht. Verunsichere das Warten auf weitere fiskalpolitische Maßnahmen, so motiviere der unverändert stabile Immobilienmarkt und leicht bessere chinesische Wirtschaftszahlen die Marktteilnehmer diesseits und jenseits des Atlantiks.

In Deutschland habe der DAX 1,4% an Wert verloren, der EURO STOXX 50 habe 2,4% eingebüßt. In den USA sei der NASDAQ 100 zwischenzeitlich mehr als 10% unter sein Allzeithoch vom 2. September gefallen, am Monatsende sei ein Minus von 5,7% für den Berichtsmonat geblieben. Der Dow Jones Index sei 2,3% im September gesunken.

Die Rendite der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe sei von -0,39% auf -0,52% im September gefallen und habe somit den sinkenden Risikoappetit der Anleger widergespiegelt. Die entsprechende Rendite in den USA sei leicht von 0,71% auf 0,68% gesunken. Nach der starken Euro-Aufwertung im Juli und August habe EZB-Mitglied Lane betont, dass der Euro-Wechselkurs für die EZB wichtig sei. Der Euro habe daraufhin im September von 1,196 auf 1,173 gegenüber dem US-Dollar abgewertet.

Der Brent-Ölpreis habe von 45 USD auf 40 USD je Barrel korrigiert. Lt. einer Studie von BP könnte die globale Ölnachfrage schon im laufenden Jahrzehnt ihren Hochpunkt sehen. Der Goldpreis habe unter dem starken US-Dollar gelitten und sei von 1.968 USD auf 1.900 USD je Feinunze gesunken.

Mit der Aussage der US-Notenbank, solange ihren Leitzins nahe null Prozent zu halten, bis die Inflation für einige Zeit moderat über ihrem Inflationsziel von 2% liegen werde, hätten positive Impulse für den amerikanischen Immobilienmarkt generiert werden können. Ganz ähnlich stelle sich die Situation auch in Europa dar.

Auch aus China seien leicht positive Impulse gekommen, so hätten die Einzelhandelsumsätze um 0,5% über Vorjahr gelegen und damit erstmalig im Jahr 2020 wieder zugelegt. Die Autokäufe in China, besonders wichtig für die europäische Exportwirtschaft, hätten 9% über Vorjahr gelegen.

Für die kommenden Wochen würden sich die Kapitalmärkte auf die weiteren Verhandlungen rund um den BREXIT, die anstehende Präsidentschaftswahl in den USA am 3. November und die weiteren Bemühungen einen Impfstoff zu finden, konzentrieren. (Stand vom 30.09.2020) (23.10.2020/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
75,26 € 75,15 € 0,11 € +0,15% 04.12./14:45
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009792283 979228 75,34 € 53,03 €