KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar

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neuester Beitrag:  30.09.20 23:02
eröffnet am: 28.09.06 09:38 von: Triade Anzahl Beiträge: 5467
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28.09.06 09:38 #1 KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar
Lang & Schwarz WPK: 645932 könnte der Highflyer in diesem Herbst werden (ähnlich wie damals VEM und Sino)

Es gibt 3.146.000 Aktien.

Gewinn 2005 – 1.933.000 Euro
Gewinn 1. Halbjahr 2006 –2.928.000 Euro
(wohlgemerkt nur in den ersten 6 Monaten bereits den Gewinn des gesamten Vorjahres um mehr als 50 % gesteigert)

Das bedeutet (wenn man das Ergebnis vom 1. Halbjahr auf das 2. Halbjahr übertragen würde einen Gewinn von 5.856.000 Euro ergeben) einen Gewinn/Aktie von 1,86 Euro und bei einem Kurs von jetzt 6,75 Euro ein KGV von sagenhaften 3,62 bedeuten.

Zudem handelt es sich nicht um ein unbekanntes Unternehmen. Jeder Börsianer dürfte wohl Lang & Schwarz kennen. Ich handle schon mehrere Jahre immer wieder bei denen.

Denke die Kaufempfehlungen der Börsenbriefe werden nicht lange auf sich warten lassen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Kaufentscheidung ob ja/nein liegt nun bei Euch.

Gruss

moneyholic


DGAP-News: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG

10:30 27.09.06

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG: Erstnotiz im Geregelten Markt voraussichtlich am 28. September 2006

Corporate News übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------

Die Erstnotiz der Aktien der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG im
Geregelten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse
erfolgt voraussichtlich am 28. September 2006. Insgesamt sollen 3.146.000
auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) jeweils
mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von € 3,00 je Stückaktie und
mit voller Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2006 (WKN: 645932;
ISIN: DE0006459324, Börsenkürzel: LUS, Reuters: LUSGn.DE) sowie bis zu
439.230 auf den Namen lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien)
aus dem bedingten Kapital zur Sicherung der Rechte der Inhaber der
Optionsscheine von 1999/2009 jeweils mit einem anteiligen Betrag am
Grundkapital von € 3,00 je Stückaktie und mit voller
Gewinnanteilberechtigung ab dem der Ausübung der Optionsrechte folgenden
Geschäftsjahr zugelassen werden.

Der Wertpapierprospekt zum Börsengang wurde am 26. September 2006 von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gebilligt und auf der
Website der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG unter www.ls-d.de
veröffentlicht.

Der Börsengang wird von der M.M.Warburg & CO begleitet, die im Nachgang
auch als Designated Sponsor fungiert. Der M.M.Warburg Konzern hält über 30%
der Anteile und sieht in Lang & Schwarz einen geeigneten strategischen
Partner. Es sei daher im Zusammenhang mit dem Börsengang keine Reduzierung
der Beteiligung geplant.

Allgemeine Informationen zur Gesellschaft

Lang & Schwarz AG vereinigt als einzige deutsche Wertpapierhandelsbank das
klassische Börsenmaklergeschäft, das Emissionsgeschäft, das außerbörsliche
Market-Making, sowie das Begeben von eigenen derivativen Produkten.

Lang & Schwarz ist seit Ende letzten Jahres Listing Partner der Deutschen
Börse AG. Zudem wurde dieses Jahr der Börsengang der 10tacle studios AG als
Leadmanager und sole bookrunner erfolgreich begleitet.

Im Bereich der derivativen Produkte plant Lang & Schwarz, neben der
bestehenden Notierung im Segment Smart Trading an der Frankfurter
Wertpapierbörse, zusätzlich bis zum Jahresende die Notierungsaufnahme ihrer
Produkte an der Börse Stuttgart. Die Gesellschaft erhofft sich von dieser
Maßnahme eine Steigerung des Geschäftsumfangs und damit einhergehend eine
Erhöhung der Ertragsmöglichkeiten.

Die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hat nach dem Rekordergebnis des
letzten Geschäftsjahres (1.933 TEUR) im ersten Halbjahr eine Ergebnis von
2.928 TEUR erzielt. Hieraus ergibt sich ein Halbjahresgewinn pro Aktie
(unverwässert) von 0,94 Euro. Zu diesem Ergebnis konnten alle Bereich
beitragen.

Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Duesseldorf



Ansprechpartner: André Bütow, Peter Zahn
Tel.: 0211-138 40 0
Fax: 0211-138 40 90
Email: investor-relations@ls-d.de



(c)DGAP 27.09.2006
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf Deutschland
Telefon: 0211-13840-254
Fax: 0211-13840-90
E-mail: andre.buetow@ls-d.de
WWW: www.ls-d.de
ISIN: DE0006459324
WKN: 645932
Indizes:
Ende der Mitteilung DGAP News-Service




Hier noch ein Interview von boerse.ard

27.09.2006 16:57
"Der Konkurrenz Mandate abjagen"
Vorstandsmitglied Peter Zahn sieht Lang&Schwarz gut gerüstet für die Börse. Mit neuen Mandaten im Designated Sponsoring und mit Zertifikaten soll das Unternehmen wachsen.

boerse.ARD.de: Warum machen Sie ein Listing und keinen echten Börsengang?

Zahn: Aus Rücksicht auf unsere Privataktionäre. 47 Prozent unserer Aktionäre sind Privatpersonen. Hätten wir einen Börsengang über eine Kapitalerhöhung durchgeführt, hätten wir deren Anteile verwässert. Außerdem brauchen wir keine Kapitalerhöhung aufgrund der guten Geschäftslage.

boerse.ARD.de: Weshalb haben Sie so lange mit dem Gang an die Börse gewartet?

Zahn: Wir mussten erst unsere Hausgaben machen. Jetzt sind wir gut positioniert und reif für die Börse.
boerse.ARD.de: Ihr Unternehmen steht und fällt mit der Börsenstimmung. Wie stark sind Sie gegen kommende Börsen-Krisen abgesichert?

Zahn: Ob die Kurse steigen oder fallen, ist für uns nicht so entscheidend. Bei uns kommt es auf den Umsatz an. Da verdienen wir Provisionen. Eine umsatzlose Zeit selbst bei steigenden Börsenkursen bringt uns nichts.

boerse.ARD.de: Nach Ihren Aussagen gibt es derzeit 730 Mandate an der Frankfurter Börse. Sie besitzen bisher lediglich 20 Mandate und befinden sich nicht unter den TopTen der Designated Sponsoren. Ist da noch Potenzial für neue Mandate?

Zahn: Ja, absolut. Wir wissen, dass wir nicht durch neue Mandate wachsen, sondern durch das Abjagen von Mandaten der Konkurrenz. Hier liegt noch ein großes Potenzial.

boerse.ARD.de: Ihr Kernbereich bleibt aber das TradeCenter. Was tun Sie, um noch mehr Trader anzulocken?

Zahn: Wir haben schon sehr trade-affine Kunden. Außerbörslich können bei Lang&Schwarz 700 Aktien aus Deutschland (Dax, MDax, TecDax), anderen Ländern Europas, USA und Asien gehandelt werden. Und das von acht bis 23 Uhr. Andere machen früher Schluss. Selbst am Samstag und Sonntag findet bei uns für ein paar Stunden außerbörslicher Handel statt. Um neues Wachstumspotenzial zu erschließen, erweitern wir nun unsere Produktpalette und bieten Zertifikate an. Diese sollen aber nicht zu kompliziert sein, sondern leicht überschaubar bleiben.

boerse.ARD.de: Wir erleben derzeit wieder ein Anziehen der Börsengänge. Trotzdem haben Sie sich skeptisch über den derzeitigen IPO-Markt geäußert. Warum?

Zahn: Der IPO-Markt ist derzeit ein Käufermarkt. Die Käufer diktieren den Preis und fordern Abschläge. Das wird nicht ewig so bleiben. Wir glauben, dass bald wieder bessere Zeiten für Small Caps kommen.

boerse.ARD.de: Mehrfach würde über eine Kapitalerhöhung spekuliert. Planen Sie so etwas?

Zahn: Vorerst nicht. Aber ausschließen will ich es nicht. Wenn irgendwann die Bewertung für Small Caps attraktiver wird, müssten wir vielleicht doch noch eines Tages eine Kapitalerhöhung vornehmen.

Das Interview führte Notker Blechner
Link:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_188486
 

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5441 Postings ausgeblendet.
10.09.20 08:35 #5443 boerse-online verdoppelte 2020er-gewinnschätz.
11.09.20 08:55 #5444 ''Dividendenrendite von fast zwölf Prozent''

"... Dass nun erwogen wird, statt 100 Prozent nur noch die Hälfte des Gewinns auszuschütten, dürfte Anleger ... kaum stören. Werden im dritten Quartal erneut 2,76 Euro Gewinn je Aktie erzielt, würde im vierten Quartal selbst der Vorjahreswert von 38 Cent reichen, um insgesamt 7,71 Euro Gewinn je Aktie zu erzielen. Wird davon die Hälfte ausgeschüttet, ergäbe sich mit 3,85 Euro je Aktie eine Dividendenrendite von fast zwölf Prozent. ...." (Peer Leugermann, Euro am Sonntag)

 
11.09.20 09:30 #5445 die Ausschüttung ist mir selbst eigentlich
ziemlich egal.  Wichtig ist doch, dass man theoretisch wahrscheinlich 7-9 EUR ausschütten könnte. Wenn ich ein KGV von 15 nehmen, wären wir für 2020 bei einer "fairen" Bewertung von 120 EUR. Aber das sind natürlich Zahlen, welche vielen noch sehr unrealistisch vorkommen wird.

Wichtig ist, dass das Ergebnis stimmt. Ob das Geld dann zum Wachstum verwendet wird oder ausgeschüttet wird, kann einem zahlenmässig egal sein. Mir ist Wachstum sogar lieber, da ich eher an einem höheren Kurs als an hohen Ausschüttungen interessiert bin - einfach aus steuerlichen Gründen.  

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11.09.20 18:13 #5446 @gofran
Wenn du einen optimalen Ausstieg suchst, solltest du warten bis die Dividendenstrategie wieder geändert und die Ausschüttungsquote wieder erhöht wird. Das wird einen Kursschub geben.

Dies ist für mich nur eine Frage der Zeit. Wenn L&S 3 Jahre lang 4 Euro / Aktie einbehält, haben die schließlich 36 Mio + zusätzlich auf der Bank liegen. Das sollte in jedem Fall reichen. Vermutlich dürften 20-25 Mio schon reichen ...  
14.09.20 15:11 #5447 Handelsumsätze
Bei LSX läuft jetzt ein Banner, dass sie keine Garantie für die Umsatzangaben übernehmen können.

 
14.09.20 15:31 #5448 @ schrmp1978
danke für Deinen Input. Ich bin mir dessen nicht so ganz sicher. Die Ausschüttungsquote hat für mich nicht unbedingt eine Relation zum Kursverlauf. Mutares zum Beispiel schüttet immer sehr hoch aus und bringt jedes Jahr fast 10% Dividenden-Rendite - der Kurs ist mies. Andere Unternehmen schütten gar nichts aus und reinvestieren - der Kurs ist super.

Ich hoffe einfach, dass der Markt den Paukenschlag des diesjährigen Gewinnes anerkennen wird und L&S eine Transformation zu einem grösseren Player durchmacht. "Dritt grösster Handelsplatz in Deutschland". Ich glaube hier nach wie vor an Kurse von 100 EUR und mehr (Sicht: 12 Monate).  
14.09.20 15:40 #5449 Mutares hat halt ein sehr anfälliges
Geschäftsmodell.

Da besteht halt immer das Risiko, dass die Sanierung größerer Beteiligungen nicht klappt und dann hohe Abschreibungen drohen, die teilweise aus echt bares Geld waren. STS derzeit bei Mutares ist ein gutes Beispiel, weshalb der Markt skeptisch ist.

In gewisser Weise hatten wir das Problem bei L&S durch die Steuerproblematik ja auch teilweise. Und man wusste auch am Anfang von wikifolio nie so recht, ob sich das durchsetzt. Daher auch meist nur KGVs um die 10.
Ich habe aber den Eindruck als könnte sich das nun ändern. L&S könnte sich dauerhaft ganz vorne im Markt etablieren, und ohne Ärger mit dem Finanzamt. Wieso dann nicht auch mal KGVs um die 15 und dadurch „nur“ noch DIV-Renditen, die nicht so üppig erscheinen? Wäre mir dann egal, wenn die DIV-Rendite nur noch bei 4% liegen würde, weil sie sich aus dem deutlich höheren Kursniveau ergibt.
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the harder we fight the higher the wall
14.09.20 17:27 #5450 In 2017
ergab sich bei L&S eine enorme EpS-Steigerung ggü. 2017 und man dachte bzw. das Gefühl war da (wie jetzt), dass endlich der dauerhafte Durchbruch gelungen wäre und das Geschäft wäre einschätzbar. Dann kann noch ein sehr gutes Q1/2018 mit der Folge eines Aktienkurses von in der Spitze so wie jetzt. Dann kam der Absturz bedingt durch die Steuerproblematik über die jetzt richtigerweise kaum einer mehr spricht (weil gelöst/eingepreist und es nur noch ein add-on wäre), aber vor allem auch durch das schlechte Ergebnis in Q2/2018, das sich in Q3/18 nicht besserte und das in Q4/18 sogar noch mal richtig richtig übel wurde.

Will sagen: in 2018 wurde eine Menge Vertrauen zerstört. Viele haben das noch nicht vergessen.

Mein Eindruck ist ebenfalls, dass es L&S nun dauerhaft gelingt, also auch in 2021ff., schöne Ergebnisse mit weiterem Wachstum zu erwirtschaften. Und ja, eigentlich müsste die Aktie deshalb noch höher notieren. Aber 100%ig weiß man es eben noch nicht. Wegen der großen Enttäuschung in 2018 vermute ich, dass der Markt L&S erst in einem Jahr, wenn über Q2/21 berichtet wird, abkauft, dass hier echt Potenzial bzw. dauerhafte Erträge hinterstecken.
Wegen der Vergangenheit gehe ich davon aus, dass der Markt hier noch 3-4x gute Quartale erwartet bis wir nochmal deutlich höher notieren. Aber ich würde mich natürlich auch freuen, wenn ich mich irre (wobei wir in den letzten paar Monaten die 100% ja schon geschafft haben).  

Wegen der Ausschüttungsbegrenzung der EZB bei Instituten mache ich mir nicht so viele Sorgen, bis nächstes Jahr ist es noch lange hin...Man sollte aber für 2020 in 2021 auch keine 4 EUR Dividende erwarten. Ich denke, die sollten lieber investieren und vielleicht mit 2 EUR beginnen und sich jedes Jahr dafür um 10% steigern bis sie bei der früheren Auschüttungsquote von 75% sind. Das käme besser an.
Wir werden sehen...  
15.09.20 14:23 #5451 Nachhaltigkeit der Gewinne
Habe L&S beim Bernecker Aktien Schnelltest mit Volker Schulz entdeckt:
https://www.youtube.com/watch?v=WHxaX76_SNo
Bei 4:28 min

Schulz (von "Der Aktionärsbrief") hält L&S jetzt nicht mehr für einen Kauf.
"Geschäft ist nicht nachhaltig".
Finde ich erstaunlich, dass man L&S in normalen Jahren so wenig zutraut.
Der Trend zu mehr Handel scheint für mich schon nachhaltig zu sein. Und Trade Republic sollte auch seinen Beitrag leisten.

Eine hohe Ausschüttungsquote würde hier denke ich schon noch mal das Vertrauen und den Kurs stärken.
 
15.09.20 14:35 #5452 Na ja, zuvor rät er w:o zu kaufen, weil die A.
Sich noch auf 300€ etwa ver4fachen könnte. Das begründet er mit dem höheren Volumen, das man durch die hohe Kundenanzahl dann über Smartbrokern generieren kann. Er geht also davon aus, dass die Aktuellen Kunden mehr handeln werden.
Bei LUS geht er aber von sinkenden Volumina aus.

Ist sicherlich ein anderes Geschäftsmodell, aber ich glaube, er lässt dichtes vom verdoppelten Kurs beeindrucken und vergisst dabei, dass der Kurs sich zuvor ja nur deshalb halbiert hatte, weil die Steuergeschichte verunsichert hat. Man ist jetzt im Kurs gerade mal wieder auf dem Niveau vor dem Finanzamt bedingten Einbruch, ist aber operativ viel besser unterwegs, und zwar nicht nur wegen der guten Vola am Markt. Zumal LUS eigentlich komplett die Einnahmen aus dem Bereich Börsengänge etc der Vorjahre fehlen.
Er geht ja auch mit keinem Wort auf die ebenfalls steigende Kundenanzahl bei LUS ein, auf die man nun durch TR Zugriff hat ein. Bei w:o war das für ihn das große Kaufargument.
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the harder we fight the higher the wall
15.09.20 23:26 #5453 @katjuscha
1) bzgl. w:o muss ich schmunzeln, wenn ich das Kursblatt von der ls-x vom 07.09 hierzu betrachte. LuS hat hier sodann eine nicht so schlechte Prognose getroffen.

2) Das Niveau gab es hier vorher nicht. Das letzte ATH war der Falschfeststellung zur Steuer  geschuldet.

3) Wir sind jetzt im ursprünglichen Trendkanal zurück (sehr positiv!) und nun oben angestoßen. Ich rechne nicht mit höheren Kursen bevor etwas Positives kommt.
September war bisher bei ls-x top. Aber zuerst melden TG und mwb.
Ich sehe erstmal einen Test der unteren Linie. Ggf. Stagnation. Eine höhere Bewertung muss man (leider) erst beweisen. D. h. für mich Ende November.  
16.09.20 00:20 #5454 Ich versteh bei allen drei Punkten nur
Bahnhof.


1. LUS hat eine nicht schlechte Prognose zu w:o getroffen? Häää?

2.welches Niveau gab es vorher nicht?

3.ursprünglicher Trendkanal oben angestoßen? Kannst du das mal bildlich darstellen? Und wieso kann es nicht höher gehen, wenn mwb und TH vorher melden? Und was meinst du damit, man müsste eine höhere Bewertung erst beweisen? Kommt ja auf den Kurs an.
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the harder we fight the higher the wall
16.09.20 00:21 #5455 Und wieso soll das letzte Allzeithoch
An einer Falschfeststellung des FA gelegen haben?

Steh auf dem Schlauch.
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the harder we fight the higher the wall
16.09.20 07:57 #5456 :-)
...Nachtigall, ick hör’ dir trapsen. Da wird aber jetzt alles aus dem Hut gezaubert, um noch auf einen fahrenden Zug aufspringen zu können ;-)  
16.09.20 09:00 #5457 Hier sind vielleicht Vögel unterwegs
(ich meine nicht den mit Aktien)
Der Trend ist intakt und nichts ist oben angestoßen...  

Angehängte Grafik:
lus_150920.png (verkleinert auf 26%) vergrößern
lus_150920.png
16.09.20 11:52 #5458 ich glaube
jeder liest einen Chart anders, und wer Recht hat zeigt sich erst wenn sich die Chartformation ausgebildet hat. Für mich ist klar das der Kurs seinen Höchstpunkt aus dem 2018 erreicht hat und alles versucht diesen zu übertreffen, dann wird sich der Kurs nach oben entwickeln wobei kein Endpunkt erstmal erkennbar ist. Also alles gut,  ich genieße jeden Tag den Blick auf die Kurstafel :-). Das ist wie in den Chart sehe, ein OBEN angestoßen sehe auch ich nicht  

Bewertung:
1

17.09.20 22:36 #5459 moneymakerraketenabstürze
Da hat wieder so jemand eine unnötige, negative Diskussion losgetreten, ohne dass es irgendein  Faktum  gibt.

Die vorletzten Fakten, die Halbjahreszahlen gab es am 28.9.2020 und sie waren am oberen Ende der Erwartungen.

Der letzte Fakt war die Überschreitung der 100 Mio Börsenkapitalisierung!



Die sollte am besten mit dem wolfofthewallstreet einen eigenen thread zum Thema „moneymakerraketenabstüze“ aufmachen. Da käme dann geballte Kompetenz  und genug negatives Momentum zusammen.



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The higher the wall, the deeper you fall



 
19.09.20 22:45 #5460 Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit

In der Zeit nach der Wahl von Trump gingen die amerikanischen Indices nur nach oben, weil sein Steuernachlass den Unternehmen sprunghaft zunehmende „Unternehmensgewinne“ ermöglicht hatte.
In dieser etwa 2-jährigen Boom-Phase gab es im Wesentlichen  nur zufriedene Käufer von Aktien und Derivaten, weil auch in der Wirtschaft in Europa und Asien noch alles glatt lief.

Das war keine gute Zeit für Lang und Schwarz, weil die Mehrheit der Anleger „long“ engagiert war. Die Umsätze waren mäßig.

Seit den Wirtschaftssanktionen und dem Ölpreisverfall kam es dann immer wieder zu Kursstürzen, schnell gefolgt von Kursrallys, getrieben von billigem Geld durch die Notenbanken.

Da fingen dann die guten Zeiten für LuS an!

In Zeiten der Kursstürze und Kurserholungen klingelt bei LuS die Kasse.

Der Anleger hat heutzutage einfach keine Alternativen zum Aktienmarkt, wenn man vom Immobilienmarkt, Gold und Nischenmärkten, die einen hohen Kapitaleinsatz oder Spielerglück, verlangen, einmal absieht. Deshalb wird jeder Kursverfall auch als Gelegenheit zum Wieder-Einstieg gesehen.

An dieser Situation wird sich auch in Zukunft wenig ändern: Das Geld wird billig bleiben und die Staatsschulden werden steigen und damit die Unsicherheit, Inflationsängste und Staatsinsolvenzen. Aber die Anleger werden anlegen, ob „long“ oder „short“, sie werden anlegen.

Zu den internationalen Währungs-Krisen kommen dann noch die nationalen Krisen durch  Insolvenzen und Massenentlastungen, in Folge von verfehlter Industriepolitik, Corona und Brexit.


„Liebe Leute, die gute alte Friede- Freude- Eierkuchen-Zeit mit kontinuierlichen Kursanstiegen wird es wohl für mehrere Jahre nicht mehr geben.“


Ein scharfer Kurs-Zik-Zak ist das ideale wirtschaftliche Umfeld für LuS


Noch in diesem Jahr werden wir mindestens 3 wirtschaftliche Schock-Situationen erfahren:

Ungeregelter Brexit

US-Wahltrauma

Entlassungswellen

Ab Januar 2021 werden dann zig-tausende Betriebsinsolvenzen bekannt, die bisher wegen Corona nicht gemeldet werde mussten.
Was dann noch in 2021 und 2022 und danach  alles passieren kann und wird, überlasse ich der Phantasie des geneigten Lesers.

In solch einer Zeit finde ich LuS als ideales, sehr nachhaltiges Investment.

Zik und Zak und „long“ und „short“ werden sich abwechseln und Umsätze generieren.

Unterbrechung der Warenströme, Massenentlastungen, Währungskrisen, Kriege, Bündniszerfall und Europazerfall sind für LuS die Gelegenheit die Umsätze zu erhöhen.

Von trade republic will ich hier gar nicht erst reden. Das habe ich an anderer Stelle schon getan.



Obwohl ich mittlerweile mit den LuS –Aktien ein riesiges Klumpen-Risiko in meinem Portfolio habe, denke ich nicht an Gewinnmitnahmen, weil ich mit den zu erwartenden Dividenden etwas ziemlich sicheres in unsicheren Zeiten haben werde.




 
21.09.20 11:44 #5461 ...
Heute gibt es mal wieder eine gute Vola. Gut für das Q3-Ergebnis.
Um das Q4 muss man sich wohl keine Sorgen machen, da wird in den USA gewählt.

FlatEx/Degiro ist übrigends Sponsor bei Borussia Mönchengladbach. FlatEx hat ja recht ambitionierte Wachstumsziele ...

Gut für L&S, wenn die PArtner ordentlich ins Wachstum investieren !!  
23.09.20 19:18 #5462 Die Tick Trading Software
hat soeben ihre Gewinnprognose für das Gj erhöht, hauptsächlich wegen der seit dem 1.Q 2020 gestiegenen lastabhängigen Umsätze. Da sehe ich keinen Grund, warum das bei der L&S in Q 3 anders gelaufen sein soll.  
25.09.20 21:39 #5463 lesenswert auch für L&S-Aktionäre
27.09.20 10:30 #5464 Umsätze
Bei WO hat jemand die Umsätze von L&S und Tradegate bei einzelnen Aktien ausgewertet.

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/...n-645932-wikifolio-nun

Schaut gut für L&S aus ...  
28.09.20 12:34 #5465 ein kleiner Blick auf den Mitbewerb
kann nicht schaden; ist vor allem charttechnisch gerade sehr interessant und ich handle selbst ganz gerne bei Baader / Gettex, weil ich auch die vorhandene Menge im Bid / Ask zu dem angebotenen Preis sehe im außerbörslichen Handel:

ariva.de

Größte Position bleibt natürlich unsere Perle lang und schwarz :)
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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1
28.09.20 13:03 #5466 L&S in einem Atemzug mit Deutscher Börse .

Schön langsam wird L&S wirklich ernst genommen, was sich m.E. noch sehr deutlich im Kurs zeigen wird. Nur mehr 3 Monate bis Jahresende und kann mir nicht vorstellen, dass wir kein neues Allzeithoch in 2020 sehen werden:

https://www.ariva.de/news/...-gut-behauptet-aktienwert-steigt-8768971

So schlagen sich die Aktien der Wettbewerber

Um die Gunst der Kunden buhlt Deutsche Börse in Wettbewerb mit anderen Unternehmen. So liegt zum Beispiel die Aktie London Stock Exchange Group (London Stock Exchange Group-Aktie) derzeit ebenso im Plus. Die London Stock Exchange Group verteuerte sich um 3,65 Prozent. Auch das Wertpapier von Konkurrent Lang & Schwarz (Lang & Schwarz-Aktie) war gefragt. Kursplus bei Lang & Schwarz: 1,41 Prozent.

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"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet..." Gustave Le Bon
http://www.ariva.de/profil/soyus1
30.09.20 23:02 #5467 ...
Mit Siemens Energy und Palantir sind zwei gute Umsatzbringer neu an der Börse notiert, die beide 1 Mio+ Handelsumsatz am Tag machen können.

Als nächstes kommt Alibabas Ant Financial ...  
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