Institutionelle und warscheinlich viele Kleinanleger haben die letzten Wochen auf einen Rücksetzer im DAX gehofft, um günstig einzusteigen. Aber das Warten hat sich bisher nicht gelohnt. Ohne größere Rücksetzer geht es immer weiter nach oben. Die 7000 waren die Initialzündung das vermehrt eingestiegen wurde. Den meisten Anlegern, egal ob Profi oder Kleinanleger schmerzt es mehr permanent Gewinne der anderen nur zuzuschauen als eigene Verlustentwicklungen auszusitzen. Neid ist stärker als eigene Fehler einzugestehen. Momentan sind immer noch sehr viele Großanleger wie Versicherungen und Fonds brav an der Seitenlinie. Den Braten traut man immer noch nicht. Morgen ist großer Verfallstag der Terminkontrakte, sogenannter Hexensabbat. Wenn die Börsen morgen positiv ins Wochenende gehen, denke ich, dass die Hausse noch sehr viel weiter laufen könnte. Institutionelle werden gezwungen in den Markt einzusteigen, um die Performence nicht zu verschlafen. Die stehen im direkter Konkurrenz zu den bereits eingestiegenen. Die Hausse nährt die Hausse! Wer in Einzelaktien investiert sucht sich Werte, die hervorragende Gewinnentwicklung nachzuweisen hat, und dessen Auftragsbücher prall gefüllt sind. SAP gehört zu diesen Werten. Wenn es in einer Baisse nach unten läuft ist häufig eine starke Übertreibung zu beobachten. Obwohl die SAP-Aktie bereits über 30 % in den letzten Wochen gewonnen hat, und ein Rücksetzer längst überfällig wäre, kommt es an der Börse meist anders als die Mehrheit denkt. In Anbetracht der immer noch bestehenden Staatsschuldenkrise wäre ein DAX-Stand über 7500 Punkte eine Übertreibung. Die meisten halten die Marke in den nächsten 3 Monaten nicht für möglich. |