Grundregeln

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neuester Beitrag:  12.03.17 11:57
eröffnet am: 04.08.08 19:09 von: valueforvalue Anzahl Beiträge: 19
neuester Beitrag: 12.03.17 11:57 von: Mme.Eugenie Leser gesamt: 5091
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04.08.08 19:09 #1 Grundregeln
Grundregeln - auch selbst erfundene:

Investitionsbedingungen

1. Eigenkapitalquote mindestens 65%

2. Produktionsstandorte im Westen Grundlegende
Investitionsbedingungen

3. Gut diversifiziertes Produktportfolio (Marktchancenberücksichtigung bei Spezialherstellern)

4. Kauf der Aktie muss unter Berücksichtigung einer mindestens 20%igen Sicherheitsmarge vom Eigenkapital- bzw. Fundamentalwert - unter Abzug der immateriellen Vermögenswerte - möglich sein!

5. Darüber hinaus muss das Unternehmen eine mindestens 10%ige Eigenkapitalrendite aufweisen - ohne Berücksichtigung der Sicherheitsmarge!.

6. Wie volatil ist die Ertragslage des Unternehmens und könnte es auch während einer Weltwirtschaftskrise überleben - verfügt das Unternehmen über ein Monopol oder sind dessen Produkte von entscheidender Bedeutung für Wirtschaft und Menschen (z. B. Pharma, Medizin, Energie, Lebensmittel, Chemie, Rohstoffe, Maschinenbau, Infrastruktur)?

7. Das Unternehmen darf maximal ein Grahamsches KGV von 25 aufweisen.

8. Sowie mindestens folgende Deckungsgrade aufweisen:

Langfristige Liquidität
Deckungsgrad 1: Mindestens 80-100%
Deckungsgrad 2: Mindestens 100-120%
Deckungsgrad 3: Mindestens 100%

und folgende Liquiditätsgrade:

kurzfristige Liquidität
1. Grades: Mindestens 20% Liquidität
2. Grades: Mindestens 100% Liquidität
3. Grades: Mindestens 100-120%

darüber hinaus benötigt das von uns ausgewählte Unternehmen ein positives Working
Capital und eine Cashflow-Leistungsrate von mindestens 15-30%.

Kursabschläge bei Nichterfüllung der Investitionsbedingungen

Eigenkapitalquote: Mindestens 1,2% pro 1% nicht eingehaltener Eigenkapitalquote

Begründung: Die Insolvenzwahrscheinlichkeit eines Unternehmens steigt direkt proportional zum Grade seiner Verschuldung an, wodurch sich ein erhöhtes Investitions- und damit Kapitalverlustrisiko ergibt.

Produktionsstandorte im Westen: i. d. R. 20%iger Abschlag vom Fundamentalwert des Unternehmens, ausgenommen China: hier erfolgt ein Abschlag des immateriellen Patent- bzw. Copyrightwerts der dort produzierten Güter vom Fundamentalwert, darüber hinaus findet der in China erwirtschaftete Gewinn keine Berücksichtigung im Jahresüberschuss, d. h. er wird herausgerechnet bzw. vom Jahresüberschuss abgezogen.

Begründung: Produktpiraterie und der Klau geistigen Eigentums richten bereits heute exorbitante volkswirtschaftliche Schäden an!

3. Gut diversifiziertes Produktportfolio (Marktchancenberücksichtigung bei Spezialherstellern) Bei Nichterfüllung dieser Investitionsbedingungen findet ebenso, wie bei 5. keine Investition in das jeweilige Unternehmen statt.

Begründung: Ohne diesen Punkt hält das Unternehmen dem Wettbewerb nicht stand und das Risiko eines Kapitalverlustes wäre daher irreparabel hoch.

6%ige Eigenkapitalrendite: Bei Nichterfüllung dieser Investitionsbedingungen findet ebenso, wie bei 5. keine Investition in das jeweilige Unternehmen statt.

Begründung: Eine zu geringe Rentabilität steht hier einem zu hohen Risiko gegenüber.  
09.08.08 13:20 #2 Sorry, Punkte vergessen!
Noch ein paar Punkte zu den Investitionsbedingungen:

3. Die Eigentümer-Gewinne des Unternehmens müssen um mindestens 6-7% im Jahr wachsen.

4. Der Kapitalanteil der langfristigen Verbindlichkeiten sollte bei unter 50% liegen.


5. Das Unternehmen darf seine Aktien maximal einmal gesplittet haben.

Begründung: Unternehmen, die wiederholt ihre Aktien splitten - und diese Splitts mit großem Tratra pausenlos in Pressemeldungen verbreiten-,
behandeln ihre Aktionäre wie Idioten. Wie Yogi Berra,  
der seine Pizza in vier Teile geschnitten haben wollte, weil "ich glaube, dass ich acht essen könnte", so verstehen Aktionäre, die Aktiensplitts mögen, nicht, worum es geht. Zwei Aktien zu einem Kurs von 50 € sind nicht 100 € wert. Manager die Splitts bewerben, sprechen die niedrigsten Instinkte der meisten Anlager an und fördern sie.  Der intelligente Investor wird es sich zwei Mal überlegen, ob er solchen "gnädigen" Managern noch einmal sein Geld anvertraut.
                                                            §
Alle bisherigen Nummern - außer Nummer eins und zwei - verändern dementsprechend ihre Reihenfolge und passen sich der oben genannten Nummerierung an, so dass 8. zu 11. wird usw.

 
09.08.08 13:25 #3 Ergänzung zu 4.
4. Der Kapitalanteil der langfristigen Verbindlichkeiten sollte bei unter 50% liegen - was aber nicht heißt, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten einen größeren Kapitalanteil einnehmen dürfen.  
09.08.08 14:15 #4 M. E. ist das alles zu
überspitzt. Was ist z. B. mit Banken und Versicherungen respektive deren EK-Quote?    
09.08.08 14:17 #5 Hier nochmal
mein Beitrag aus deinem anderen Thread:

65% EK-Quote sind m. E. zu hoch angesetzt. Warum so viel?

Und 10% EK-Rendite sind zu niedrig, damit kommst du nicht auf die von dir angestrebten (hohen) Renditen.

Buchhaltung muß man m. E. nicht können, es reicht, wenn man die Bilanzen versteht, also wenn man weiß wofür was steht.  
11.08.08 21:34 #6 Grundregeln
Buchhaltung muß man m. E. nicht können, es reicht, wenn man die Bilanzen versteht, also wenn man weiß wofür was steht.

Hallo Kartenhai,

Du hast vollkommen Recht, im Prinzip reicht es, wenn Du die Bilanzen verstehst.

Umso mehr Du dabei allerdings über Buchhaltung, insbesondere die Rechnungslegungsstandards und die Mittel der Bilanzschönung weißt, umso besser kannst Du das Risiko ausschließen auf eine wie auch immer aufgehüpschte Bilanz herein zu fallen und so möglicherweise dein eingesetzes Kapital zu verlieren.  


65% EK-Quote sind m. E. zu hoch angesetzt. Warum so viel?

Und 10% EK-Rendite sind zu niedrig, damit kommst du nicht auf die von dir angestrebten (hohen) Renditen.


Das sind alles Mindestanforderungen, um eine Investmentrisiko zu gewährleisten, das unter dem eines Sparbuchs bzw. Tagesgeldkontos oder einer Lebensversicherung liegt -
und so eventuell eine sichere Altersvorsorge zu garantieren.
Außerdem musst Du bei der Berechnung der Gesamtrendite
zunächst die von mir erwähnten Abschläge in die Kalkulation miteinbeziehen.

65% EK-Quote sind m. E. zu hoch angesetzt. Warum so viel?

Weil ein Unternehmen, das über viel eigene Finanzmittel verfügt, stetig die Möglichkeit hat sich - unabhängig von irgendwelchen Zins- oder Konjunktzyklen - neu auf die Marktgegebenheiten einzurichten, d. h. das Unternehmen im Extremfall ohne Aufnahme neuer Schulden komplett neu auszurichten und so das Risiko einer Unternehmensinsolvenz  auf ein Minimum zu begrenzen.

Grundsätzlich gilt hierbei: Umso mehr Eigenkapital eine Firma besitzt, umso besser kann es sich an die Marktgegebenheiten anpassen.

Außerdem gilt: Umso mehr Eigenkapital ein Unternehmen verfügt, umso mehr schwindet das Einflusspotential der Gläubiger auf die Unternehmenspolitik.  

überspitzt. Was ist z. B. mit Banken und Versicherungen respektive deren EK-Quote?    

Leider kann ich dazu noch nichts konkretes sagen, da ich noch nicht ganz fertig mit "intelligent investieren" bin.
 
24.03.09 21:57 #7 EK zu hoch angesetzt
Auch aus meiner Sicht ist die Eigenkapitalquote zu hoch angesetzt. Würde es sich bei den Firmen in die man investiert um kleine Existenzgründungen handeln, wäre das eher zu verstehen. Aber bei etablierten Unternehmen, bei denen das Geschäft laufen sollte und die eine Mindestrendite erwirtschaften sollen, ist das notwendige Eigenkapital aus meiner Sicht auch mit 30% bis 40% zu vertreten.  
24.03.09 22:00 #8 Da gibts ja nur EINE Aktie dafür: ZAPF *g*
25.03.09 10:09 #9 Herzlich Willkommen bei den Value Investors
Hallo HotSalsa,

zunächst einmal möchte ich Dir recht herzlich für deinen Beitritt bei den Value Investors danken.

Möchtest Du eigentlich aktiver oder passiver Value Investor sein?

Nach den Regeln, die in Benjamin Grahams Standardwerk "INTELLIGENT INVESTIEREN" zugrunde gelegt werden, darf der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital maximal 50% betragen.

Link: http://www.amazon.de/...TF8&s=books&qid=1237971960&sr=8-1  

Wenn Du aber ein Unternehmen findest, das Produkte herstellt bzw. zur Verfügung stellt, die immer nachgefragt werden, wie Elektrizität, Wasser, Medikamente, Infrastruktur, Telekommunikation etc. kann die Eigenkapitalquote auch viel niedriger liegen.

Bei solchen Werten sollte man - nach erreichen des Buchwertes sowie einer gründlichen Bilanzanalyse der letzten 15-20 Jahre - getrost zuschlagen, wenn sich ein antizyklisches Investment lohnt. Das heißt natürlich nur, falls Du intelligent investieren bereits gelesen hast.

Denn was interessiert mich, ob die Aktie von hundert auf einen Euro gefallen ist, wenn das Unternehmen Produkte herstellt oder zur Verfügung stellt, die - wie Energie, Trinkwasser, Medikamente, Gesundheitsversorgung, Lebensmittel, Infrastruktur oder Telekommunikation - das Überleben der Menschheit sichern und daher immer nachgefragt werden. Hierunter fällt unter anderem, dass das Unternehmen durch seine Marktstellung über ein Quasi-Monopol verfügt. Fest steht unter Berücksichtigung dieses Gesamtaspekts: Ein solches Unternehmen würde, insbesondere durch die hohe Nachfrage der Konsumenten nach eigenen Produkten, immer(!) – egal ob während Hyperinflation oder Deflation – über die dafür notwendigen Mittel verfügen, um die Krise erfolgreich überstehen zu können.

Natürlich  darf man selbst bei solchen Unternehmen niemals die bilanzielle Gesamtsituation aus den Augen lassen, denn auch ein solches Unternehmen ist selbstverständlich – insbesondere durch innerbetriebliche Misswirtschaft – nicht vor der Insolvenz gefeit. Im Großen und Ganzen lässt sich jedoch festhalten, dass ein solches Unternehmen – zumindest unter Führung eines mittel guten Managements – eher dazu in der Lage sein sollte eine schwere Wirtschaftskrise zu überleben, als ein Unternehmen, das Dinge herstellt, auf die die Bevölkerung getrost verzichten könnte.

Bei einem Energieversorger wie MVV Energie, der österreichischen Verbund AG  oder anderen Energieversorgern halte ich eine Eigenkapitalquote 25-30% - nach Abzug der immateriellen Vermögenswerte vom Eigenkapital - für vollkommen ausreichend. Auch für andere derartige Unternehmen halte ich eine Eigenkapitalquote von 30%-40% für vollkommen ausreichend, entscheidend ist jedoch hierfür, dass das jeweilige Unternehmen bereits am Markt etabliert ist.
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Zitat von Warren Buffett:

"Ein erfolgreicher Geldanleger vermeidet es, im Konsens mit der Masse zu handeln. Er analysiert Fakten und denkt selber nach. Darauf basieren dann seine Entscheidungen."
25.03.09 17:57 #10 Danke auch
Ich bin momentan eher passiv ,-) Momentan bin ich seit 2 Jahren beim Lernen.

Zustimmen muss ich dir nach meinem Verständnis zu 90%. Ich habe das Buch von Benjamin Graham noch nicht gelesen, werde es aber nachholen. Doch alles was ich über Value Investment bisher kenne, leite ich mir querbeet an. Ich fand auch die Biographie von Warren Buffet oder die Bücher von Kostolany sehr hilfreich. Kostolany war ja nicht gerade der Value Investor meines Wissens, sondern eher Spekulant.

Wie sieht das Gegenspiel von Marktsättigung und Produktinnovation aus? Sind Unternehmen, die einem gesättigten Markt interagieren noch interessant? Wie sind Unternehmen zu bewerten, die alle Faktoren erfüllen und eine Produktinnovation bringen, aber keinen weiteren Absatz finden.

Gehört zum Value Investment nur harte Fakten oder werden auch weiche Fakten berücksichtigt?  
26.03.09 12:38 #11 zyklische Unternehmen und IPOs ungeeignet
Was meinst Du mit weichen Fakten? Reden wir von Goodwill und immateriellen Werten - also beispielsweise Patenten?

Mit der Marktsättigung hab ich mich noch nicht beschäftigt.  Ich selbst jedenfalls würde nur in Unternehmen investieren, bei deren Produkten entweder niemals eine Sättigung stattfindet oder die eben ein breit diversifiziertes Produktportfolio aufweisen, d. h. ihr Geschäft auf einer breiten Geschäftsgrundlage aufbauen.
Auf gar keinen Fall solltest Du in sehr zyklische Branchen investieren! Technologieunternehmen sind vollkommen ungeeignet für Value Investment! Du solltest nur in Branchen investieren, deren Geschäft Du verstehst - und deren zukünftige Entwicklung leicht absehbar ist. Denn der Anlagezeitraum von Value Investoren  liegt oft zwischen 10-40 Jahren - und es wäre doch ausgesprochen schade, wenn Du erst in 20 Jahren merken würdest, dass es doch das falsche Unternehmen für deine Anlageziele war. Aus diesem Grunde ist für mich - oder beispielsweise Warren Buffett -  auch die Dividendenrendite ein ganz entscheidender Faktor beim Value Investment.

Hier ein Zitat von Warren Buffett: "Eine Aktie, die man nicht zehn Jahre zu halten bereit ist, darf man auch nicht zehn Minuten besitzen."

Feststeht außerdem: Falls Du ein Geschäft gefunden haben solltest, das deine vordergründigen Ansprüche erfüllt, zählen zu aller vorderst die Unternehmensbilanzen der letzten 15 Jahre und deren Bewertung nach Value-Kennzahlen,  wie beispielsweise den Eigentümer-Gewinnen, Seite 328.

Wenn Du genaueres wissen willst, solltest Du in deinem Buch "INTELLIGENT INVESTIEREN" mal die Seiten 322 bis 329 lesen.  

Und denk bitte daran, dass "INTELLIGENT INVESTIEREN" nicht das einzige entscheidende Buch für Value-Investoren - zumindest aktive ist -,  auch das Buch "Wertpapieranalyse" von Benjamin Graham sollte vorher gelesen werden. Link: http://www.amazon.de/...TF8&s=books&qid=1238066717&sr=8-1
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Zitat von Warren Buffett:

"Ein erfolgreicher Geldanleger vermeidet es, im Konsens mit der Masse zu handeln. Er analysiert Fakten und denkt selber nach. Darauf basieren dann seine Entscheidungen."

Angehängte Grafik:
wertpapieranalyse.jpg
wertpapieranalyse.jpg
26.03.09 14:45 #12 Benjamin Graham kann ich auch empfehlen
Da habe ich mal hinein geschnuppert gehabt. Kaufe ich auch bei Gelegenheit ,-)  
26.03.09 19:41 #13 Auch das hier kann ich empfehlen
Über Warren Buffet ist ein Buch mit dem Titel "Das Leben ist wie ein Schneeball" erschienen.
Ich habe das Buch in einem Buchladen angefangen zu lesen und konnte es nicht weglegen.
Wirklich interessante Perspektive über Warren Buffet...

http://www.amazon.de/...Leben-Schneeball/dp/3898794121/ref=pd_sim_b_1

Steht auch auf meiner Kaufliste...  
10.04.09 11:23 #14 Warren Buffett - Das Leben ist wie ein Schne.
Ich hab es mir schon gekauft, bin allerdings noch nicht zum Lesen gekommen. Werde wahrscheinlich sowieso erst einmal intelligent investieren zu Ende lesen.

Meine Liste meiner Lektüre lautet wie folgt:

Intelligent investieren zu Ende lesen
Kennzahlen und Bewertungsmöglichkeiten in meine Excel-Formular übernehmen
Die Geheimnisse der Wertpapieranalyse lesen
Kennzahlen und Bewertungsmöglichkeiten in mein Excel-Formular übernehmen
Warren Buffett - das Leben ist wie ein Schneeball lesen.
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Zitat von Warren Buffett:

"Ein erfolgreicher Geldanleger vermeidet es, im Konsens mit der Masse zu handeln. Er analysiert Fakten und denkt selber nach. Darauf basieren dann seine Entscheidungen."
13.06.09 14:00 #15 Für alle Interessierten
28.06.09 11:42 #16 Newsletter sind nichts für Value-Investoren
Ich würde mich bei meiner Anlageentscheidung nicht von einem Newsletter lenken lassen, sondern selbst entscheiden, ob das Investment nach Value-Kritierien akzeptabel ist oder nicht.
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Zitat von Warren Buffett:

"Ein erfolgreicher Geldanleger vermeidet es, im Konsens mit der Masse zu handeln. Er analysiert Fakten und denkt selber nach. Darauf basieren dann seine Entscheidungen."
30.05.13 12:22 #17 EK-Quote zu hoch?
Hallo,

ich habe mir gerade die Grundregeln angesehen und finde Punkt 1 und 2 etwas zu restriktiv.

EK-Quote:

Ich denke, dass die Anforderungen an die Kapitalquote zu hoch sind. Ich persönlich würde eher 50% bis 33% (aber nicht darunter) als optimal empfinden, da mit dem Fremdkapital auch immer ein gewisser Leverage-Effekt verbunden wird.

Außerdem sagt die EK-Quote nichts über die Liquidität aus, gerade das wäre meines Erachtens nach bei einer "Umorientierung" von Bedeutung.


Produktionsstandorte im Westen:

Diesen Punkt verstehe ich nicht. Was ist mit Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor?



Ein weiterer mir sehr wichtiger Punkt wäre, dass man genau das Geschäft des Unternehmens und den Markt verstehen sollte, auf dem das Unternehmen tätig ist.


Viele Grüße  
12.03.17 11:34 #18 valueforvalue, So ein Quatsch 2 Nr. 5 Splitt

Warum sollte ein Unternehmen nicht splitten.??

"5. Das Unternehmen darf seine Aktien maximal einmal gesplittet haben.

Begründung: Unternehmen, die wiederholt ihre Aktien splitten - und diese Splitts mit großem Tratra pausenlos in Pressemeldungen verbreiten-,
behandeln ihre Aktionäre wie Idioten. Wie Yogi Berra,  
der seine Pizza in vier Teile geschnitten haben wollte, weil "ich glaube, dass ich acht essen könnte", so verstehen Aktionäre, die Aktiensplitts mögen, nicht, worum es geht. Zwei Aktien zu einem Kurs von 50 € sind nicht 100 € wert. Manager die Splitts bewerben, sprechen die niedrigsten Instinkte der meisten Anlager an und fördern sie.  Der intelligente Investor wird es sich zwei Mal überlegen, ob er solchen "gnädigen" Managern noch einmal sein Geld anvertraut. "

Werte die stark steigen werden für Kleinanleger zu teuer,

deshalb werden sie gesplittet, aber da hat ja einer" Viel Ahnung"

Aktien, die mehrere 100 % gestiegen sind, garu 1000 %,

kann sich ausrechnen, wieviel eine Aktie dann kostet, bei Einstieg 100 E?

Nehmen wir mal MNSTm Monster, die splitten immer dann, wenn der Kurs zu hoch ist.

wenn man umschichten muss durch VK, snd größere Kurse auch schwierig,

und zum kaufen sind gößere Kurse auch von Nachteil,

aber da spricht einer, der solche Aktien gar nicht kennt oder im Depot hat, sonst würde er diese Regel nicht aufstellen.


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"Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"
12.03.17 11:57 #19 Bei obenn genanntem Beispiel

Mnst wären anstatt damals 125 E in 2006 der Kurs ohne split bei 2400 heute .
Aber wer Wertsteigerungen nicht verträgt der sollte besser auf Fonds und Anleihen setzen,
oder langweilige Aktien, da wir ihm ein split nicht passieren.


radelfan, was da dran witzig ist, das soll einer mal verstehen .


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"Malo mori quam foederari - Lieber sterben als sich entehren"
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