Euro Währung Zukunft

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neuester Beitrag:  02.03.13 12:50
eröffnet am: 04.06.12 15:57 von: DrShnuggle Anzahl Beiträge: 28
neuester Beitrag: 02.03.13 12:50 von: Portman Leser gesamt: 50845
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04.06.12 15:57 #1 Euro Währung Zukunft

Was wird nun eigentlich mit unserer Währung werden? Was wird aus unserem Wirtschaftssystem werden?
Erst hat wir eine Subprimekrise bzw. Immoblienkrise in den USA nach Lehmann.
Dann folgte eine deftige Finanzkrise.
Dann nach einem Jahr etwas Ruhe folgte die Schuldenkrise.
Darauf folgte die Eurokrise.
Folgt jetzt eine globale Wirtschaftskrise?

Und all dies binnen weniger Jahre und mittlerweile droht uns eine gewaltige Systemkrise. Sehr viel Pulver zur Rettung unseres Währungssystems ist schon verschossen worden. Momentan sind einige Lösungsansätze in der Disskussionsrunde. Problematische Staaten wie z.B. Greichenland verlassen den Währungsraum, starke Staaten verlassen den Währungsraum, es werden die Eurobonds eingeführt oder oder es wird eine Zweitwährung starker Staaten mit strengen Regularien eingeführt. Es wird auch diskutiert, unser ersparte zu enteignen in dem das deutsche Lohnniveau massiv angehoben wird und wir somit Hierzulande eine kräftige Inflation erzeugen, die somit den Euro drückt und andere Länder wieder Wetbbewerbsfähiger machen.

All diese Lösungsansätze sind in gewisser Art und Weise problematisch, doch eine dieser Lösungen wird eingeschlagen werden. Denn in einem sind alle Entscheidungsträger sich zumindest einig: So kann es nicht weiter gehen und wir stehen alle kurz vor dem Abgrund.

Würde mich freuen, wenn hier populistisches Stammtischniveau vermiden wird und einzelne Lösungsansätze fundiert diskutiert werden. Jeder Weg wird sein Für und Wider haben. Doch Aktionismus wie vor einem Jahr wird die Finanzmärkte nicht noch einmal beruhigen können.

Griechenland ist nun nicht mehr das alleinige Problem des Euros. Spanien und Protugal geht es mittlerweile wirtschaftlich miserabel und aus eigener Kraft kommen diese Staaten nun auch nicht mehr auf die Beine.
Frankreich und Italien haben ebenfalls sich verschärfende Probleme. Dies sind alles auch Abnehmerstaaten unsere deutschen Produkte.

 

Werde mich über geistreiche Beiträge freuen!

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05.06.12 16:58 #4 Außereuropäische Schnäppchen
Wenn man bedenkt, wie der Euro abgesagt ist, sind viele Titel für nicht Europäer wie z.B. die Ammis ein Schnäppchen. Wenn man sich den Kurs der Munich Re, der DB, der Allianz, der Banco Santander, die BNP Paribas und viele mehr anschaut, sind die aus Dollarsicht schon so niedrig wie während der schlimmsten Zeit nach Lehmann.
Aber das Vertrauen in den Euro ist erst mal angeschlagen und genau deswegen wird nicht massiv antizyklisch investiert. Genügend Geld ist überall auf der Welt massig vorhanden, allerdings in wenigen Händen, die momentan  alle sehr verhalten und vorsichtig aggieren oder ganz radikal sogar die Schwächen für Gewinne ausnutzen. Hoffentlich werden die System nicht überstrapaziert!

Neuste Idee in der Euro-Schuldenkrise ist jetzt das beigemischte Wachstumspaket. Nee, nee,  nee...
Wenn Europa nicht bald mit einer Stimme nach außen spricht, wird es schwer das Vertrauen der Märkte zurück zu gewinnen. Außerdem sind die 6-7% Zinsen, die jetzt einige Länder berappen müssen, eher normal. Allerdings nach Jahren niedriger Zinsen, haben sich die Staatshaushalte an dieses Niedrigzinsniveau gewöhnt und die Schuldenlast trotz steigendem BIP massiv erhöht. Stellt Euch mal vor, Deutschland müsste wie in den 80ern 5-6% Zinsen bezahlen. Dann hätten wir in Deutschland auf einmal auch eine Zinslast von über 100 Mrd. zu stemmen. Wir waren also in dieser Hinsicht auch nicht besser, nur unsere Wirtschaft funktioniert ganz gut, noch!
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06.06.12 08:37 #5 Was sind das für Leute

Die durch die Threads wandern und ganze Threads als uninteressant bewertennur das diese sie nicht interessieren und sich selber nur überwiegend im blabla Talkbereich aufhalten. Jetzt hat silbo hier zugeschlagen. Das ist die Art vom Verhalten, die ich nicht gut heißen kann! Wie verirrt sich so einer überhaupt auf so einen Thread hier! Seis drum...


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06.06.12 08:49 #6 @Dr.Shnuggle
mir gehts auch so
Wenn sibo,Po-Loch,Hormiga und Polo10 dich mal im Visier haben
dann bombardieren sie dich mit Schwatten...
Was sie damit verfolgen verschließt sich mir...
Am besten wäre von Seiten von Ariva dieses bewertungsmerkmal abzuschaffen
Schönen Tag noch
Gruß
DC.
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Wer sich über mich ärgert,der hat kein Problem mit mir,
sondern mit sich selbst
06.06.12 08:51 #7 Sobald Rubens und Evermore reinschauen,
wird das schon laufen ...  
06.06.12 08:52 #8 Zum Thema selbst
Dem Euro gebe ich keine Chance mehr
Zu unterschiedlich sind die Wirtschaftlichen Verhältnisse in Europa
Deutschland wird so lange die Melkkuh bleiben,
bis wir selbst am Ende sind
Bedauernswert ist allerdings,daß unsere Politiker das nicht raffen
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sondern mit sich selbst
06.06.12 09:47 #9 Interessanter Thread :-)

Hoffentlich denkst du daran zeitig einige besonders "fleissige" Teilnehmer zu sperren bevor sie deinen Thread kaputtmachen!

Nun, ich denke das der Euro nur überleben kann wenn Deutschland austritt, nachdem es finanziell völlig vernichtet wurde. Man wird Deutschland danach (also nach dem Aussaugen) nahelegen den Euroraum zu verlassen. Uns wird Niemand helfen und somit haben wir das "Versailles ohne Waffen" gehabt. Der Euro wird dann ohne uns weiterexistieren und wenn wir Bürger dann aufwachen sollten (ist nicht sicher bei den ganzen Schafen!) werden wir zukünftig wieder selber bestimmen können was wir wollen und uns nicht noch einmal so ausnehmen lassen! Das denke ich wird grob passieren wenn kein großer Krieg den die USA und/oder Israel inszenieren dazwischenkommt!

 
07.06.12 20:11 #10 Merkwürdig

das zu dem Thema nur so wenig Meinungen eintrudeln. Scheinbar sind so ziemlich Alle unsicher ;-)

 
11.06.12 20:52 #11 Eurokrise

Ich bin nach wie vor vom Euro überzeugt. Dass ist auch der Grund, warum ich derzeit in Aktien investiere. Und wenn es doch schief geht, dann habe ich immerhin in Sachwerte investiert :)

 

Aber zum Euro: Der Markt spekuliert derzeit aggressiv gegen die europäischen Staaten, und vielleicht ist es hier wirklch notwendig, dass die EZB mit der großen Kanone um die Ecke kommt. Ich bin natürlich dafür, dass die Südstaaten sich reformieren und wettbewerbsfähiger werden. Aber weltweit sind selbst die Südstaaten gar nicht so schlimm, wie es immer erscheint. Die USA, Japan usw. sind meiner Meinung nach eher bankrott als Spanien und Italien. Und die USA sind meiner Meinung nach auch die Schuldigen, die das Augenmerk bewusst immer wieder auf die EU richten.

Ich persönlich bin übrigens eher dafür, dass die EZB einmalig (!!!!) eingreift, als dass wir Deutschen weiterhin Zahlmeister der EU bleiben!

 

 

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13.06.12 12:38 #12 Eingriffe der EZB

Auch wenn die Folgen des Eingriffs Inflation bedeuten, stimme ich dir zu! Denn der Zusammenbruch des Euro wird auf alle Fälle eine Katastrophe! Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, das dieser Zusammenbruch kommen wird. Alle Maßnahmen zögern diesen Zusammenbruch nur heraus. Aber jeder gewonnene Tag ist für die Menschen im Euro-Raum ein Tag mehr wo sie sicher leben können! Niemand weiß was danach kommt. Besser wird es garantiert nicht werden (jedenfalls nicht sofort - Vielleicht nach einiger Zeit).

Ich würde mir wünschen, das unsere (eigentlich völlig unfähigen und faulen sowie herrsüchtigen) Politiker es schaffen den Euro ao lange am Leben zu halten, bis den Amerikanern die Puste mit ihrem Dollar ausgeht. Denen muß nun endlich das Handwerk gelegt werden mit ihrer unerträglichen Arroganz und Kriegstreiberei. Ständig greifen sie Länder an und plündern diese dann aus - Immer unter dem Deckmantel des Schutzes der Bevölkerung. Und anschließend haben sie hunderttausende Zivilisten getötet, gefoltert und hinterlassen nur verbrannte Erde! Einfach widerwärtig!

 
15.06.12 15:23 #13 Endspiel um den EURO

Lesenswert, wenn auch medial bestimmt, aber noch besser fand ich einen Kommentar in der SZ:  

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...-banken-a-838918.html

Super Kommentar von Catherine Hoffmann, SZ:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/...aucht-einen-schock-1.1382313

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15.06.12 15:32 #14 So sieht es aus., das waren die Pläne!
Ob diese auch aufgehen?

http://bueso.de/node/5727  
12.07.12 16:25 #15 Kampf geht weiter
Der Kampf zwischen schwachen Dollar und noch schwächeren Euro geht weiter. Eine klare Linie in Sachen Euro kann ich immer noch nicht erkennen und Europa ist nicht gerade bekann für seine schnellen Entscheidungen! Nur die Alternativen zu diesen beiden Währungen wie z.B. Gold, Schweizer Franken etc. sind ebenfalls an ihren Grenzen angekommen. Also, alles für Sicherheit zu bezahlen geht künftig auch immer schlechter bzw. der Preis für Sicherheit ist sehr hoch!
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17.07.12 00:16 #16 Euro-Dollar
Der Euro ist mehr wert als der Dollar-und das nicht nur in Zahlen.
Nur noch der Schein hált den Dollar aufrecht.
Viele Einzellstaaten der USA sind schon Zahlungsunfähig.
Die Amis haben das Glück das der Dollar Weltzahlungsmittel ist.
Im Grunde ist die Währung schon lange tot.
Also keine Sorge den Euro wird es auch noch in 50 Jahren geben.  
18.07.12 23:50 #17 "Das Euro-Desaster"
"Wie verblendete Politiker Europa ruinieren und unsere Demokratie zerstören"

von Matthias Elbers

http://www.matthiaselbers.de/docs/Das-Euro-Desaster.pdf  
19.07.12 16:30 #18 "Europa scheitert am Euro"
„Frau Merkels Mantra gilt umgekehrt: "Europa scheitert am Euro".
Wann gab es jemals soviel Spannungen, Missgunst und Unfrieden unter
den Europäern nach 1945 wie jetzt? Der Euro ist kein Friedens-Projekt für
Europa; er polarisiert und weckt den schäbigsten nationalen Eigennutz:
Deutschland soll für alle zahlen. Dabei tut es das seit der Euro-Einführung.
Ohne Deutschlands Leistungsbilanzüberschüsse schreibt die Euro-Zone
(mit Ausnahme der Niederlande, Luxemburgs,Österreichs und Finnlands)
tiefrote Zahlen und der Euro wäre längst am Ende. Deutschland profitiert
nicht vom Euro, es zahlt für ihn. Jetzt soll aus der privaten Transferunion
eine aus Steuermitteln finanzierte werden. Nur eine Rückkehr zu
nationalen Währungen kann diese - inzwischen vom Bundesverfassungsgericht
untersagte - "Automatik" stoppen. Doch Frau Merkel scheint das
nicht zu kümmern.“ (Prof. Dr. W. Hankel)

Fortsetzung:
http://www.krisenfrei.de/Sordon_Europa_scheitert_am_Euro.pdf  
19.07.12 16:34 #19 der Euro spaltet Europa als das er es zusamme.
20.07.12 21:59 #20 Euro Europa Wirtschaftskrise global
Wer sagt eigentlich das es immer nur Wachstum geben kann?
Und welches Wachstum?
Europa hätte schon vor 20 jahren umgebaut werden müssen.
Wir haben uns dermassen vom Weltmarkt abhángig gemacht.
Wer sagt denn das Europa sich nicht hätte selbst versorgen können.
Wer hat denn über haupt etwas von der Globalisierung.
Brauchen wir wirklich Produkte aus der ganzen Welt auf unseren Tisch?
"Peek Oil" der Rohólgewinnug ist auch schon überschritten. Bedeutet das Energie nur noch teurer werden kann.In der dritten Welt können die leute irgendwann Ihr Brot nicht mehr bezahlen.das ganze ókonomische System ist verfahren.Und das alles aufgrund von einem unersátlichem Wachstum der Grosskonzerne. 800 Millionen Autos wohin soll das alles denn hinwachsen? Hinter den Schreibtischen sitzen kurzsichtige Buchhalter und denken über Gewinnmaximierung nach.Das ist alles nur noch Paranoid und selbstzerstórerrisch. Was im Moment abgeht sind Angriffe gegen den Euro. Die Frage ist wer hat da den Vorteil?  
20.07.12 22:01 #21 stefan1977: Überzeugt ist gut ! aber warum ?
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we h rt sich jemand ?
09.08.12 11:43 #22 Erstaunlich konstante nicht signifikante Entwickl.
Den Thread habe ich vor 2 Monaten ins Leben gerufen. Bisher ist (noch) keine wirkliche weitere Entwertung des Euros erkennbar. Zum Gold und zum Dollar ist es relativ konstant geblieben, während sich der europäische Index der Bluechips erstaunlicher Weise erholt hat. zum damaligen Zeitpunkt hat dies kaum jemand geahnt, auch die psychologische Belastung der Unsicherheiten durch die möglichen Wackelkandidaten hat noch nicht wirklich abgenommen.
Mal sehen, ob dies bis Weihnachten so weiter läuft, wenn weiterhins so viel Geld in den Markt gepumpt wird. Außerdem bleibt die Bedrohung einer globalen Rezession weiterhin aufrecht!

Die Angriffe auf den Euro nehmen momentan auch wieder etwas ab, da auch auf der anderen Seite des Teichs erkannt wird, dass zwar ein schwacher Euro Vorteilhaft für sie ist, doch ein Bruch durch die Eurozone sich auch dort sehr nachteilhaft auswirken würde.
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09.08.12 16:43 #23 Euro weiter abwerten!
Der Euro muss weiter abgewertet werden, wenn Länder wie Griechenland und Spanien wieder auf die Beine kommen sollen. Nur dadurch werden sie wieder wettbewerbsfähig auf den Weltmärkten. Und ich finde es sogar gut, wenn Deutschland dabei hilft. Schließlich profitieren wir ja dann auch wieder von starken Partnern.  
26.09.12 23:03 #24 Viel Geschwätz

um Nichts! Staats- und Bankenkrisen haben lt. Kostolany nur kurzfristig Auswirkungen auf die Börse, langfristig aber nicht kaum.

 

Ich gebe den PIGS-Staaten noch 1-2 Jahre....

 

 

 

 

.... dann werden sich die extremen Reformen positiv zeigen, weil die Staaten deutlich wettbewerbsfähiger sind. Zudem sorgt die EZB für eine Geld- und damit auch eine Staatsschuldenentwertung.

Alles wird gut, jedenfalls an der Börse!

 

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www.kostolany-analyse.de (Langfristige Sicht, Monate/Jahre)

www.kostolany-analyse.de/daxtrendindikator  (Mittelfristige Sicht, Wochen/Monate)

 

 

 
01.03.13 15:37 #25 gute Analyse der Situation in den USA
schöne, logische und ausführliche Analyse der Situation in den USA, etwas länger:
http://stefanleichnersblog.blogspot.de/2013/02/...f-disaster-mit.html
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01.03.13 17:41 #26 @stefan

 Kostolany ist tot.

 
01.03.13 20:23 #27 auch Tote können recht haben
Der Euro wird weiter vor sich hin siechen. Irgendwann wird der Fiskalpakt ignoriert werden und die Südeuropäer ihren Staatshaushalt aufblähen.  
02.03.13 12:50 #28 Da gebe ich dir Recht.
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