Die Klimakatastrophe: höchste Zeit, sie abzuwenden

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neuester Beitrag:  23.10.20 20:36
eröffnet am: 16.09.20 04:10 von: Weckmann Anzahl Beiträge: 212
neuester Beitrag: 23.10.20 20:36 von: boersalino Leser gesamt: 6188
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16.09.20 04:10 #1 Die Klimakatastrophe: höchste Zeit, sie abzuwend.
Erderwärmung, längere und heissere Hitzeperioden, zunehmende Dürren, aber auch zunehmende Unwetterschäden, Missernten, Senkung des Grundwasserspiegels, zunehmende Aufheizung der Städte, Wüstenausbreitung, Waldbrände, Eisschmelze, Meeresspiegelanstieg, Klimawandeltote, Klimaflüchtlinge, Ausbreitung von Krankheitserregern und Schädlingen, Artensterben...

Jeder bei uns kann vermutlich noch was dagegen tun: Stromsparen, weniger Autofahrten und Flüge, weniger Fleischkonsum, Verzicht auf Billigfleisch (Sojafutter aus Gebieten von abgeholztem Regenwald), Müllvermeidung, Mülltrennung, Kauf regionaler Produkte,...

Macht mit. Zum Wohle unseres Planeten, von uns selbst und den zukünftigen Generationen.  
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186 Postings ausgeblendet.
02.10.20 19:07 #188 pathetic
02.10.20 19:29 #189 ?
02.10.20 22:23 #190 Eher harmloser Buchtipp...
und ehe man sich versieht  wird´s autoritaristisch-monomanisch-pathetisch.
Jetzt noch kurz unter die Gürtellinie bis zum Vergehen von Hören und Sehen.
Ich glaub, ich bin schon taub. Wer´s versteht.
Aber mit ´nem Zweiten sieht man besser. Mehr geht nicht mehr.
Hoffentlich.  
02.10.20 22:54 #191 ist doch immer das selbe !
Neugebauer und Co.  haben doch einen viel schlechteren Fußabdruck, was den Umweltschutz betrifft, als die, welchen sie vorwerfen, für die Umwelt-Kathastrophe verantwortlich zu sein !

 
03.10.20 07:21 #192 Thema verfehlt.
Hey, lass es einfach.  
03.10.20 11:11 #193 wer?
05.10.20 20:13 #195 "Mittelmeer ist inzwischen Zündstoff für Zyklo.
so der französische Hydrologe und Leiter des Überflutungswarndienstes „Predicte Services“, Alix Roumagnac. Das jüngste Unwetter werde keine Ausnahme bleiben.
An Frankreichs Küsten, wo sonst deutsche Urlauber sind, spielen sich Szenen aus einem Katastrophenfilm ab. Wenn es um den Klimawandel geht, denken in Europa viele Menschen an ferne Pazifik-Inseln. Aber Experten warnen: In Frankreich zeigt sich, wie nah er ist.
 
07.10.20 10:10 #196 Echte Katastrophen
Der Vesuv im Jahr 79 und der Mount St. Helens erreichen Stärke 5 auf dem Index, der von 0 bis 8 reicht. Der Krakatau-Ausbruch von 1883 wird mit Stärke 6 veranschlagt, die Eruption des Tambora mit Stärke 7. Noch gigantischer war nur der Ausbruch des Supervulkans Toba auf Sumatra – er hätte vor 73.000 Jahren möglicherweise beinahe die ganze Menschheit ausgelöscht.

https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2020/05/...eltweite-krise/seite-4

Stellt endlich das Magma kalt!  
07.10.20 12:28 #197 Wärmster September
"Der September war weltweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen des europäischen Copernicus-Klimawandeldienstes. Die Temperaturen lagen demnach im Durchschnitt 0,05 Grad höher als im September 2019, der bislang als der wärmste galt. Auffällig warm war es etwa in der Arktis, in Teilen Südamerikas und in Australien, wie der Dienst am Mittwoch im englischen Reading mitteilte. "


...der Oktober wird bestimmt nach unten ausschlagen.
 
14.10.20 20:43 #198 Forscher: "Arktischen Meereis beim Sterben zu.
hen"

Markus Rex (Alfred-Wegener-Institut, Professor für Atmosphärenphysik an der Universität Potsdam) ist/war der Leiter der Mosaic-Expedition in die Arktis.

"Es macht sehr augenfällig, dass das sommerliche arktische Meereis in wenigen Jahrzehnten komplett verschwunden sein könnte. ... Und das Verschwinden des Eises hätte schwerwiegende Auswirkung auf Wetter und Klima auch dort, wo wir leben."
Expeditionsleiter Markus Rex über die Schönheit der Arktis, das Leben im Dunklen und unheimliche polare Geräusche.
 
14.10.20 20:52 #199 Wetter- u klimabedingte Katastrophen fast ver.
facht seit den 70er Jahren, so die UNO.
Genf (dpa) - Zahl und Schwere wetter- und klimabedingter Naturkatastrophen sind seit den 70er Jahren stark gestiegen, aber die Zahl der...
 
14.10.20 20:55 #200 Great Barrier Reef: Schon über 50% der Kora.
wegen dem Klimawandel veschwunden.

Für eine Rettung ist es womöglich gar zu spät.
Das Great Barrier Reef hat bereits die Hälfte seine Korallen verloren. Das große Sterben erfasst alle Arten, Größen und Siedlungsgebiete.
 
19.10.20 10:10 #201 Klimatologie ist keine Naturwissenschaft II

"Klimatologie ist keine Naturwissenschaft"

schrieb ich hier am 01.10.20 11:32:

- auch wenn sie sich der "Natur" widmet. Sie bedient sich etlicher Naturwissenschaften (verifizierbar) und versucht sie in Modellen zu harmonisieren.
Im Grunde ist und bleibt sie aber epistemologisch gesehen eine empirische Wissenschaft, die , wie die uns nähere Ökonomie, zwar gern Modelle bastelt, den chaotischen Ereignissen aber stets hinterherhinkt und wohl auf absehbare Zeit keine belastbaren Prognosen, die über Bauernregeln hinausgehen, wird liefern können.
Schlimmer noch: Auch Zurückliegendes kann nicht vollständig erklärt werden ...

Lesen wir dazu mal ein frisches Posting von Anti Lemming:

Der Nasa-Artikel offenbart, dass
Wissenschaftler bezüglich Erklärungen der Ursachen für die "Kleine Eiszeit" (1645 bis 1715) im Nebel stochern. Es gibt nur kontroverse Spekulationen (siehe kopierten Textteil unten).

Was die Frage aufwirft:

Wenn Forscher nicht einmal die klimatische Vergangenheit schlüssig erklären können, wie wollen sie dann - auf Sicht von 50 Jahren - die klimatische Zukunft zuverlässig vorhersagen?


Strichverlängerungen von Temperatur-Charts sind mMn nicht das wissenschaftliche Ei des Columbus. Ebensowenig erhellend wirken Versuche, den Anstieg des CO2-Gehalts der Atmosphäre, der mit dem Anstieg der globalen Erwärmung korreliert, als zwingende kausalen Zusammenhang zu deuten. Auch in der Klimaforschung sind Korrelationen keine Kausalitäten.
https://www.ariva.de/forum/...ngsfrage-472111?page=4696#jumppos117423

 
19.10.20 10:25 #202 tja boersalino, dann hast du
heute und am ersten Oktober halt die übliche Klimawandelleugnerklaviatur bedient. Weder Deine noch des Users Anti-Lemmings Meinungen und Einschätzungen zur Klimakrise halte ich irgendwie für relevant. Vielmehr halte ich es für ärger- und bedauerlich, dass mensch sich im Jahre 2020 immer noch mit solchem Schmarrn herumschlagen muss.  
19.10.20 11:19 #203 Tcha, 38downhill, dann hast du
damit etwas sehr überzeugend bewiesen.  
19.10.20 12:14 #204 Tatsache bleibt, dass das Klimageschehen
von sehr vielen Parametern bestimmt wird. Viele davon bleiben in den Modellen der Forscher unberücksichtigt - u. a. Rückwirkungen des CO2-Anstiegs auf die Biosphäre. Bei viel CO2 in der Luft und im Meerwasser gedeihen unter anderem Algen. Algen sind winzige Pflanzen, die - wie der Urwald im Amazonas - via Photosynthese das CO2 zu O2 rückbauen und es somit "vernichten".

Algenblüten werden durch den CO2-Anstieg hervorgerufen - wirken diesem aber zugleich entgegen. (Siehe dazu den Verweis auf James Lovelock am Ende dieses Posting).

Weiterhin fördert mehr CO2 im Meer das Wachstum von Krustentieren, die CO2 in ihren Körpern binden. Sterben sie später ab, sinken sie zum Meeresgrund und werden dort zu Karbonat-Gestein, das das CO2 für Jahrmillionen bindet.

Weiterhin unklar ist, inwieweit die Ozeane CO2 binden können, für Zeiträume von bis zu 1000 Jahren.

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Da all diese Phänomene und Wechselwirkungen zu kompliziert sind für die Klimamodelle (das sind Modellrechnungen im Computer, die nur ein begrenzte Anzahl bekannter Parameter berücksichtigen), kommt diese in den Modellen "der Einfachheit halber" nicht vor.

Die Klimaforscher ähneln daher Besoffenen, die den verlorenen Schlüssel nur im Umfeld der Laterne suche, weil anderswo zu dunkel ist.  Sprich: Die Modelle spucken letztlich nur "redundant" das aus, was man zuvor in sie hineinprogrammiert hat. Der Erkenntnisgewinn ist kleiner, als es in den Forschern lieb sein kann. Ärgerlicherweise geben sie aber - ungeachtet dessen - weitreichende Politikempfehlungen, die in Unverschämtheiten wie der CO2-Steuer auf Heizung gipfeln. (Heizen von Häusern und Wohnungen ist für die breite Masse der Bevölkerungen bis auf weiteres gar nicht anders als fossil machbar. Die CO2-Steuer auf Heizung ist daher reine Abzocke und KANN - mangels Alternativen - gar nicht zum "Umdenken" der Verbraucher führen.)

Hinzu kommt, dass Klimaforscher mit ihrem heutigen Wissen vergangene Klimaphänomene wie die "Kleine Eiszeit" im 17/18. Jahrhundert nicht schlüssig erklären können. Die Erklärungen gleichen Spekulationen. Was die Frage aufwirft: Wenn Klimaforscher mit ihrem vorhandenen Wissen nicht einmal die Vergangenheit erklären können, welchen Wert haben dann ihre Zukunftsprognosen?

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Zur sich gegenseitig stabilisierenden Wechselwirkung zwischen Geosphäre und Biosphäre empfehle ich die Lektüre von James Lovelock, den Erfinder der Gaia-Hypothese:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gaia-Hypothese  
19.10.20 12:22 #205 Aus dem Lovelock-Link (wiki)
Beispiel Klimaschwankungen

Zunehmend verdichten sich die Hinweise, dass bis vor 600 Millionen Jahren das Klima extremen Schwankungen ausgesetzt war, die es seitdem nicht mehr gab. Zeitweise war die Erde demnach von einem Eispanzer regelrecht überzogen („Schneeball Erde“), während sie zu anderen Zeiten komplett eisfrei war. Kritiker der Gaia-Hypothese argumentieren deshalb, dass solche extremen Schwankungen der Idee einer im Gleichgewicht gehaltenen Erde widersprechen.

Befürworter sehen es umgekehrt: Eine Erklärung für diese frühen Klimaschwankungen ist, dass es in jener frühen Zeit (Präkambrium) noch keine komplexen Organismen mit Skeletten oder Kalkschalen gab. Denn das kalkhaltige Meeresplankton spielt heute eine enorme Rolle für den CO2-Haushalt der Meere. Wenn diese Organismen wachsen, nehmen sie Kohlenstoffdioxid (CO2) aus dem Wasser auf, und wenn sie wieder sterben, sinken sie mitsamt ihrer Kalkschale auf den Meeresgrund, wo sich dann im Laufe der Jahrmillionen massive Kalk-Sedimente bilden. Auf diese Weise stabilisiert sich chemisch der CO2-Gehalt der Meere – damit indirekt auch der der Atmosphäre. Die Entstehung dieser Organismen hätte demzufolge dazu beigetragen, die Lebensbedingungen auf der Erde zu stabilisieren und somit zu verbessern.  
19.10.20 13:12 #206 Klimamodelle lassen Plankton einfach aus
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-07/...A%2F%2Fwww.google.com%2F

"Das Phytoplankton sind die Bäume des Meeres", sagt der Chemiker und Umweltwissenschaftler Boris Koch, vom Alfred-Wegener-Institut für Polar und Meeresforschung (AWI). Er erforscht, wie und in welchem Ausmaß Mikroorganismen im Meer Kohlenstoff speichern (Jiao et al., 2014).

Dass die Abholzung tropischer Regenwälder, die Trockenlegung von Mooren oder die jährlichen Waldbrände in Südostasien die Erderwärmung beschleunigen, weil dabei Unmengen an gespeichertem Kohlenstoff zu Treibhausgas verpuffen, ist bekannt. "Über das im Meer gelöste organische Material wissen wir vergleichsweise wenig", sagt Koch, "weder, wo es herkommt, noch wie es abgebaut wird." Das aber wäre wichtig, um abschätzen zu können, wie viel die Ozeane als Kohlenstoffspeicher ausmachen. In Klimamodelle müsste dieser Effekt eingerechnet werden. Und womöglich müsste das Plankton genauso streng geschützt werden, wie Wälder, Moore und andere Biotope.

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A.L.: Wie wichtig aber Plankton und Algen für CO2-Prognosen sind, belegt # 205  
19.10.20 13:21 #207 Umfeld der Laterne & Katastrophenrezepte

Eine wichtige Anleitung zum Unglücklichsein handelt von ‘Mehr desselben’ — laut Watzlawick eines der erfolgreichsten und wirkungsvollsten Katastrophenrezepte, das sich über Jahrmillionen herausgebildet und zum Aussterben ganzer Gattungen geführt hat.

Der verlorene Schlüssel oder “mehr desselben“

Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt   ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: “Meinen Schlüssel.“
   Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: “Nein, nicht hier, sondern dort hinten — aber dort ist es viel zu finster.”

   
Aus: Anleitung zum Unglücklichsein* von Paul Watzlawick

https://xn--generationen-gesprch-szb.de/...vom-verlorenen-schluessel/

 
20.10.20 08:44 #208 @Anti_Lemming, Boersalino
"... dass das Klimageschehen von sehr vielen Parametern bestimmt wird." -richtig
"Viele davon bleiben in den Modellen der Forscher unberücksichtigt..." - richtig mit Auslassung : immer mehr Parameter miteinzuberechnen, dürfte derzeit Schwerpunktarbeitsfeld fast aller Klimaforscher sein.

Und der Rest des obigen Postings ist das übliche Geschwurbel, in dem immerhin die richtige Erkenntnis steckt, dass Pflanzen Photosynthese betreiben ... Gratulation dazu.  
23.10.20 20:03 #209 Es war halt niemand dabei

Thomas M.
vor 15 Stunden
Dass die Sibirischen Traps für das heftigste Massenaussterben von Lebewesen bis hoch zur Ordnung an der PT-Grenze verantwortlich sind, gilt schon seit Jahrzehnten als wahrscheinlichste Theorie. Es ist sehr lange her und die zeitliche Auflösung von Ursache und Wirkung schwierig. An der Kreide-Tertiär-Grenze gab es übrigerns in Indien ebenfalls heftigen Vulkanismus (Dekkan-Traps). Da sich winzige Teile beim erkalten der Lava nach dem Nordpol ausrichten, kann man anhand der Anzahl von Polwechseln sehen, dass beide Ereignisse sich über einen sehr langen Zeitraum erstreckt haben, also nicht mit einem einmaligen Vulkanausbruch vergleichbar sind. Es geht dabei um Ausbrüche, die Jahrtausende andauern.
Trotzdem hält man an der KT-Grenze einen Meteoriteneinschlag für die Ursache des Massenaussterbens. Es war halt niemand dabei. Alles hoch spannend. Die Betonung von Co2 und Klimawandel ist momentan in der Paläontologie in Mode, man bekommt einfach leichter Forschungsgelder und Aufmerksamkeit. Dazu kommt der gute Wille, etwas zur Aufklärung der Klimaveränderungen beitragen zu wollen. Das ist aber nur ein kleiner Teil des Puzzels und sollte im Bezug auf den aktuellen vom Menschen verursachten Klimawandel nicht überbewertet werden. Die eigentlichen Forschungsergebnisse zur PT-Grenze sind relevanter und sollten für sich gewürdigt werden.
https://www.welt.de/wissenschaft/article218214764/...dgeschichte.html  
23.10.20 20:09 #210 Oder doch - der SPIEGEL

Massensterben vor 252 Millionen Jahren
Die bisher letzte Klimaapokalypse - und was wir daraus lernen können

Ein enormer CO₂-Anstieg in der Atmosphäre löste einst ein großes Sterben aus. Forscher haben die Katastrophe rekonstruiert - und ziehen beunruhigende Rückschlüsse auf die aktuelle Klimakrise.


Durch den hohen CO₂-Gehalt in der Atmosphäre und sauren Regen seien beispielsweise Felsen und Steine schneller verwittert. Deren Überreste wurden so schneller in die Ozeane und Flüsse gespült und hätten mehr Nährstoffe wie Phosphate und Nitrate eingebracht.

Das hätte zur Vermehrung von bestimmten Pflanzen geführt und wiederum die Fotosynthese angekurbelt. Dadurch sei der Sauerstoffgehalt im Meer extrem gesunken - ähnlich wie bei einem starken Algenwachstum nach einem heißen Sommer in einem See. Doch ohne Sauerstoff kein Leben - viele Tiere und Pflanzen starben.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...cket-newtab-global-de-DE



Wer findet den Fehler?  
23.10.20 20:18 #211 Lieber zu warm
als zu kalt.
Hauptsache Regen dabei.
Auf den Winter kann ich gerne verzichten.
Da haben die Vögel im Frühjahr auch mehr Insekten zum vertilgen. WinWin.
 
23.10.20 20:36 #212 Wie Vulkane CO2 basteln (könnten)

Heißes Magma aus tieferen Erdschichten wurde hier offenbar auf seinem Weg zur Erdoberfläche mit CO2 angereichert [woher kommt das? / boers.] und setzte das Treibhausgas beim Ausbruch in die Atmosphäre frei. Die Messwerte der Vulkane in Japan und in den südamerikanischen Anden dagegen wiesen auf einen Ursprung des Kohlendioxids im Erdmantel hin.

Das von Vulkanen ausgestoßene CO2 mag nur einen sehr kleinen Teil zum Treibhauseffekt beitragen. Doch für den globalen CO2-Kreislauf in geologischen Zeiträumen liefern die neuen Analysen wertvolle Erkenntnisse. So müsse nun die Menge an Kohlenstoff, die über Sedimente am Meeresboden und abtauchende tektonische Platten von der Erdoberfläche verschwinden, neu bewertet werden. Offenbar wird über diese sogenannten tektonischen Subduktionsprozesse weniger Kohlenstoff dauerhaft im Erdmantel gelagert als bisher angenommen.

https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/news/...ulkanen-aufgeklaert/



Abtauchende tektonische Platten geraten in folgendes Medium:

Eine Art Proto-Erdmantel bildete sich vermutlich bereits schon um 4,45 Milliarden Jahre vor heute, indem die leicht flüchtigen Bestandteile wie Wasserstoff, Kohlenstoff (in Form von Kohlendioxid und Methan) ,[Ooch, doch schon weg ... / boers.] Stickstoff (einschließlich Ammoniak und Stickoxiden) und Edelgase größtenteils in die Ur-Atmosphäre entgasten und die siderophilen Elemente größtenteils zum damals noch vollständig flüssigen Erdkern absanken.

Dimensionen und Temperaturen
Es herrschen Temperaturen zwischen mindestens mehreren 100 °C an der Mantelobergrenze und über 3500 °C an der Mantel-Kern-Grenze.

https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmantel
 
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