Es wurde gerade gemeldet, dass der Chef der griechischen Linksradikalen, Tsipras, eine Neuverhandlung der internationalen Hilfen für Griechenland gefordert hat – in Berlin -, ein Ausscheiden aus der Eurozone aber abgelehnt.
Er sagte : "Ich bin nicht der Auffassung, dass die Ablehnung eines solchen Programms bedeuten sollte, dass das Land aus der Eurozone ausscheiden sollte", "Eine Wahl von Syriza am 17. Juni bedeutet nicht, dass wir aus dem Euro ausscheiden werden", betonte Tsipras bei einer Pressekonferenz. Ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone hätte für das Land "desaströse soziale und wirtschaftliche Folgen", da keine wettbewerbsfähige Industrie vorhanden sei, die von einer abgewerteten Drachme profitieren könnte, heißt es in einer bei der Pressekonferenz verbreiteten Erklärung von Syriza und der deutschen Linkspartei.
"Unser eventueller Wahlsieg am 17. Juni ermöglicht eine Perspektive einer Stabilisierung in Europa und nicht einer größeren Instabilität", meinte Tsipras.
Deutschland ist strikt gegen eine Neuverhandlung der Hilfen für Griechenland. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bekannte sich erst am Montag gemeinsam mit seinem neuen französischen Amtskollegen Pierre Moscovici ausdrücklich zu einem Verbleib Griechenlands in der Eurozone. "Wir wollen, dass Griechenland im Euro-Verbund verbleibt", sagte Schäuble, forderte allerdings auch eine Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen. |