Brexit-News

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neuester Beitrag:  29.07.20 19:36
eröffnet am: 23.06.20 00:24 von: Salat19 Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 29.07.20 19:36 von: Mehr Wissen Leser gesamt: 1875
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bewertet mit 4 Sternen

23.06.20 00:36 #2 Der Vater von Boris Johnson macht es halt im .
gensatz zu diesem halt richtig.  
06.07.20 15:07 #3 Brexit könnte ärgerlich werden
...wenn die EU-GB Nichteinigungen dazu führen, dass GB-Aktien in Festland-Europabörsen nicht mehr gehandelt werden dürften.
 
06.07.20 15:30 #4 Vor 1973 (EU-Eintritt von GB)
funktionierte der Handel und Wandel mit GB auch.
Die Welt geht nicht unter, die Kaufleute sind anpassungsfähig
und erfinderisch, zumal es keine Sprachhindernisse gibt.
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Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit !
06.07.20 16:08 #5 #4 Aber die anderen 27 EU-Staaten sind als
als EU nicht mehr das, was sie vor 1973 waren, sondern viel stärker und viel größer... Das macht automatisch GB zum kleineren /schwächeren Verhandlungspartner  
06.07.20 17:14 #6 Äqui - was?
So leitete die Börsen-Zeitung am 6.8.2019! einen Artikel ein, in dem der Verfasser beschrieb, was es bedeuten kann, wenn Staaten anderen Staaten eine gleichartige EU-Börsenregulierung im Nicht-EU-Land absprechen. Das führte dazu, dass Schweizer Aktien an deutschen Börsen nicht mehr gehandelt werden. In den noch laufenden Verhandlungen zum Ausstieg UK aus der EU ist die gegenseitige Börsenregulierungs-anerkennung "Äquivalenz" ein Punkt, der bisher m.W. noch nicht geklärt ist.  
07.07.20 00:22 #7 China: Trade boycott if UK ditches Huawei from.
Trade between the UK and China could be at risk if the government pulls the plug on Huawei’s involvement in the 5G network, China’s ambassador has warned.

Liu Xiaoming said ejecting Huawei would send a negative message about Britain’s openness to business, warning that Chinese businesses were paying careful attention to which way the government goes.
 
07.07.20 14:38 #8 Brexit und Nicht-Entscheidung
bezüglich der geģenseitigen Regulierungsgleichheit bei Finanzdienstleistungen bringen UK-Fondsgesellschaften jetzt stärkere Bedenken über ihre Zukunft ins Spiel. In den EU-UK-Verhandlungen ist der Punkt Regulierung erneut nicht positiv behandelt worden, ist in der FT-Beilage FTfm vom 6.7. zu lesen.  
07.07.20 18:13 #9 Brexit-Dinner Guten Appetit und gute Hoffnung
Reuters berichtete, dass sich der GB-Europaminister David Frost und der EU-Verhandler Michael Barnier im Amtssitz des GB-Premierministers heute Abend treffen.

Dies ist laut Reuters auf dem Tisch:
„With a starter of asparagus and a dessert of summer fruits, Downing Street might be hoping to sweeten the talks, although the main course of fillet of halibut might be a nod to another stumbling block in the talks over fisheries“.

Hoffentlich schmeckt’s.

 
10.07.20 14:25 #10 Etwas Entwarnung
...aber weiterhin ist der Fortgang der Exit-Bedingungen zwischen EU und GB zu beobachten. Gestern hieß es in Brüssel laut Börsen-Zeitung, dass "es  im Bereich der Finanzdienstleistungen ... lediglich im Clearinggeschäft ... mögliche Risiken für die Finanzstabilität gebe". Ich Werte das mal so, dass eine Gefahr zur Einstellung des Handels von GB-Aktien an deutschen Börsen geringer geworden ist.  
11.07.20 14:42 #11 Stimmung besser
Die Brexit-Verhandler wollen sich "informell" ab jetzt abwechseln in Brüssel wie auch London treffen. Kommende Woche in Brüssel und am 20. Juli dann in London. Offiziell ist die Sprachregelung zurzeit aber noch: es bestehen noch signifikante Divergenzen.  
12.07.20 14:31 #12 Briten sind Pragmatiker
...und hatten während ihrer Mitgliedschaft in der EU-Zollunion eine Zollverwaltung praktisch bis auf Null zurückgebaut. Ihr Ausscheiden aus der Zollunion kostet sie zum Aufbau eines Zolls laut  jetziger Planung so etwa 700 Mio Pfund. Diese Ausgabe hatten die Brexitiers ihren Bürgern vor der Abstimmung wahrscheinlich nicht verraten.  
16.07.20 18:33 #13 Braut sich etwas zusammen?
Offenbar ist der britische Finanzminister schon jetzt auf der Suche nach neuen Steuer-Einnahmequellen: er hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben, "wie die Steuer Capital Gain Tax" effizienter erhoben werden kann.
Beobachter in der City schauen kritisch, auf das, was da heraus kommen könnte. Im Moment geht die Diskussion zwischen den Zeilen offenbar eher auf die Besteuerung von Gewinnen aus Haus-/Wohnungs-verkäufen hin.  Aber das Wort "investments" ist auch schon gefallen.  Gemeint sein könnten auch "shares".  
16.07.20 19:18 #14 diese KAPITALertragsteuer
wird nur ,, Spekulanten" treffen, da das brit. Rentensystem anders aufgebaut ist !
mehr private Vorsorge also ein Haus/ Wohnung bewohnen und eins vermieten, am besten jedes Zimmer einzeln
und zu shares, wird es langsam zeit etwas zu unternehmen.  
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
16.07.20 19:25 #15 als Beispiel
bis 43 000 Pound zahlst du 20% Steuern und ab 43 001 Pound gleich 40% ( es gibt keinen Wert dazwischen )
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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten
21.07.20 12:41 #16 Brexit und Finanzdienstleistungen
...über den Kanal hinweg = in diesem Punkt scheint sich die Verhandlungslage etwas positiver zu entwickeln. Nach einer Reuters Meldung vom 20.07.  werden die jeweiligen Äquivatlenz-Anerkennungen auch nach dem  Brexit-Ausstieg ab 01.01.2021 von jeder beteiligten Aufsichtsbehörde weiterhin akzeptiert.  
29.07.20 19:36 #17 Großbritannien ist auf dem Weg
…eine nur noch wenig bedeutende europäische Rolle zu spielen. Dies scheint den verantwortungsvollen Parlamentsmitgliedern zu schwanen. „Boris Position in den Verhandlungen mit der EU ist durch Corona schwach“.
Die EU-Verhandler haben das Interesse an Brexit verloren. Diesen Eindruck habe ich. Die letztendlich gelungene Einigung in der EU zum finanziellen Solidarpakt mit den durch Corona und schlechten Politikern gebeutelten EU-Südländern ist ein klares Signal „wir haben Wichtigeres zu entscheiden als Brexit“.
Die Parlamentarier im Unterhaus realisieren nach und nach, dass ihrem Premierminister die Zeit wegläuft und dass ihr Land Strukturprojekte auch nicht mehr mit Geldern aus dem EU-Budget finanzieren kann.

Allerdings ist die Zeit des Auswechselns für die Tories noch nicht gekommen. Der neue Finanzminister Rishi Sunak hat sich durch sein entschlossenes Auftreten zwar schon eine gute Stellung verschafft, aber die Tory-Granden zögern.
 
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