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Edelmetalle im Fokus 09.03.2010 - 12:26:55 Uhr
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Platin und Palladium geben heute Morgen um 0,5% beziehungsweise knapp 2% nach, was auf Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Preisanstiegen der vergangenen Tage zurückzuführen sein dürfte, so die Analysten von Commerzbank Corp. & Markets.
Platin habe zum ersten Mal seit Mitte Januar wieder zeitweise über der Marke von 1.600 USD je Feinunze notiert. Palladium habe mit 478 USD je Feinunze zwischenzeitlich sogar den höchsten Stand seit Mitte 2008 erreicht. Beide Edelmetalle würden derzeit von ihrer industriellen Komponente und damit dem allgemeinen Konjunkturoptimismus profitieren.
Platin und Palladium würden hauptsächlich in der Produktion von Autokatalysatoren verwendet. Während sich die Autoindustrie in Europa, teilweise bedingt durch Unterstützungsprogramme, erhole, werde beispielsweise in China in diesem Jahr ein deutliches Anziehen der Autoverkäufe erwartet. Hinzukomme bei Platin und Palladium eine derzeit wieder steigende Investmentnachfrage, was sich in Zuflüssen in ETFs widerspiegele. Die hohe Investorennachfrage dürfte mit dazu beitragen, dass sich das Angebots-Nachfrage-Verhältnis in diesem Jahr merklich einenge.
Gemäß Angaben der US-Münzprägeanstalt seien in den USA im Januar und Februar Goldmünzen in Höhe von zusammen 169 Tsd. Unzen verkauft worden und damit 18% weniger als noch vor einem Jahr. Der Verkauf von Silbermünzen habe sich in den ersten beiden Monaten des Jahres hingegen um 40% auf 5,64 Mio. Unzen erhöht. Dies bestätige die Analysten in der Ansicht, dass Silber im Verhältnis zu Gold günstig sei und daher Aufwärtspotenzial besitze. (09.03.2010/ac/a/m)
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