|
 |
Industriemetallpreise technische Situation 08.03.2010 - 09:40:36 Uhr
LB Baden-Württemberg
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Das bisherige Jahreshoch von Aluminium bei gut 2.340 USD schließt perfekt zur ehemaligen Unterstützungszone der Jahre 2006 bis 2008 auf und hat damit den "leichten Teil" des Einbruchs aus dem zweiten Halbjahr 2008 wieder vollständig aufgeholt, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.
Nach der annähernden Verdoppelung des Kurses binnen eines knappen Jahres könne eine Rallypause an solchen Marken nicht überraschen, aber die nachfolgende Korrekturschleife begnüge sich mit sehr bescheidenen und damit bisher nicht belastenden Dimensionen. Auf der Oberseite warte oberhalb des bisherigen Jahreshochs (dort verlaufe auch der 200er-weekly-SMA) die nächste Hürde bei knapp 2.600 USD. Auf der Unterseite brenne für die Bullen nichts an, solange die Zone rund um 2.000 USD nicht per weekly-Close unterschritten werde.
Der Kupferchart besitze eine ähnlich scharfe Kerbe wie der Aluminiumchart, benötige aber aufgrund unterschiedlicher Trendlinien für ein neues Jahreshoch kein Rebreak. Rund um 8.000 USD würden allerdings drei mindestens mittelfristige Trendlinien zusammentreffen und nach weiteren 10% warte ein in vielen Versuchen und mehreren Jahren etabliertes Allzeithoch (circa 8.800 USD).
Kurse, die über ein "false break" jenseits der 8.000 USD hinausgehen würden, würden aktuell nur geringe Chancen besitzen und ein potenzielles Doppeltop bei knapp 8.000 USD würde zusätzlich zur Vorsicht mahnen. Auf der Unterseite würden neben den beiden Diagonalen mit unterschiedlicher Steigung sowohl der 50er- als auch der 100er- und der 200er-weekly-SMA zwischen gut 5.900 USD und gut 6.600 USD warten. Wichtige horizontale Marken würden zusätzlich bei 6.300 USD und circa 5.950 USD stützen. Starke Belastungen entstünden erst unter 5.900 USD.
Der Nickelchart unterscheide sich von den beiden anderen Charts durch das frühere Allzeithoch und die klare Segmentierung der anschließenden Korrektur. Der Weg über das 2009er-Jahreshoch sollte eigentlich einen kräftigen Schub auslösen, aber der Kurs stehe nur noch ein paar US-Dollar unter der verlängerten Schiebezone der Jahre 2006 bis 2008 (mehrfache Trendwiderstände und der 200er-weekly-SMA zwischen 23.500 USD und 25.000 USD, darüber Luft bis gut 30.000 USD). Andererseits würde selbst eine weitere Konsolidierungsschleife bis knapp 17.000 USD (diagonal steigende Trendunterstützung sowie 50er- und 100er-weekly-SMA) noch nichts am mittelfristig positiven Fazit ändern würden. (08.03.2010/ac/a/m)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|