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Mais hohes Angebot wirkt preisbelastend 08.03.2010 - 13:08:24 Uhr
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Preis für Mais gab am Freitag um knapp 2% auf 3,65 USD/Scheffel nach, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Markt blicke derzeit auf das hohe, nun auf den Markt kommende Angebot aus Südamerika. Die Ernteschätzungen für Argentinien und Brasilien seien wiederholt angehoben worden. So habe am Freitag die Getreidebörse Rosario die angelaufene argentinische Maisernte aufgrund guter Witterungsbedingungen mit 19,7 Mio. Tonnen um 1,6 Mio. Tonnen höher als bisher geschätzt.
Das USDA habe seine Prognose zuletzt um 2,2 Mio. Tonnen auf 17,2 Mio. Tonnen angehoben. Möglicherweise werde in den für Mittwoch angekündigten Angebots- und Nachfrageschätzungen eine weitere Korrektur folgen. Die bisher mit 51 Mio. Tonnen erwartete brasilianische Ernte könnte ebenfalls leicht angehoben werden. Dagegen werde die letzte US-Maisernte wohl etwas nach unten korrigiert, nachdem durch schlechte Witterung zur Erntezeit bedingte Ausfälle besser berücksichtigt würden. Allerdings bleibe es bei einer US-Rekordernte 2009/10.
Die spekulativen Finanzanleger würden sich derweil wieder etwas optimistischer für den Maispreis zeigen. Sie hätten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 2. März um 22,3 auf 79,7 Tsd. Kontrakte ausgebaut. Die Anleger scheinen die robuste Nachfrage stärker zu berücksichtigen, reagierten aber auch auf Meldungen, wonach es aufgrund der hohen Feuchtigkeit im Mittleren Westen der USA zu Verzögerungen in der Aussaat von Mais und eventuell einer Reduktion der Maisfläche zugunsten der später auszusäenden Sojabohnen kommen könnte, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets. (08.03.2010/ac/a/m)
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