Silberpreis-Future: Wichtige Hürden unmittelbar vor der Brust


11.10.17 10:05
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - "Zu früh gefreut" war zuletzt die Devise beim Silberpreis-Future, denn die Anfang September erfolgte Befreiung aus dem Abwärtstrend seit Mitte 2016 (akt. bei 17,30 USD) hat sich mittlerweile eindeutig als Fehlausbruch erwiesen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Doch so ganz gebe sich das Edelmetall noch nicht geschlagen und habe jüngst einen neuen Versuch gestartet. Zu Wochenbeginn sei dabei bereits der Sprung über die 200-Tages-Linie (akt. bei 17,10 USD) gelungen. Diese stelle den Auftakt zu der zentralen Widerstandszone dar, welche sich zusätzlich aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 17,21 USD) sowie der o. g. Trendlinie speise.

Dabei dürfte der Kampf mit den angeführten Widerständen auf der Oberseite alles andere als aussichtslos sein, denn anders als beim vorangegangenen Ausbruchsversuch würden diesmal auch die technischen Indikatoren mitspielen: So weise die Stochastik nicht nur ein frisches Kaufsignal auf. Vielmehr sei auch der MACD auf einem guten Weg, diesem Beispiel zu folgen, und der angeführte Oszillator habe noch deutlich Spielraum, um weitere Kursgewinne zu begleiten.

Im Anschluss an das Junihoch (17,75 USD) stelle das jüngste zyklische Hoch (18,16 USD) im Erfolgsfall die nächste Anlaufmarke dar. Übergeordnet könne ein nachhaltiger Sprung über die o. g. Widerstandszone sogar als Abschluss einer "bullishen" Flaggenformation gesehen werden, was auch mittelfristig für Rückenwind sorgen würde. (11.10.2017/fc/a/m)




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