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Ölpreis-Future: 38-Wochen-Linie als Knackpunkt


10.08.17 08:51
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - Nach einem schwierigen 1. Halbjahr 2017 hat der Ölpreis-Future mittlerweile die Anfang Juli anvisierte Rückkehr in den Haussetrend seit August 2016 (akt. bei 49,10 USD) nachhaltig vollzogen und ist in den Bereich der 38-Wochen-Linie (akt. bei 52,34 USD) vorgedrungen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Gelinge es nun auch noch diesen Widerstand zu überwinden, winke ein Aufwärtsimpuls in Richtung des bisherigen Jahreshochs von Anfang Januar (58,37 USD). Die technischen Indikatoren würden dabei die positive Lagebewertung für das "Schwarze Gold" stützen. So habe der trendfolgende MACD jüngst seine Triggerlinie von unten durchstoßen können und sei damit dem Beispiel des Stochastik-Oszillators gefolgt. Das frische Einstiegssignal lasse auf weitere Kursgewinne hoffen.

Aufpassen müsse der Future hingegen, wenn der angeführte Aufwärtstrend erneut verletzt werde. In diesem Szenario drohe ein Rücksetzer bis zum Jahrestief vom Juni (44,35 USD), bevor das Verlaufstief vom August 2016 in den Fokus rücke. Kurzfristig würden aber die Ölpreisbullen im Vorteil scheinen, sodass der Aufbau neuer Longpositionen in Erwägung gezogen werden könne, sofern die 38-Wochen-Glättung nachhaltig überwunden werde. Als Absicherung für diese Positionen biete sich der o. g. Haussetrend an, der wöchentlich um rund 0,16 USD ansteige. (10.08.2017/fc/a/m)