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Metallpreise mit freundlichem Wochenauftakt


06.11.17 15:15
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die meisten Metallpreise zeigen sich auch zu Beginn der neuen Handelswoche fest, so die Analysten der Commerzbank.

Kupfer handle in der Nähe der Marke von 7.000 USD je Tonne, Zink koste rund 3.250 USD je Tonne und Aluminium notiere bei knapp 2.200 USD je Tonne. Den größten Preisanstieg am Morgen verzeichne Nickel mit einem Plus von 1,5%. Es nähere sich wieder der Marke von 13.000 USD je Tonne, die es letzte Woche kurzzeitig überschritten habe.

Der Nickelpreis in London werde durch den Preis in Shanghai nach oben gezogen. Dort steige der meistgehandelte Futures-Kontrakt (Fälligkeit Januar) heute auf ein 2,5-Jahreshoch. Das Thema Elektromobilität und damit verbunden der Einsatz von Nickel in Batterien, das schon letzte Woche auf der LME Week diskutiert worden sei, sei offenbar weiter der wesentliche Preistreiber. Denn die Elektromobilität dürfte perspektivisch zu einer deutlich höheren Nickelnachfrage beitragen. In diesem Umfeld unterstütze dann auch die Meldung des japanischen Metallproduzenten Sumitomo Corp., wonach das Hochfahren der "Ambatovy"-Nickelmine in Madagaskar langsamer vorangehe als zuvor erwartet. Sorgen über ein knappes Nickelangebot am Weltmarkt hieraus würden die Analysten der Commerzbank allerdings für ungerechtfertigt halten.

Grundsätzlich würden die Metallpreise durch die nach wie vor gute Stimmung der Marktteilnehmer getragen. So lägen die Netto-Long-Positionen bei Kupfer an der Comex in New York gemäß CFTC-Statistik weiterhin bei über 100 Tsd. Kontrakten auf einem sehr hohen Niveau. (06.11.2017/fc/a/m)