Kupfer: An entscheidender Schwelle


01.08.17 10:02
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - Zuletzt war beim Kupferpreis gähnende Langeweile angesagt, denn seit Ende des vergangenen Jahres bewegte sich das Basismetall in einer engen Schwelle seitwärts, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Immerhin sei es dank dieser Entwicklung mittlerweile zu einem nachhaltigen Bruch des Abwärtstrends seit Sommer 2011 (akt. bei 235 USD) sowie zu einer Rückeroberung der 38-Monats-Linie (akt. bei 254 USD) gekommen. Aus charttechnischer Sicht stehe nun der ultimative Lackmustest an. Schließlich würden eine Vielzahl von Hoch- und Tiefpunkten bei rund 300 USD im Zusammenspiel mit einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (295/98 USD) nach Erachten der Analysten eine entscheidende Widerstandszone bilden. Für das "i-Tüpfelchen" sorge in diesem Zusammenhang, dass bei einem Spurt über die angeführten Schlüsselmarken gleichzeitig eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation Realität wäre. Mit anderen Worten: Im Erfolgsfall sei die Baissetendenz der letzten Jahre vergessen.

Aus der Höhe des unteren Umkehrmusters lasse sich ein kalkulatorisches Anschlusspotenzial von rund 100 USD ableiten, welches gut mit den Hochs von 2006, 2008 und 2012 bei rund 400 USD harmoniere. Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, sollte das bisherige Jahrestief vom Mai bei 247 USD nicht mehr unterschritten werden. (01.08.2017/fc/a/m)