Goldpreis steigt im Vorfeld der Nominierung des neuen FED-Vorsitzenden


01.11.17 13:14
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gold steigt am Morgen auf 1.280 USD je Feinunze und notiert damit wieder über der 100-Tage-Linie, berichten die Analysten der Commerzbank.

Einen spezifischen Auslöser habe es nicht gegeben. US-Dollar und US-Anleiherenditen würden kaum verändert handeln. Gold in Euro steige entsprechend auf 1.100 EUR je Feinunze. Möglicherweise handle es sich um Positionsglattstellungen im Vorfeld der FED-Entscheidung heute Abend und der für morgen erwarteten Bekanntgabe von US-Präsident Trump, wer neuer Vorsitzender der FED werde. Als Favorit für die Nachfolge von Janet Yellen gelte Medienberichten zufolge der bisherige FED-Gouverneur Jerome Powell, der für eine Fortsetzung der bisherigen Geldpolitik stehe. Marktteilnehmer, die in Erwartung einer Nominierung des Wirtschaftsprofessors John Taylor auf einen fallenden Goldpreis gesetzt hätten, würden entsprechend ihre Positionen eindecken und damit für einen Preisanstieg sorgen.

Palladium sei bereits gestern gegen den Trend gestiegen und setze seinen Anstieg heute fort. Der Preis nähere sich inzwischen wieder der Marke von 1.000 USD je Feinunze, die Mitte Oktober kurzzeitig überwunden worden sei. Heute Abend würden in den USA die Fahrzeugabsätze für Oktober veröffentlicht. Hier sei mit einem Rückgang vom im September verzeichneten 12-Jahreshoch zu rechnen, da dieses durch Fahrzeugneuanschaffungen nach den Hurrikans Harvey und Irma begünstigt worden sei. Die vom Markt erwarteten 17,5 Mio. verkauften Fahrzeuge auf saisonbereinigter und annualisierter Basis wären aber noch immer die zweithöchsten in diesem Jahr. Palladium könnte hiervon weiteren Rückenwind erhalten. (01.11.2017/fc/a/m)




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