Goldpreis nach starken US-Arbeitsmarktdaten unter Abgabedruck


07.08.17 16:44
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gold ist am Freitag nach unerwartet guten US-Arbeitsmarktdaten in den USA - im Juli wurden 209 Tsd. neue Stellen geschaffen - unter Druck gekommen, so die Analysten der Commerzbank.

Denn in Folge der guten Daten habe der US-Dollar aufgewertet, der Dow Jones Industrial Average habe auf ein neues Rekordhoch zugelegt und die US-Anleiherenditen seien spürbar gestiegen. Die US-Notenbank FED dürfte sich in den Daten bestätigt sehen, ihre Geldpolitik weiter zu normalisieren.

Heute Morgen handele Gold kaum verändert bei knapp 1.260 USD je Feinunze. Der Preisanstieg von Gold auf ein 7-Wochenhoch Anfang des Monats sei stark spekulativ getrieben gewesen. Denn in der Woche zum 1. August seien die Netto-Long-Positionen gemäß CFTC-Statistik um 61% auf 118,5 Tsd. Kontrakte ausgeweitet worden. Dies sei bereits der dritte Wochenanstieg in Folge gewesen - die Netto-Long-Positionen seien in dieser Zeit mehr als verfünffacht worden.

Bei Silber hätten sich die Netto-Long-Positionen in der Berichtswoche auf 23,0 Tsd. Kontrakte fast verdreifacht. Auch hier sei der jüngste Preisanstieg also maßgeblich spekulativ getrieben gewesen. Bei Platin und Palladium habe es dagegen nur geringfügige Veränderungen in der Marktpositionierung gegeben. Der Platinpreis habe aber in den letzten Tagen spürbar zugelegt und dabei auch die charttechnisch wichtige 200-Tage-Linie überschritten, was zusätzlichen Auftrieb gegeben habe. Am Freitag habe Platin zeitweise 970 USD je Feinunze gekostet, so viel wie seit Ende April nicht mehr. Die Preisdifferenz zu Gold habe sich auf rund 300 USD je Feinunze verringert. Gleichzeitig notiere Platin wieder 80 USD je Feinunze höher als Palladium. (07.08.2017/fc/a/m)




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