Goldpreis-Future: Impulse durch Trendbruch verpufft?


05.10.17 09:24
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - Der Sprung über den langfristigen Abwärtstrend seit September 2011 (akt. bei 1.309 USD) hat beim Goldpreis-Future nicht für ein nachhaltiges Kursfeuerwerk gesorgt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Vielmehr habe das Edelmetall seit dem Zwischenhoch vom 8. September spürbare Kursrückgänge hinnehmen müssen und sei wieder unter die angeführte Trendlinie sowie das markante Hoch von Anfang 2015 (1.308 USD) zurückgefallen. Dadurch hätten sich die kurzfristigen Perspektiven eingetrübt. Diese Einschätzung werde durch die technischen Indikatoren gestützt, bei denen die Stochastik ein frisches Ausstiegssignal generiert habe und der trendfolgende MACD kurz davorstehe, diesem Beispiel zu folgen.

Anleger sollten daher verstärkt ein Auge auf mögliche Rückzugsbereiche werfen. Als ein solcher fungiere dabei vor allem die Kombination aus dem Haussetrend seit Dezember 2016 (akt. bei 1.238 USD) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 1.230 USD). Ein Unterschreiten dieser Haltezone würde weitere kräftige Kursverluste in Richtung des Verlaufstiefs vom Dezember 2016 (1.124 USD) implizieren. Um sich die Chancen auf neue Impulse auf der Oberseite zu erhalten, sollte der Future die o. g. Unterstützungen unbedingt verteidigen und im Anschluss den eingangs erwähnten Baissetrend zurückerobern. Helfen könnte den Goldbullen dabei das Saisonmuster, das bis Dezember eine positive Entwicklung "vorsieht". (05.10.2017/fc/a/m)




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