Gold rutscht weiter ab


12.09.17 16:32
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gold rutscht heute Morgen weiter auf gut 1.320 USD je Feinunze ab, so die Analysten der Commerzbank.

Belastet werde es wohl durch die steigenden Aktienmärkte und den etwas festeren US-Dollar. Darüber hinaus seien die letzte Nacht beschlossenen neuen Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen Nordkorea nicht so weitreichend wie ursprünglich von den USA gefordert. Dies sorge offenbar für Erleichterung unter den Marktteilnehmern und führe zu einem höheren Risikoappetit. Dass das Sicherheitsbedürfnis der Anleger aber nicht gänzlich schwinde, würden die anhaltenden Zuflüsse in die Gold-ETFs zeigen.

Gestern seien die Bestände der von Bloomberg erfassten Gold-ETFs um weitere 1,6 Tonnen aufgebaut worden, womit den ETFs seit Monatsbeginn mittlerweile fast 30 Tonnen zugeflossen seien. Die Preiskorrektur seit gestern Morgen dürfte nach Erachten der Analysten auch auf Gewinnmitnahmen der spekulativen Finanzinvestoren zurückzuführen sein. Denn die hätten zuvor in der Woche zum 5. September ihre Netto-Long-Positionen die achte Woche in Folge auf 237,2 Tsd. Kontrakte ausgeweitet. In dieser Zeit sei der Goldpreis um 10% gestiegen.

Die anderen Edelmetalle würden von Gold mit nach unten gezogen. Silber handele heute Morgen bei 17,7 USD je Feinunze, Platin koste knapp 990 USD je Feinunze und Palladium rutsche unter 940 USD je Feinunze. Bei diesen Edelmetallen dürfte es ebenfalls Gewinnmitnahmen gegeben haben, da auch hier die Netto-Long-Positionen zuvor noch weiter ausgeweitet worden seien. (12.09.2017/fc/a/m)




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