Gold fällt wegen nachlassender Risikoaversion


11.09.17 14:44
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Nach dem Höhenflug am Freitag auf in der Spitze 1.358 USD je Feinunze handelt Gold zum Wochenauftakt gut 20 USD tiefer, so die Analysten der Commerzbank.

Offenbar sei die Risikoaversion der Marktteilnehmer zurückgegangen, nachdem am Wochenende Nordkorea anlässlich des Gründungstages des Landes nicht wie zuvor befürchtet einen weiteren Raketentest durchgeführt habe. Allerdings würden die Vereinten Nationen auf Initiative der USA über neue Sanktionen gegen Nordkorea abstimmen - hierzu gehöre unter anderem ein Öl- und Gasembargo gegen das Land -, sodass die Spannungen wieder zunehmen könnten. Dies dürfte die Nachfrage nach Gold hoch halten.

Laut Angaben des Verbands der chinesischen Automobilhersteller seien in China im August 1,88 Mio. Autos verkauft worden, 4,1% mehr als im Vorjahr. Die höheren Autoabsätze seien allerdings wie schon im Vormonat durch hohe Rabatte erkauft worden. In den ersten acht Monaten des Jahres hätten die Autoverkäufe mit 14,81 Mio. 2,2% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum gelegen, womit die Dynamik hier zuletzt wieder leicht zugenommen habe. Dies dürfte sich nach Erachten der Analysten jedoch nicht fortsetzen. Denn im vierten Quartal 2016 seien Autokäufe vorgezogen worden, da zu Jahresbeginn die Steueranreize für den Kauf von Autos mit kleinen Motoren reduziert worden seien. Dieser Impuls fehle dieses Jahr. Der Palladiumpreis reagiere auf die chinesischen Daten dennoch positiv und steige gegen den Trend im Edelmetallsektor auf 950 USD je Feinunze. (11.09.2017/fc/a/m)




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