Gold bleibt als sicherer Hafen gefragt


05.09.17 14:11
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gold ist als sicherer Hafen weiter gefragt, so die Analysten der Commerzbank.

Es halte sich in der Nähe des gestern erreichten 11-Monatshochs, da es laut Zeitungsberichten Anzeichen gebe, dass Nordkorea den Abschuss einer Interkontinentalrakete vorbereite. Es werde gemutmaßt, dass die Rakete vor dem Gründungstag des Landes am 9. September gestartet werden könnte. Dies erhöhe die geopolitischen Spannungen in der Region weiter.

Gold könnte in den nächsten Wochen auch durch das innenpolitische Geschehen in den USA bewegt werden. Denn der US-Kongress beende heute seine Sommerpause. Bis Ende des Monats müsse eine neue Ausgabenermächtigung für den Haushalt beschlossen werden, um eine Schließung von Regierungsbehörden zu vermeiden. Auch müsse die Schuldenobergrenze angehoben werden, um einen Zahlungsausfall der USA zu verhindern. Darüber hinaus solle bis Ende des Jahres die Steuerreform ausgearbeitet sein. Sollte sich eine baldige Einigung bei einem der Punkte abzeichnen, könnte dies über den dann zu erwartenden festeren US-Dollar den Goldpreis belasten.

Palladium habe gestern an der Marke von 1.000 USD je Feinunze gekratzt, sei daran aber abgeprallt und handele heute Morgen bei rund 980 USD. Das Überschreiten dieser psychologisch wichtigen Schwelle sei nach Erachten der Analysten nur eine Frage der Zeit und könnte technisch bedingte Anschlusskäufe zur Folge haben. Fundamental lasse sich dieses Preisniveau aus Sicht der Analysten allerdings nicht rechtfertigen. (05.09.2017/fc/a/m)




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