Gold im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichtes weitgehend unverändert


01.09.17 14:20
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gold ist gestern in der Spitze um fast 25 USD gestiegen und handelt heute Morgen wieder bei rund 1.320 USD je Feinunze, so die Analysten der Commerzbank.

Gold in Euro gerechnet habe die Marke von 1.100 EUR je Feinunze überstiegen und sei auf ein 2-Monatshoch geklettert. Im Euroraum habe die Kerninflationsrate (ohne die volatilen Preise für Energie-, Nahrungs- und Genussmittel) im August wie schon im Vormonat unverändert bei 1,2% gelegen. Die Rate könnte laut Einschätzung unserer Volkswirte auch wieder unter 1% fallen, sollte sich die jüngste Aufwertung des Euro als nachhaltig erweisen, so die Analysten der Commerzbank. Dies dürfte auch die EZB von einem schnellen Ausstieg aus ihrer ultra-lockeren Geldpolitik abhalten.

Nächste Woche sei EZB-Sitzung, von der sich die Marktteilnehmer Hinweise auf die zukünftige Geldpolitik erhoffen würden. Der Euro sei gestern phasenweise unter Druck geraten, nachdem die Nachrichtenagentur Reuters einen Bericht veröffentlicht habe, wonach sich einige EZB-Ratsmitglieder Sorgen über den starken Euro machen würden. Die Verluste seien allerdings bis zum Handelsende mehr als aufgeholt worden. Die Marktteilnehmer würden sich heute auf die Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichtes in den USA am Nachmittag konzentrieren. Sollte dieser überraschen, werde dies über den Wechselkurs wohl auch Auswirkungen auf den Goldpreis haben. Silber bewege sich ohne eigene Impulse weiter im Fahrwasser von Gold und notiere bei 17,5 USD je Feinunze. Auch Platin und Palladium würden derzeit eher Gold als den Industriemetallen folgen. (01.09.2017/fc/a/m)




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