Gold nach US-Arbeitsmarktdaten etwas schwächer


06.11.17 15:12
Commerzbank

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gold ist am Freitag nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten unter Druck geraten und handelt am Morgen unter 1.270 USD je Feinunze, so die Analysten der Commerzbank.

Der Stellenaufbau sei im Oktober zwar geringer ausgefallen als erwartet. Dem habe aber eine deutliche Aufwärtsrevision der Vormonate gegenübergestanden. Die Arbeitslosenquote sei zudem auf ein 17-Jahrestief von 4,1% gefallen und deute damit auf eine zunehmende Anspannung beim Arbeitskräfteangebot hin. Dies sollte sich in steigenden Löhnen niederschlagen, wenngleich das Lohnwachstum im Oktober enttäuscht habe. Der Markt erwarte laut Fed Fund Futures weiterhin eine Zinserhöhung der FED im Dezember mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 90%.

Die spekulativen Finanzanleger würden sich bei Gold weiter auf dem Rückzug befinden. Die Netto-Long-Positionen seien in der Woche zum 31. Oktober um weitere 2,4 Tsd. auf 166 Tsd. Kontrakte gefallen. Das sei der siebte Wochenrückgang in Folge gewesen. Seit dem Hoch Mitte September seien die Netto-Long-Positionen um gut ein Drittel gefallen. Einen stärkeren Positionsabbau habe es bei Silber (-6,6 Tsd. Kontrakte) gegeben. Allerdings seien hier die Netto-Long-Positionen in den beiden Wochen zuvor gestiegen. Vom Hoch Mitte September belaufe sich der Abbau bei Silber nur auf 24%. Bei Platin hätten die zweite Woche in Folge Netto-Short-Positionen bestanden, bei Palladium hätten die Netto-Long-Positionen wenig verändert bei 22,7 Tsd. Kontrakten verharrt. Palladium steige am Morgen wieder über die Marke von 1.000 USD je Feinunze und sei mittlerweile gut 80 USD teurer als Platin. (06.11.2017/fc/a/m)




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