Gold/USD: Unsicherheitsindices und "Death Cross"


08.08.17 15:25
DONNER & REUSCHEL AG

Hamburg (www.fondscheck.de) - Seit Monaten lauteten an dieser Stelle die gebetsmühlenartigen Prognosen: "Der wirklich nachhaltige und befreiende Trendbruch wartet frühestens bei 1.307 USD" sowie "Das Dreieck muss erst weg", so Chartanalyst Martin Utschneider von DONNER & REUSCHEL.

Das Gold habe jüngst eine kurzfristige und offensichtliche Abwärtsspirale entwickelt. Komme es nun sogar noch schlimmer?

Bei knapp 1.200 USD verlaufe die obere Trendlinie des 2011'er Abwärtstrends. Dieser Abwärtsmodus sei seit Anfang Mai 2017 wiederholt massiv getestet worden.

Die markttechnischen Indikatoren würden sich aktuell divergent zeigen. Der Trendfolgeindikator MACD signalisiere sogar ein Verkaufssignal. Gepaart mit den fallenden Unsicherheitsindices und dem technischen "Death Cross" eine explosive Mischung.

Die 21-Tage-Linie habe jüngst die 90-Tage-Linie von oben nach unten geschnitten. In der Regel sei das ein stark bärisches Signal. Sowohl der RSI als auch die Slow-Stochastik würden aber darauf hoffen lassen, dass der Bruch unter 1.200 USD weiterhin keine "beschlossene Sache" sei.

Das Oberes Bollinger-Band deute weiterhin darauf hin, dass nach oben bei 1.307 USD das "mittelfristige - charttechnische - Maß der Dinge" liege. Die globalen politischen Unsicherheiten würden bestehen bleiben, würden aber nun anders wahrgenommen.

Eine weitere charttechnische Korrektur sollte aber zumindest ins Kalkül gezogen werden. Die Spanne bleibe eng: 1.307 - 1.191 USD.

Der sich leicht abzeichnende "Morning-Star" lasse trotzdem nur eine Seitwärtstendenz zu.

Fazit:

- Test der 200-Tage-Linie (1.229 USD)
- Mittelfristige Seitwärtstendenz "trotz" Death-Cross
- Deckelung bei 1.307 USD habe sich fortgesetzt (08.08.2017/fc/a/m)





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