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Diskussionen über geldpolitische Normalisierung belasten US-Dollar


10.07.17 15:37
Nord LB

Hannover (www.fondscheck.de) - Die mittlerweile nicht nur in den USA zu beobachtenden Diskussionen über eine geldpolitische Normalisierung belasten derzeit den US-Dollar, so die Analysten der NORD LB.

Mit Blick auf die FED seien nämlich schon einige Maßnahmen der Notenbanker im FX-Segment eingepreist. Insofern hätten in der vergangenen Woche nicht einmal die erfreulichen Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten für einen stärkeren US-Dollar sorgen können. Gegen die US-Währung habe zuletzt auch gesprochen, dass die Rendite von zehnjährigen deutschen Bundesanleihen über die psychologisch wichtige Marke von 0,50% habe springen können. Allerdings sei nach Auffassung der Analysten der NORD LB nun davon auszugehen, dass es zu einer Gegenbewegung kommen könnte, die dem US-Dollar kurzfristig helfen sollte. Auslöser eines entsprechenden "Moves" könnte beispielsweise ein Überschreiten der "magischen" Marke von 2,00% bei den fünfjährigen US-Staatsanleiherenditen sein. (10.07.2017/fc/a/m)