smart-invest-Fonds: Zentralbanken stemmen sich gegen niedrige Inflationsraten und konjunkturelle Unsicherheiten


10.10.19 11:00
smart-invest

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Auch über die Sommermonate hinweg bestimmte der Handelskonflikt die Schlagzeilen, so die Experten von smart-invest.

Neben neuen Drohungen seien aber auch versöhnliche Töne zu vernehmen gewesen. Die Verschiebung bereits angekündigter Strafzölle auf beiden Seiten hätten Anfang September die Marktteilnehmer hoffen lassen, dass sich die geopolitischen Risiken reduzieren könnten.

Die Aktienmärkte hätten im vergangenen Quartal teils neue Höchststände erreicht. Getrieben von der Aussicht auf eine expansivere Geldpolitik der FED sei der S&P 500 im Juli zwischenzeitlich erstmals auf über 3.000 Punkte geklettert.

Der globale Konjunkturtrend deute zwar Abkühlung hin. Von einer unmittelbaren US-Rezession sei jedoch nicht auszugehen, jedoch habe sich auch in den USA die Konjunkturlage in den letzten Monaten eingetrübt.

In den letzten Monaten sei die Gefahr einer US-Rezession leicht angestiegen. Zum ersten Mal seit drei Jahren sei der ISM-Einkaufsmanagerindex unter die Schwelle von 50 gefallen, d.h. die Mehrheit der Einkaufsmanager rechne nicht mehr mit steigenden Geschäften. Im Sommer letzten Jahres habe er noch bei über 60 gestanden. Auch die tatsächliche Industrieproduktion sei zuletzt nur noch um 0,4% gestiegen.

Wie hoch die Rezessionsangst sei, lasse sich am US-Rentenmarkt ablesen: Dort seien die Renditen 30-jähriger Staatsanleihen im August temporär unter 2% gefallen.

Relativ stark geblieben sei bisher die Konsumentenstimmung. Bei der monatlichen Befragung des Conference Boards habe der Wert im August für die aktuelle Lage sogar den höchsten Stand im laufenden Konjunkturzyklus erreicht, sich aber im September verschlechtert. Die Einzelhandelsumsätzen, die im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 4% zugelegt hätten, würden robust bleiben.

Zum ersten Mal in diesem Jahr gab es in unserem Modell einen Wechsel des aktuellen Quadranten, so die Experten von smart-invest. Habe sich die globale Konjunktur seit Anfang 2018 in einer leichten Stagflation befunden, so liege gemäß den Messungen der Experten nun eine Konjunkturabkühlung vor. Hintergrund sei im Wesentlichen die gesunkene Inflation in Europa und den USA.

Für die Börsenentwicklung wichtiger ist aber das rückläufige Wirtschaftswachstum, welches unsere Konjunkturfrühindikatoren seit Anfang 2018 signalisieren, so die Experten von smart-invest. Und hier habe es leider im Vergleich zu den Vormonaten keine weiteren Entspannungstendenzen gegeben.

Neben den USA kühle sich vor allem in Europa (besonders Deutschland) die Wirtschaft ab. In China scheinen dagegen die Maßnahmen der Notenbank zur Stimulierung der Binnenkonjunktur weiterhin zu greifen; erneut zeigt hier unser Indikator ein positives Vorzeichen, so die Experten von smart-invest.

Während sich in den USA und Deutschlands die Abkühlungstendenzen zu verfestigen scheinen, besteht in China oder anderen Ländern Europas wie Frankreich leichter Optimismus, was die künftige Wirtschaftsentwicklung anbelangt, so die Experten von smart-invest. Durch die gesunkene Inflationsgefahr bestehe aber für FED und EZB im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Spielraum in der Gestaltung der Geldpolitik.

Entscheidend wären allerdings fiskalpolitische Maßnahmen: Während in den USA zumindest über ein zweites Steuersenkungsprogramm im Wahljahr 2020 nachgedacht werde, sehe es in Deutschland derzeit noch recht düster aus, wenn es um eine mögliche Konjunkturspritze aus dem Staatshaushalt gehe.

Im Folgenden Aktienfonds mit Wertsicherungskonzept vorwiegend basierend auf Konjunkturzustand und Konjunkturtrend:

smart-invest DIVIDENDUM AR-B
- Strategie: Global anlegender Dividendenaktienfonds mit dynamischem Wertsicherungskonzept, Zielmärkte: USA und Europa
- Netto-Aktienquote per 15.09.2019: 83% (minimal: 0%) (maximal: 110%)

smart-invest CANIS AR-C
- Strategie: Global anlegender Fonds mit Schwerpunkt auf Dividendenaktien und konservativem Wertsicherungskonzept, Zielmärkte: USA und Europa
- Netto-Aktienquote per 15.09.2019: 45% (minimal: -10%) (maximal: 60%)

Positionierung: Aufgrund der globalen Wachstumsabschwächung sei die Netto-Aktienquote derzeit reduziert. Die weitere Absenkung der Netto-Aktienquote Ende Juli sei in den letzten Wochen wieder aufgehoben worden.

Im Folgenden flexibler Aktiendachfonds mit Trendfolgestrategie (Kurs-Trendfolge + Makro-Trendfolge):

smart-invest HELIOS AR-B
- Strategie: Flexibler, aktienorientierter und global anlegender Dachfonds mit systematischer Trendfolgesteuerung, Zielmärkte: Länder, Regionen und Sektoren weltweit
- Netto-Aktienquote per 15.09.2019: 88% (minimal: 0%) (maximal: 100%)

Positionierung: Aufgrund positiver Aktienkurs- und Makro-Trends größtenteils investiert. (Ausgabe Q3/2019) (10.10.2019/fc/a/f)






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