proud@work purpose-Fonds: 08/2021-Bericht, Wertzuwachs von 3,1% - Fondsanalyse


14.09.21 10:02
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Fonds proud@work investiert in nationale und internationale Aktien und Anleihen von Unternehmen, deren Mitarbeiter stolz darauf sind, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser Stolz werde im Wesentlichen durch das Unternehmen Great Place to Work ermittelt. Great Place to Work unterstütze Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatz-, Vertrauens- und Unternehmenskultur.

Im August seien die Rentenmärkte leichter und die Aktienmärkte freundlich gelaufen. Den dritten Monat in Folge seien in den Aktienindices neue Höchststände ausgebildet worden. Die mit Spannung erwarteten Ergebnisse von Jackson Hole hätten nur einen geringfügig positiven Einfluss auf die Entwicklung der Rentenmärkte gezeigt. Während die EZB weiter Politik der ruhigen Hand in Verbindung mit einer höheren Inflationstoleranz verfolge, habe der US-Notenbank-Chef Powell ausgeführt, dass die Reduzierung der Anleihekäufe bald beginnen würde, dies aber unabhängig von der Frage, wann erste Zinsanhebungsschritte erfolgen würden, zu betrachten sei.

Der DAX habe den Monat mit 15.835,09 Punkten knapp 1,9% höher geschlossen, nachdem er am letzten Tag des Monats sogar kurz über die Marke von 16.000 Punkten gesprungen sei. Der EURO STOXX 50 habe im August sogar ein Plus von 2,6% geschafft. Der Dow Jones habe auf Monatssicht mit einem leichten Plus von rund 1,5% geschlossen. Ab September werde der DAX dann aus 40 Aktien bestehen, Anwärter seien unter anderem Airbus, Symrise, Zalando und Siemens Healthineers.

Die Rentenmärkte hätten etwas schwächer gehandelt, sowohl was die Renditen, als auch die Entwicklung der Risikoaufschläge anbetroffen habe. Die Sommerpause hinsichtlich des Neuemissionsmarktes und geringer Aktivitäten im Kaufprogramm hätten Impulse für den Rentenmarkt vermissen lassen. Die Rendite der 10-jährigen Treasuries sei im August moderat von 1,23% auf 1,31% gestiegen.

Die Rendite 10-jähriger Bunds habe sich von -0,45% auf -0,38% verbilligt. Die durchschnittliche Rendite von Bundesanleihen sei leicht von -0,57% auf -0,51% gestiegen, die von Unternehmensanleihen von 0,15% auf 0,22%, damit habe der Aufschlag zu Bundesanleihen im Durchschnitt nahezu unverändert bei 85 Basispunkten gelegen.

Die Risikoaufschläge hätten im August insgesamt nahezu seitwärts tendiert. Bei den Nachranganleihen sei es zu einer kleinen Spreadeinengung von rund 4 Basispunkten gekommen, die dem leichten Zinsanstieg entgegengewirkt habe. Die Performance des Nachrangsegmentes sei im August nahezu neutral gewesen.

Europäische Staatsanleihen seien im August moderat unter Druck gewesen und hätten gemessen am ICE MLBofA EUR Govt Index per 31.08.2021 eine Performance von -0,59% erzielt. Die Performance der einzelnen Länder sei recht homogen gewesen. Aufgrund der geringen Emissionstätigkeit habe sich die durchschnittliche Laufzeit des Index im August von 10,31 auf 10,15 Jahre verkürzt. Bei den Unternehmensanleihen habe die Performance im August bei -0,41% und +0,31% year-to-date gelegen. Der breite EUR Anleihemarkt EMU habe -0,47% im August erzielt und stehe year-to-date bei -1,21%. (Stand vom 31.08.2021) (14.09.2021/fc/a/f)






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