proud@work R-Fonds: 12/2019-Bericht, Wertzuwachs von 0,9% - Fondsanalyse


16.01.20 11:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Fonds proud@work R investiert in nationale und internationale Aktien und Anleihen von Unternehmen, deren Mitarbeiter stolz darauf sind, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser Stolz werde im Wesentlichen durch das Unternehmen Great Place to Work® ermittelt. Great Place to Work® unterstütze Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatz-, Vertrauens- und Unternehmenskultur.

Der Dezember sei insgesamt ein freundlicher Monat an den Finanzmärkten mit einer Fortsetzung des positiven Trends an den globalen Aktienmärkten gewesen. Der MSCI World Index habe in lokaler Währung ein Plus von 2,3% verbucht. Der EURO STOXX 50 Index habe 1,2% gewonnen, der marktbreite STOXX Europe 600 Index habe 2,1% zugelegt.

Zwei über das Jahr belastende Faktoren - Brexit und Handelskonflikt - hätten Zeichen der Entspannung gezeigt. Die Unterhauswahl in Großbritannien habe mit einer klaren Mehrheit der Konservativen geendet, sodass nunmehr zumindest kurzfristig Klarheit herrsche und der Austritt per Ende Januar erfolgen könne. Nichtsdestotrotz würden die schwierigen Verhandlungen bezüglich der endgültigen Handelsbeziehungen mit Frist Ende 2020 im Lauf des Jahres 2020 immer wieder einmal zu Volatilität führen. Lokale britische Aktien hätten erleichtert mit starken Kursaufschlägen reagiert.

Im Handelskonflikt hätten sich ebenfalls erste wirkliche Signale einer Entspannung durch Hinweise auf eine erste Teileinigung gezeigt. So seien die vorgesehenen Zollanhebungen zur Mitte des Monats ausgesetzt worden. Vor diesem Hintergrund hätten der chinesische und der Hongkonger Markt trotz weiter anhaltender Unruhen in Hongkong sehr fest notiert.

Der viel beachtete ifo-Geschäftsklimaindex habe sich im Dezember verbessert und über den Markterwartungen gelegen. Der Index sei auf 96,3 Punkte angestiegen. Ein weiterer Hoffnungsschimmer sei der ZEW Index gewesen. Die Konjunkturerwartungen für Deutschland hätten sich verbessert. Die Hoffnung einer konjunkturellen Bodenbildung im Euroraum habe damit weiter Rückenwind erhalten.

Die Sitzungen der FED und der EZB hätten weitestgehend den Markterwartungen entsprochen und die gelpolitische Ausrichtung sei bestehen geblieben. Die Einschätzung der FED zur wirtschaftlichen Lage habe sich ebenfalls nur marginal geändert.

Vor dem Hintergrund der stabileren wirtschaftlichen Rahmendaten, Entspannungszeichen bei den Belastungsfaktoren Handelskonflikt und Brexit hätten die Renditen der 10-jährigen sowohl in den USA als auch Europa deutlicher angezogen. Unternehmensanleihen seien gestützt worden durch eine weitere Einengung der Spreads in einem allerdings feiertagsbedingten weniger liquiden Marktumfeld.

Die Ölsorte Brent habe die Erholung des Vormonats fortgesetzt und sei vor dem Hintergrund eines wie erwartet verlaufenden OPEC Meetings und der Annäherung zwischen den USA und China um 2,5% gestiegen. Trotz der weiteren Entspannung an den Aktienmärkten sei überraschend auch der Goldpreis um 3,6% auf einen Preis von 1.517 US-Dollar je Feinunze gestiegen. (Stand vom 31.12.2019) (16.01.2020/fc/a/f)





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