proud@work R-Fonds: 11/2019-Bericht, Wertzuwachs von 2,0% - Fondsanalyse


03.01.20 10:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Fonds proud@work R investiert in nationale und internationale Aktien und Anleihen von Unternehmen, deren Mitarbeiter stolz darauf sind, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser Stolz werde im Wesentlichen durch das Unternehmen Great Place to Work® ermittelt. Great Place to Work® unterstütze Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatz-, Vertrauens- und Unternehmenskultur.

Der November sei insgesamt ein freundlicher Monat an den Finanzmärkten mit einer Fortsetzung des positiven Trends an den globalen Aktienmärkten gewesen. Der MSCI World Index habe in lokaler Währung ein Plus von 2,7% verbucht. Der EURO STOXX 50-Index habe 2,8% gewonnen, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe 2,8% zugelegt. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China sei auch im Berichtsmonat ein zentraler Treiber an den Finanzmärkten gewesen. Beide Seiten hätten von einer gegenseitigen Annäherung gesprochen, was Anleger auf eine baldige Einigung habe hoffen lassen. Lediglich China und einige asiatische Märkte hätten Mühe gehabt im Berichtszeitraum mitzuhalten. Hier hätten noch immer die Unsicherheiten bezüglich des Handelskriegs und der politischen Unruhen in Hongkong gewirkt.

Der viel beachtete ifo-Geschäftsklimaindex habe sich, wie mehrheitlich von den Analysten erwartet, im November leicht erholt. Nach revidiert 94,7 Punkten im Vormonat Oktober sei der Index zuletzt auf 95 Punkte angestiegen. Ein großer Erholungsschritt sei dies jedoch nicht gewesen, vielmehr ein Stabilisierungszeichen vor dem Hintergrund des zuletzt zu beobachtenden Vorbeischrammens an einer technischen Rezession. Die Verbesserung des Gesamtindex sei im Wesentlichen von einer gestiegenen Erwartungskomponente getragen worden.

Die Zinsen hätten nur wenig verändert mit einer leichten Tendenz zu etwas höheren Sätzen notiert. Die Kreditmärkte hätten gegen Monatsende deutlich fester nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase zu Monatsbeginn notiert. Gründe für die positive Entwicklung der Märkte seien eine Bestätigung des moderaten Wirtschaftswachstums durch verschiedene Frühindikatoren und eine weiterhin tiefe Inflation gewesen, die eine anhaltend lockere Geldpolitik ermögliche.

Die Märkte für Unternehmensanleihen hätten sich ebenfalls freundlich nach einer zinsbedingten Korrektur in der ersten Monatshälfte entwickelt. Die starke Erholung gegen Monatsende sei neben wieder etwas tieferen Zinsen insbesondere auch von fallenden Credit Spreads unterstützt worden. Deshalb habe das High-Yield-Segment mehr als Investment-Grade-Titel (IG) profitiert. Insgesamt hätten die Kreditmärkte vom anhaltend positiven globalen konjunkturellen Umfeld gute Unterstützung ohne großen Gegenwind von der Zinsseite erhalten. Das Segment Europa IG habe sich aufgrund eines hohen Neuemissionsvolumens schwächer entwickelt. Die zehnjährige Bundesanleihe habe Ende November bei -0,36% rentiert und damit leicht höher als noch Ende Oktober. Die Risikoprämien - gemessen am iTraxx Europe Main sowie iTraxx Europe Crossover - hätten sich um 3 bzw. 20 Basispunkte eingeengt, auf nunmehr ein Niveau von 47 bzw. 220 Basispunkten.

Die Ölsorte WTI Crude habe sich im Vorfeld des geplanten Dezember OPEC-Meetings in Wien um 1,7% auf 55,17 USD je Barrel verteuert. Mit der Entspannung an den Aktienmärkten sei der Goldpreis um 3,2% zurückgekommen, auf einen Preis je Feinunze von 1.464 US-Dollar. (Stand vom 30.11.2019) (03.01.2020/fc/a/f)





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