proud@work R-Fonds: 10/2020-Bericht, Wertverlust von 0,2% - Fondsanalyse


13.11.20 12:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Fonds proud@work R investiert in nationale und internationale Aktien und Anleihen von Unternehmen, deren Mitarbeiter stolz darauf sind, in dem Unternehmen beschäftigt zu sein, so die Experten von Aramea Asset Management.

Dieser Stolz werde im Wesentlichen durch das Unternehmen Great Place to Work® ermittelt. Great Place to Work® unterstütze Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven Arbeitsplatz-, Vertrauens- und Unternehmenskultur.

Weitere Restriktionen in Hinblick auf die Ausbreitung der weltweit zweiten Coronawelle sowie die fehlende Perspektive auf eine zeitnahe Bereitstellung eines COVID-19-Impfstoffes zur Bekämpfung der Pandemie hätten im Oktober zu größeren Kursschwankungen an den globalen Aktienmärkten geführt.

In Deutschland sei das Konsumklima deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Bedenken eines No-Deal-Brexits sowie eines raschen Wiederanstiegs der COVID-19-Fälle hätten den weltweiten Abwärtstrend verstärkt. Die Brexit-Verhandlungen seien zwar fortgesetzt worden, jedoch laufe die Übergangsfrist Ende des Jahres ab. Bis dahin müsste der Vertrag auch noch von den nationalen EU-Parlamenten ratifiziert werden. Zeitgleich sei in Amerika im Oktober die Hoffnung auf ein weiteres milliardenschweres US-Konjunkturprogramm geschwunden, welches von den Marktteilnehmern mehrheitlich je nach Ausgang der Wahl nun nicht vor Anfang Januar 2021 erwartet werde. Während in Europa die Aktienindices DAX und EURO STOXX 600 im Monatsverlauf um rund 9% respektive 5% nachgegeben hätten, hätten amerikanische Aktienindices wie der S&P 500 mit -3% leicht stärker gegenüber dem Vormonatsende geschlossen.

Die höhere Risikoaversion der Investoren habe sich in einer gemischten Nachfrage nach Staatsanleihen ausgedrückt, welche insgesamt geringer ausgefallen sei als erwartet. Die Europäische Zentralbank habe unterdessen keine Anpassungen an ihrer geldpolitischen Ausrichtung vorgenommen. Der Goldpreis sei im Monatsverlauf in Anlehnung an einen stärkeren US-Dollar um 1,4% auf 1.878 USD je Feinunze gesunken.

Die Publikation der Quartalszahlen für das 3. Quartal 2020 sei derweil in vollem Gange: Von den bisher rund 60% der Unternehmen des S&P 500, welche ihre Zahlen zum Monatsende publiziert hätten, hätten rund 70% die Gewinnerwartungen der Analysten übertreffen können; von den rund 50% der Unternehmen im MSCI Europe sei es rund die Hälfte gewesen. (Stand vom 31.10.2020) (13.11.2020/fc/a/f)






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