grundbesitz europa RC-Fonds: Beliebte Büroimmobilien - Fondsanalyse


10.09.18 11:00
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Investitionsschwerpunkt von grundbesitz europa RC-Fonds liegt in Europa, so die Experten von DWS.

Selektive Zukäufe in Deutschland und anderen ausgewählten europäischen Ländern lägen zukünftig im Anlagefokus des Fonds. Das Fondsmanagement richte seine Investmentstrategie auf Basis der unterschiedlichen europaweiten Immobilienzyklen aus und beabsichtige, Vorteile aufgrund der unterschiedlichen Besteuerungen von Immobilien innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums zu nutzen.

Anstehender Brexit, mögliche Handelskriege, drohende Zinserhöhungen - dem europäischen Immobilienmarkt scheine dieses herausfordernde Umfeld nichts anhaben zu können. Im Gegenteil: Die Investitionen würden hoch bleiben, die Mieten würden steigen. Das würden die Analysten des internationalen Immobiliendienstleisters JLL berichten.

Der von JLL errechnete europäische Mietpreisindex habe im zweiten Quartal 2018 um 0,7 Prozent gegenüber den drei vorangegangenen Monaten zugelegt. Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr sei das ein deutlicher Zuwachs von 4,1 Prozent gewesen. Der jüngste Zuwachs liege damit deutlich über dem 5-Jahresdurchschnitt und sogar über dem 10-Jahres-Mittelwert.

In zehn der im Index enthaltenen 24 Städte hätten die JLL-Analysten steigende Mieten verzeichnet, beispielsweise in Berlin, Frankfurt, München, Mailand, Madrid und Barcelona. In den anderen Städten seien die Spitzenmieten stabil geblieben. "Dieses positive Ergebnis war eine Folge des knapper werdenden Angebots erstklassiger Flächen und einer soliden Nachfrage nach Spitzenflächen", würden die Marktkenner erklären.

Nach Einschätzung von JLL werde der Aufwärtstrend bei den Büromieten anhalten. Für 2019 würden die Immobilienexperten ein Wachstum von 1,9 Prozent erwarten. 2018 könnten die Büromieten um 3,4 Prozent steigen. "Das derzeitige Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum bietet genug Bodenhaftung für eine weiterhin starke Nachfrage und ein solides Umsatzniveau mit einem Mietpreiswachstum, das das langfristige Mittel erneut übertreffen wird", würden die Analysten erläutern.

Kräftige Nachfrage und eingeschränkte Projektentwicklung werde die Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Büros begrenzen und für einen weiteren Anstieg der Mieten sorgen: Schon heute stünden laut JLL so wenig Büros leer wie lange nicht mehr. Die Büro-Leerstandsquote in Europa sei im zweiten Quartal auf 6,7 Prozent gesunken - und damit auf den niedrigsten Stand seit 2002.

Angesichts dieser viel versprechenden Perspektiven würden offensichtlich immer mehr Investoren zugreifen. Im ersten Halbjahr seien in Europa so viel Büroflächen verkauft worden wie kaum jemals zuvor, berichte JLL. 6,5 Mio. Quadratmeter hätten den Besitzer gewechselt - ein Ergebnis, das den 10-Jahresschnitt um 22 Prozent übertreffe. Eine Trendwende scheine nicht in Sicht: Auf Basis der weiter dynamischen Nachfrage nach Büroflächen hätten die Analysten ihre Umsatzprognose für die europäischen Märkte erhöht.

Auch LaSalle Investment Management, einer der größten Investmentmanager im Immobilienbereich, sei für den Immobilienmarkt in Kontinentaleuropa weiterhin optimistisch. LaSalle prognostiziere ebenfalls für 2019 und 2020 weiter steigende Büromieten in Europa.

"Die grundsätzlichen Wirtschaftsdaten für Kontinentaleuropa sind robust. Selbst wenn die Wachstumsdynamik in der Eurozone nachgelassen hat, bleiben wir für den Immobilienmarkt positiv", erläutere Mahdi Mokrane, Head of Research & Strategy für Europa bei LaSalle. Besonders gute Chancen sehe LaSalle bei deutschen Büroimmobilien. Deutschland sei einer der Schlüsselmärkte für Europa und profitiere weiterhin vom starken Export und hohem Verbrauchervertrauen. Zudem würden die Analysten davon ausgehen, dass der Höchststand beim Bevölkerungswachstum erst im Jahr 2035 erreicht werde, also später als bislang erwartet.

Nicht nur für professionelle Immobilieninvestoren sei dieses Umfeld attraktiv. Auch private Anleger könnten von der guten Lage profitieren - beispielsweise, wenn sie Anteile eines offenen Immobilienfonds erwerben würden. Offene Immobilienfonds würden überwiegend in qualitativ hochwertige Büroimmobilien in sehr guten Lagen investieren und Erträge überwiegend durch die Vermietung ihrer Objekte sowie teilweise auch durch Gewinne beim Verkauf der Immobilien erwirtschaften.

Ein auf Europa fokussierter offener Immobilienfonds ist der grundbesitz europa, so die Experten von DWS. (Analyse vom 07.09.2018) (10.09.2018/fc/a/f)






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