apo Forte INKA Fonds mit "AA" bewertet - Fondsanalyse


11.04.19 11:21
TELOS GmbH

Wiesbaden (www.fondscheck.de) - Der apo Forte INKA (ISIN DE0005324313 / WKN 532431; ISIN DE000A2DP560 / WKN A2DP56) ist ein chancenorientierter aktiv gemanagter Dachfonds, der langfristig über die Marktphasen hinweg eine hohe Partizipation an den Chancen der globalen Aktienmärkte anstrebt, so die Experten der TELOS GmbH.

Er sei der chancenorientierte Fonds innerhalb einer Familie von drei Dachfonds, zu denen auch apo Piano INKA (konservativ) (ISIN DE0005324297 / WKN 532429) und apo Mezzo INKA (ausgewogen) (ISIN DE0005324305 / WKN 532430) gehören würden. Sie würden sich in der Gewichtung zwischen Renten- und Aktieninvestments unterscheiden.

Der apo Forte INKA investiere in aktive und passive (ETFs) Zielfonds, um ein breites Anlagespektrum in den relevanten weltweiten Assetklassen abzudecken. Der Anlageschwerpunkt liege auf Europa, sodass der Fremdwährungsanteil auf Gesamtportfolioebene in der Regel 50% nicht übersteige. Bei den Assetklassen liege der Fokus auf Aktienfonds (mind. 51% des Anlagevermögens), wobei ein Anteil von mindestens 80% angestrebt werde. Möglich seien auch Beimischungen von Rentenfonds (bis zu 20%) und Mischfonds (bis zu 49%).

Die Benchmark diene nur als Anhaltspunkt für die allgemeine Risikostruktur. Sie sei im Hinblick auf eine höhere Transparenz und die konsequente Weiterentwicklung der Prozesse zum 01.01.2015 wie folgt vereinfacht worden: 10% Markit iBoxx EUR Sovereigns TR, 45% MSCI Europe NR EUR und 45% MSCI ACWI NR EUR. Dabei sei das Portfolio stärker konzentriert worden, um das Profil zu schärfen. Insbesondere auf der Rentenseite werde bewusst stark abweichend von der Benchmark investiert, zum Beispiel in Schwellenländer-, Hochzinsanleihen oder Cat-Bonds - sofern diese ein attraktives Rendite-/Risikoverhältnis aufweisen würden. Insgesamt sei die Benchmark keine relevante Steuerungsgröße im Investmentprozess, deshalb seien deutliche Abweichungen von den Benchmarkgewichtungen möglich.

Der Anlagehorizont sei in der Regel mittel- bis langfristig. Sowohl auf der Renten- als auch der Aktienseite würden antizyklisch Opportunitäten gesucht. Um zukünftig Chancen noch aktiver zu nutzen, würden bereits eingehend qualitativ analysierte Fonds nun auch systematisch auf Schwächephasen überwacht, um zeitnah günstige Einstiegszeitpunkte aufzuspüren. Die Zielfondsauswahl erfolge völlig anbieterunabhängig. Es werde europaweit auf UCITS-konforme Fonds zurückgegriffen. Das anfängliche Anlageuniversum umfasse rund 41.000 Zielfonds. Jeder Fonds müsse für die Selektion sowohl quantitative als auch qualitative Kriterien erfüllen.

Die Generierung von Investmentideen (Zielfondsauswahl) geschehe zum einen durch den quantitativen Vergleich von Investmentfonds mit ihren jeweiligen Peergroups. Der Filterprozess ziele dabei vor allem auf die Stetigkeit der Rendite- und Risikomaße über rollierende Zeitfenster und unterschiedliche Marktbedingungen ab. Zum anderen werde die so entstandene Ideenliste durch Fonds komplettiert, die dem dreiköpfigen Portfoliomanagementteam über direkte Kontakte zu über 250 Fondsgesellschaften weltweit auffallen würden. Dieser zweistufige Filterprozess führe für jede der ca. 130 Peergroups zu Shortlists von drei bis fünf Fonds, die umfassend qualitativ geprüft würden (Due Dilligence).

Den Kern der qualitativen Analyse würden ausführliche Fondsmanager-Interviews, produktspezifische Fragebögen, Investmentprozess-Präsentationen sowie die Portfolio-Analyse der Zielfonds bilden. Dabei würden die Besonderheiten der aktiven Fonds und ETFs berücksichtigt.

Die Ergebnisse würden ausgewertet und im Team ausführlich diskutiert mit dem Ziel, eine vorwärtsorientierte qualitative Risikoanalyse zu erstellen und möglichst antizyklisch zu investieren. Basierend auf den erarbeiteten globalen Rendite-/Risikoerwägungen werde die Gesamtstruktur des Portfolios regelmäßig überprüft. Tendenziell würden die Portfoliobausteine gleich gewichtet, sodass einzelne Rendite- bzw. Risikotreiber nicht dominieren würden. Sämtliche Fondspositionen würden fortlaufend überwacht, sodass das Portfolio jederzeit den Marktentwicklungen angepasst werden könne.

Der apo Forte INKA habe auf 10-Jahressicht eine annualisierte Performance von 7,71% erzielen können. Die Sharpe Ratio habe über zehn Jahre im positiven Bereich gelegen.

Der apo Forte INKA erhält die Bewertung AA, so die Experten der TELOS GmbH. (Ausgabe 3/2019) (11.04.2019/fc/a/f)





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