UniWirtschaftsAspirant-Fonds: 11/2017-Bericht, uneinheitliche Zentralbankpolitik der Schwellenländer - Fondsanalyse


03.01.18 13:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im November liefen die US-Renditen zumeist seitwärts, der US-Dollar tendierte schwächer, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniWirtschaftsAspirant.

Emerging Markets (EM)-Währungen wie der Malaysische Ringgit, der Südafrikanische Rand und der Polnische Zloty hätten um etwas mehr als 3 Prozent aufgewertet. Der J.P. Morgan ELMI+-Index habe in US-Dollar (unhedged) 1,7 Prozent zugelegt, in Euro (unhedged) sei ein leichtes Minus von 0,4 Prozent zu verzeichnen gewesen. Das Geschehen sei vor allem von einzelnen Länderereignissen aus Südafrika, Mexiko oder der Türkei geprägt gewesen. Schwach tendiert habe aufgrund der politischen Unsicherheiten die Türkische Lira (minus 3,3 Prozent). Der Südafrikanische Rand habe davon profitierten können, dass die Kreditwürdigkeit Südafrikas von nur einer - statt erwarteter zwei - Ratingagentur herabgestuft worden sei. Auch sei Nigeria von einer Herabstufung auf B2 betroffen gewesen, habe aber seinen stabilen Ausblick behalten.

Die Zentralbankpolitik der Schwellenländer habe sich im November uneinheitlich gezeigt. Während Peru und Kolumbien den Leitzins um jeweils 25 Basispunkte gesenkt hätten, hätten hingegen die Notenbanken in Tschechien und Südkorea um jeweils 25 Basispunkte erhöht.

Mit Blick auf das Portfolio habe das Management die US-Dollar-Positionen gegen den Südafrikanischen Rand, den Koreanischen Won und den Taiwan-Dollar verstärkt. Zudem seien auch US-Dollar gegen den Thailändischen Bath erworben worden. Bei ihren Positionen im Argentinischen Peso nahmen die Experten von Union Investment Gewinne mit. Anleiheseitig seien Langläufer aus Südafrika gekauft worden. Zudem seien Wiederanlagen in kurzlaufenden rumänischen Staatspapieren und US-Schatzanweisungen erfolgt. Weiterhin hätten die Experten Währungspositionen in Frontier-Staaten wie Nigeria, Ägypten oder Sri Lanka gehalten.

Risiken für EM-Anlagen sehe man in einem globalen Renditeanstieg sowie in protektionistischen Maßnahmen der US-Regierung gegenüber exportorientierten Schwellenländern. (Stand vom 30.11.2017) (03.01.2018/fc/a/f)






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