UniWirtschaftsAspirant-Fonds: 06/2019-Bericht, Schwellenländeranleihen äußerst positiv - Fondsanalyse


14.08.19 11:05
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Handelsmonat Juni verlief für Schwellenländeranleihen äußerst positiv, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniWirtschaftsAspirant.

Ursächlich hierfür sei die Suche nach Rendite gewesen, da Schuldverschreibungen aus den Kern-Euroländern teilweise neue Kurshöchststände erreicht hätten. Die Notenbanken hätten dabei keine unerhebliche Rolle gespielt. Auf der letzten Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve sei das Leitzinsband zwar unverändert geblieben, doch würden die Marktteilnehmer angesichts der weiteren konjunkturellen Eintrübung von Zinssenkungen ausgehen. Auch Mario Draghi habe auf der letzten EZB-Sitzung im portugiesischen Sintra verlauten lassen, dass die Währungshüter im Euroraum bereit seien zu handeln. Am Markt seien entsprechend Papiere mit Risikoaufschlag favorisiert worden.

Auf der Währungsseite seien Rohstoffwährungen wie der Argentinische, Chilenische und Kolumbianische Peso gefragt gewesen. Die Valuten aus Asien hätten hingegen aufgrund weiterhin schwacher Wirtschaftsdaten nur eine moderate Entwicklung aufgewiesen. Insgesamt hätten die lokalen EM-Währungen den Monat gegenüber dem US-Dollar und dem Euro fester abgeschlossen (J.P. Morgan ELMI+, USD ungesichert +2,7 Prozent, EUR ungesichert +0,9 Prozent).

Im Berichtsmonat nahmen wir auf Anleihen aus Argentinien, Russland, der Türkei sowie Indonesien Gewinne mit und erhöhten insgesamt die Kasse, so die Experten von Union Investment. Zukäufe hätten nur selektiv in Marokko und bei Papieren von Pemex stattgefunden. Gegen Monatsende hätten die Experten vereinzelte Währungsbestände abgesichert, darunter beispielsweise den Südafrikanischen Rand. Zudem hätten sich die Experten weiterhin zurückhaltend gegenüber nordasiatischen Währungen wie den Taiwan-Dollar, Südkoreanischen Won und dem Chinesischen Renminbi gezeigt. Ihre Beimischungen in den so genannten Frontier-Währungen wie dem Argentinischen Peso, der Nigerianischen Naira und der Kasachischen Tenge hätten sie beibehalten. Die Bestände im Ägyptischen Pfund hätten die Experten hingegen abgebaut.

Eine wesentliche Bestimmungsgröße der Kapitalmärkte bleibe weiterhin die Geldpolitik der großen Zentralbanken. Auch geopolitische Spannungen, trotz der zuletzt gesehenen Annäherungen zwischen den USA und China, würden in Anbetracht der Gefahr einer weiteren Abkühlung der Weltkonjunktur entscheidende Risikofaktoren darstellen. (Stand vom 30.06.2019) (14.08.2019/fc/a/f)






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