UniSector: BasicIndustries A-Fonds: 09/2018-Bericht, Aktien von Repsol gekauft - Fondsanalyse


02.11.18 08:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte haben im September leichte Kursgewinne erzielt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniSector: BasicIndustries A.

Unter dem Strich stehe für den MSCI World-Index in lokaler Währung ein Plus von 0,6 Prozent. In den USA hätten die Börsen ihren positiven Trend fortgesetzt und Kurssteigerungen verzeichnet. Im Fokus der Anleger habe der Handelsstreit zwischen den USA und China gestanden. US-Präsident Donald Trump habe zur Monatsmitte die Hälfte aller Warenimporte aus China mit Sonderzöllen belegt. Den ohnehin schon verhängten Sonderzöllen auf Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar seien Abgaben auf ein Volumen von weiteren 200 Milliarden US-Dollar gefolgt. Die Märkte, die zunächst ins Minus gedreht seien, hätten schlussendlich noch die Tatsache honoriert, dass die Zölle zunächst nur zehn Prozent und nicht wie erwartet 25 Prozent betragen würden. Der höhere Satz solle erst ab Anfang kommenden Jahres gelten.

Europäische Aktien hätten im September leicht zugelegt. Neben dem Handelsstreit hätten politische Entwicklungen die Stimmung geprägt. Deutliche Kursgewinne seien in Japan angefallen. Der Fokus der Anleger habe sich auf das robuste makroökonomische Umfeld und die anhaltende Abwertung des Japanischen Yen gerichtet. Die Leitindices an der Börse in Tokio hätten einen durchweg positiven Trend aufgewiesen.

Das Fondsmanagement habe in der Berichtsperiode Aktien des spanischen Erdölkonzerns Repsol gekauft. Der Konzern sollte von der Regulierungsinitiative der UN-Seeschifffahrtsorganisation IMO profitieren, die eine deutliche Reduktion der Nutzung von Schweröl in der Schifffahrt anstrebe. Im Gegenzug seien das kanadische Öl- und Gasexplorationsunternehmen Canadian Natural Resources, der multinationale Erdölexplorations- und Ölfeldservice-Konzern Schlumberger und die US-Erdölfirma Devon Energy reduziert worden. Darüber hinaus habe das Fondsmanagement die Bestände im Chemiekonzern Covestro zugunsten des Großkonzerns BASF veräußert.

Das weltweit solide Konjunkturumfeld spreche weiterhin für Aktien. Allerdings könnten protektionistische Restriktionen den Welthandel in Zukunft stärker belasten. (Stand vom 30.09.2018) (02.11.2018/fc/a/f)






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