UniSector: BasicIndustries A-Fonds: 08/2018-Bericht, Konjunkturumfeld spricht weiterhin für Aktien - Fondsanalyse


02.10.18 11:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte haben im August uneinheitlich tendiert, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniSector: BasicIndustries A.

Unter dem Strich stehe für den MSCI World-Index in lokaler Währung ein leichtes Plus von 1,1 Prozent. In den USA hätten die Börsen ihren positiven Trend fortgesetzt und Kurssteigerungen verzeichnet. Der Dow Jones Industrial Average habe sich um 2,2 Prozent verbessert, der marktbreite S&P 500-Index sei 3,0 Prozent geklettert und habe ein neues Rekordhoch erreicht. Neben starken Konjunkturdaten und guten Unternehmensberichten seien die Börsen zuletzt auch durch Aktienrückkäufe getrieben worden. Das Volumen der genehmigten Aktienrückkaufprogramme aller gelisteten US-Unternehmen könnte in 2018 die eine Billion US-Dollar-Schwelle überschreiten.

Die europäischen Aktienmärkte hingegen hätten an Boden verloren. Der EURO STOXX 50-Index habe 3,8 Prozent nachgegeben, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe einen Abschlag von 2,4 Prozent verbucht. Zum Monatsbeginn hätten vor allem die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China auf den Notierungen gelastet. Später hätten geopolitische Spannungen zu einer merklichen Eintrübung der Risikofreude am Kapitalmarkt geführt. Angesichts der Inhaftierung des US-Priesters Brunson hätten sich die Spannungen zwischen US-Präsident Trump und dem türkischen Machthaber Erdogan aufgeschaukelt. Es sei zu deutlichen Turbulenzen am türkischen Währungsmarkt gekommen, die schließlich auch andere Assetklassen in Mitleidenschaft gezogen hätten.

Die Leitindices an der japanischen Börse hätten eine divergierende Entwicklung verzeichnet. Der NIKKEI 225-Index habe mehrmals an der Marke von 23.000 Punkten gekratzt und im August um 1,4 Prozent zugelegt. Hingegen habe der marktbreitere Topix-Index rund ein Prozent verloren. In den Schwellenländern seien leichte Verluste aufgelaufen, der MSCI Emerging Markets sei in lokaler Währung um 0,8 Prozent gefallen. Vor allem die asiatischen Börsen hätten vor dem Hintergrund des Handelskonflikts zwischen den USA und China nachgegeben.

Das weltweit solide Konjunkturumfeld spreche weiterhin für Aktien. Allerdings könnten protektionistische Restriktionen den Welthandel in Zukunft stärker belasten. (Stand vom 31.08.2018) (02.10.2018/fc/a/f)





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