UniRak-Fonds: 10/2018-Bericht, Quote von Unternehmensanleihen erhöht - Fondsanalyse


03.12.18 15:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte haben im Oktober erhebliche Verluste eingefahren, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniRak.

In den USA habe der marktbreite S&P 500-Index 6,9 Prozent abgegeben. Der Kursrutsch sei unter anderem Befürchtungen über einen weiteren US-Zinsanstieg geschuldet gewesen. In Europa habe der EURO STOXX 50-Index 5,6 Prozent verloren. Nachdem die europäischen Einkaufsmanagerindices kräftig zurückgegangen seien, hätten Konjunktursorgen die Stimmung getrübt. In Tokio sei der Nikkei 225-Index um 9,1 Prozent gefallen. Hintergrund sei die Befürchtung einer globalen konjunkturellen Abkühlung in Verbindung mit einem fortgesetzten Handelskonflikt gewesen.

Auf Sektorebene seien insbesondere zyklische Industrien vom Kursrückgang betroffen gewesen. Industriegüter und Energiewerte hätten mehr als zehn Prozent eingebüßt, aber auch zyklische Konsumtitel, Chemieunternehmen und Technologieaktien hätten heftige Kursverluste verzeichnet. Versorger- und defensive Konsumtitel hätten sich vergleichsweise stabil gezeigt.

Innerhalb des Portfolios hätten die Experten Anteilsverkäufe beim chinesischen Onlinehändler Alibaba sowie bei der Brauerei Anheuser-Busch und dem Baustoffhersteller CRH vorgenommen. Darüber hinaus habe es Bestandsreduzierungen bei der Einzelhandelskette Dollarama, beim Telekommunikationsanbieter Drillisch sowie beim Leuchtmittelhersteller Osram und beim Internetunternehmen Rocket Internet gegeben. Zukäufe hätten bei der US-amerikanischen Alphabet Holding und dem Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé stattgefunden. Neu aufgenommen hätten die Experten zudem unter anderem die Pharmaunternehmen Astellas Pharma und Grifols, den Lebensmittelkonzern Mondelez International, den Energieriesen RWE sowie die Versicherungsgesellschaft Swiss Re.

Staatsanleihen aus den Euro-Kernländern hätten zuletzt von den Konjunktursorgen profitiert, wogegen italienische Papiere weiter unter Druck gestanden hätten. Europäische Unternehmensanleihen hätten sich im Monatsvergleich nahezu unverändert entwickelt. Auf der Rentenseite hätten die Experten die Duration (Zinssensivität) insgesamt angehoben. Zudem sei durch die Teilnahme an Neuemissionen die Quote von Unternehmensanleihen erhöht worden.

Die Experten würden für Aktien zuversichtlich bleiben, an den Rentenmärkten jedoch weiter anziehende Renditen erwarten. Aufgrund des geopolitischen Umfelds sei mit Marktschwankungen zu rechnen. (Stand vom 31.10.2018) (03.12.2018/fc/a/f)





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