UniRak-Fonds: 08/2018-Bericht, Bestandsreduzierungen bei Bayer - Fondsanalyse


03.10.18 11:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte tendierten im August uneinheitlich, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniRak.

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA sowie die demnächst anstehenden Budgetverhandlungen in Italien hätten für Unruhe gesorgt. Hinzu seien wirtschaftliche Turbulenzen in der Türkei, Argentinien und Brasilien gekommen. Unter dem Strich habe der MSCI World-Aktienindex in lokaler Währung dennoch mit einem leichten Plus von 1,1 Prozent geschlossen. Vor allem die USA hätten ihren positiven Trend fortsetzen können. Der marktbreite S&P 500-Index sei um 3,0 Prozent geklettert.

Neben starken Konjunkturdaten und guten Unternehmensberichten seien die Börsen auch durch Aktienrückkäufe getrieben worden. Europäische Aktien hätten hingegen an Boden verloren. Der EURO STOXX 50-Index habe um 3,8 Prozent nachgegeben. Hier hätten die geopolitischen Spannungen voll durchgeschlagen. In Japan habe der NIKKEI 225-Index 1,4 Prozent zugelegt, während der marktbreitere Topix-Index rund ein Prozent verloren habe.

Im Aktienportfolio hätten sich die Experten bei einigen ausgewählten Titeln neu engagiert. Unter anderem hätten sie Käufe beim spanischen Energiekonzern Repsol, bei den US-Unternehmen DowDuPont und Baxter sowie bei den US-Computerspieleherstellern Electronic Arts und Activision getätigt. Dagegen habe es Bestandsreduzierungen bei Bayer sowie Komplettverkäufe bei Henkel, Las Vegas Sands, Daimler und Continental gegeben.

Aufgrund der gestiegenen Risiken hätten als sicher geltende Staatsanleihen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden Kursgewinne verzeichnet. Papiere aus den Peripherieländern seien hingegen unter Druck geraten, insbesondere aus Italien. Anleihen aus Spanien, Portugal und Griechenland hätten zwar geringere Verluste verbucht, seien aber dennoch in Mithaftung genommen worden. Auf der Rentenseite seien die Experten im Portfolio aktuell gut aufgestellt und hätten jüngst nur kleine Anpassungen vorgenommen.

Das weltweit solide Konjunkturumfeld spreche weiterhin für Aktien. Allerdings könnten protektionistische Restriktionen den Welthandel in Zukunft stärker belasten. Auf der Rentenseite würden die Experten von leicht steigenden Renditen ausgehen. (Stand vom 31.08.2018) (03.10.2018/fc/a/f)






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