UniGlobal-Fonds: 11/2017-Bericht, globale Börsen bauen Kursgewinne aus - Fondsanalyse


04.01.18 12:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte haben im November die Kursgewinne aus dem Vormonat ausgebaut, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniGlobal-Fonds.

Der MSCI World-Index habe in lokaler Währung 1,3 Prozent zugelegt. In den USA sei der Dow Jones Industrial Average 3,8 Prozent geklettert und erstmals über die Marke von 24.000 Zählern gesprungen. Der marktbreite S&P 500-Index habe sich um 2,8 Prozent verbessert. Vor allem starke Unternehmensdaten hätten die Kurse beflügelt.

In Europa hätten die Kurse hingegen eine Verschnaufpause eingelegt. Der EURO STOXX 50-Index habe 2,8 Prozent nachgegeben, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe 2,2 Prozent leichter geschlossen. Das unverändert freundliche Marktumfeld hätten Investoren in der ersten Hälfte der Berichtsperiode genutzt, um Gewinne zu realisieren. Bis zur Monatsmitte seien die Notierungen spürbar zurückgegangen. Im weiteren Verlauf hätten sich die meisten europäischen Indices zwar wieder etwas erholen, die Verluste jedoch nicht vollständig wettmachen können. Als belastend habe sich in der zweiten Monatshälfte auch der wieder erstarkte Euro erwiesen, der gegenüber dem US-Dollar unter dem Strich über 2 Prozent an Wert gewonnen habe.

Der japanische Aktienmarkt habe hingegen seinen seit September anhaltenden Aufwärtstrend fortsetzen können. Der Nikkei 225-Index habe im November um 3,2 Prozent zugelegt und zwischenzeitlich mit 22.938 Indexpunkten sogar den höchsten Stand seit Anfang der neunziger Jahre erreicht. An den Börsen der Schwellenländer seien die Kurse, gemessen am MSCI Emerging Markets-Index in lokaler Währung, um 0,8 Prozent zurückgegangen.

Aufgrund der verbesserten Ölpreisaussichten haben die Experten von Union Investment Energiewerte im Fonds aufgestockt (Canadian Natural Resources, Tenaris). Da sie im Dezember mit einer weiteren US-Zinsanhebung rechnen würden, seien zinssensitive US-Werte wie Goldman Sachs und Manulife Financial gekauft und im Gegenzug europäische Finanzwerte (ING) reduziert worden. Starke Kursanstiege hätten zu Gewinnmitnahmen bei Anthem und bei Technologiewerten geführt. So hätten die Experten unter anderem die Bestände in Alphabet und Facebook etwas reduziert. Aufgrund des starken Konjunkturverlaufs würden sie für den Rest des Jahres mit einem günstigen Aktienumfeld rechnen. Risiken seien ein Scheitern der US-Steuerreform sowie ein erneutes Aufkommen geopolitischer Konflikte. (Stand vom 30.11.2017) (04.01.2018/fc/a/f)






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