UniGlobal-Fonds: 06/2019-Bericht, Anlageschwerpunkt unverändert auf US-Titeln - Fondsanalyse


02.08.19 09:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im zweiten Quartal 2019 konnten die globalen Aktienmärkte den positiven Jahresauftakt überwiegend fortsetzen, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniGlobal-Fonds.

Der MSCI Welt-Index habe in lokaler Währung per Saldo ein Plus von 3,0 Prozent verzeichnet. In den USA habe der Dow Jones Industrial Average um 2,6 Prozent zugelegt. In Europa habe der EURO STOXX 50-Index 3,6 Prozent gewonnen. Maßgeblich dazu beigetragen hätten die wichtigsten Zentralbanken, die aufgrund der anhaltenden globalen Wachstumsschwäche und des zugespitzten Handelskonflikts eine geldpolitische Kehrtwende avisiert hätten. Japan leide verstärkt unter dem langwierigen Handelsstreit zwischen den USA und China. Der Nikkei 225-Index habe sich zuletzt nur leicht um 0,3 Prozent verbessert.

Im Fonds sei hinsichtlich der Regionenallokation an der bisherigen Grundausrichtung festgehalten worden. Der Anlageschwerpunkt liege unverändert auf US-Titeln. Insgesamt habe sich das Management insbesondere auf strukturell wachsende Aktien und Sektoren konzentriert. Vor diesem Hintergrund sei ein großes Gewicht in den Bereichen Software und Services sowie in Medizintechnik und Pharma aufgebaut worden. Alle zugekauften Aktien würden entweder eine strukturelle Wachstumskomponente verkörpern oder hätten einen defensiven Charakter, womit die Unternehmen auch in einer schwierigeren Konjunkturlage relativ besser abschneiden könnten.

Im Einzelnen gingen wir innerhalb des Segments Software und Services Neuengagements bei Autodesk, SAP, Fidelity National Information Service und Wirecard ein, so die Experten von Union Investment. Des Weiteren hätten sich die Experten im Bereich Gesundheitswesen unter anderem bei Illumina, IQVIA, Vertex, Johnson & Johnson und AstraZeneca engagiert. Weitere Käufe hätten bei TJX und Ross Stores stattgefunden. Im Gegenzug seien Verkäufe bei Unternehmen vorgenommen worden, deren Geschäftstätigkeit verstärkt vom chinesischen Markt abhängig sei, wie etwa Las Vegas Sands, John Deere, Alibaba sowie Tencent.

Mit einem weiter abflachenden Wirtschaftswachstum und einer möglichen erneuten Eskalation im Handelsstreit dürfte das Kapitalmarktumfeld im zweiten Halbjahr rauer werden. Unterstützend sollten die Maßnahmen der Notenbanken sein, soweit sie die eingepreisten Erwartungen erfüllen würden. (Stand vom 30.06.2019) (02.08.2019/fc/a/f)






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